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	<title>Swiss Alp Nutrition</title>
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		<title>Kurkuma, eine alte Pflanze, die jung hält</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/kurkuma-eine-alte-pflanze-die-jung-haelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2021 09:24:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel über Gelenkbeschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn & Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsytem und Entzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile der Inhaltsstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[  Kurkuma, eine goldene Pflanze für unsere Gesundheit Kurkuma ist eine orangefarbene Wurzel, die in Indien schon seit Jahrtausenden in Currys und als Heilpflanze verwendet wird. Ihre Bestandteile mit aktiven Eigenschaften sind hauptsächlich Curcuminoide, zu denen auch Curcumin gehört. Verschiedenen Studien zufolge hat Kurkuma entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften,1,2 was sie zu einem bemerkenswerten Verbündeten bei [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/kurkuma-eine-alte-pflanze-die-jung-haelt/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Kurkuma, eine alte Pflanze, die jung hält</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;"> </h2>
<h2 style="text-align: justify;">Kurkuma, eine goldene Pflanze für unsere Gesundheit</h2>
<p style="text-align: justify;">Kurkuma ist eine orangefarbene Wurzel, die in Indien schon seit Jahrtausenden in Currys und als Heilpflanze verwendet wird. Ihre Bestandteile mit aktiven Eigenschaften sind hauptsächlich Curcuminoide, zu denen auch Curcumin gehört. Verschiedenen Studien zufolge hat Kurkuma entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften,<sup>1,2</sup> was sie zu einem bemerkenswerten Verbündeten bei der Vorbeugung chronischer Krankheiten und der Begrenzung des Alterungsprozesses machen kann.<sup>3,4</sup> Ein Überblick über die Vorteile, die aus dieser Pflanze gewonnen werden können. </p>
<p style="text-align: justify;">Da Curcumin jedoch nur schwach in der Pflanze konzentriert ist (~3% ihres Gewichts<sup>5</sup>), ist es vorzuziehen, einen standardisierten Extrakt in einem Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden. Da Curcumin außerdem schlecht absorbiert wird, ist es ratsam, es mit Piperin zu kombinieren, einem Bestandteil des Pfeffers, der seine Absorption verbessert.<sup>6-8</sup> Und schließlich, da Curcumin fettlöslich ist, empfiehlt es sich, es mit einem Fett oder in Mizellenform einzunehmen, um seine Bioverfügbarkeit zu verbessern.<sup>9-11</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Die Wirkung von Kurkuma gegen Entzündungen und chronische Krankheiten</h2>
<p style="text-align: justify;">Curcumin wird eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. Tatsächlich könnte es auf viele zelluläre Mechanismen einwirken und die Aktivierung von Entzündungsgenen und -enzymen (NFκB, COX2&#8230;) sowie die Sekretion von Entzündungsmolekülen (Zytokinen) einschränken.<sup>7,12,13</sup> </p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/funktion-und-auswirkungen-des-entzundungsgeschehens/">Entzündungen</a> für unser <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/immunsystem-gegen-infektionen/">Immunsystem</a> essentiell sind, um unseren Körper zu schützen, sind sie schädlich, wenn sie chronisch werden und können in viele westliche Krankheiten verwickelt sein (Krebs, Neurodegeneration, Herzerkrankungen &#8230;).<sup>14-17</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Daher kann Kurkuma als zusätzliche Unterstützung zu medizinischen Behandlungen für viele Beschwerden betrachtet werden<sup>18</sup> :</p>
<p style="text-align: justify;">Curcumin könnte eine präventive Wirkung auf verschiedene Krebsarten haben, da Entzündung und Tumorförderung oft miteinander verbunden sind.<sup>13,19-22</sup> Einige Forschungen lassen sogar hoffen, dass es eines Tages begleitend (aber nicht als Ersatz) zur Krebsbehandlung eingesetzt werden kann, da es die Zellproliferation und Angiogenese einschränken, viele Gene regulieren und sogar einige Krebszellen abtöten kann.<sup>23-28 </sup>Andere klinische Studien am Menschen haben seine Vorteile bei der Begrenzung von Entzündungen nach Operationen, den Gelenksymptomen von rheumatoider Arthritis oder Osteoarthritis, Augenproblemen oder Magen-Darm-Erkrankungen wie Geschwüren, Pankreatitis, Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa hervorgehoben.<sup>7,29-32</sup> Ebenso wurden seine antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften beim metabolischen Syndrom,<sup>33,34</sup> Prädiabetes und Typ-2-Diabetes,<sup>35-37</sup> und Entzündungen des Fettgewebes nachgewiesen.<sup>38</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Die antioxidative Kraft von Kurkuma</h2>
<p style="text-align: justify;">Zusätzlich zu seinen entzündungshemmenden Eigenschaften kann Kurkuma dazu beitragen, <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/oxidativer-stress/">oxidativen Stress</a> zu reduzieren, der auch bei vielen chronischen Krankheiten eine Rolle spielt, da freie Radikale unsere DNA, Proteine und Lipide schädigen können. Curcumin kann aufgrund seiner besonderen chemischen Struktur freie Radikale direkt neutralisieren und sich an der Aktivierung von antioxidativen Enzymen in unserem Körper beteiligen. Es ist also ein Antioxidans mit zwei Wirkungen, was es besonders effektiv macht.<sup>39-44  </sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Die Vorteile von Kurkuma für unser Gehirn</h2>
<p style="text-align: justify;">Kurkuma kann für unser <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/gehirn/">Gehirn</a> nützlich sein, denn neben der Begrenzung von Entzündungen und oxidativem Stress erhöht sein Verzehr den Spiegel des Hormons BDNF. Dieses Hormon ist am Neuronenwachstum, der Kognition und dem Gedächtnis beteiligt. Ein verminderter Spiegel des Hormons BDNF scheint mit neurologischen Problemen wie Stress und Depression oder Alzheimer in Verbindung zu stehen. Diese Probleme könnten durch die zusätzliche Einnahme von Curcumin (in Kombination mit medizinischen Behandlungen) verbessert werden. Einige Forschungen weisen auf die neuroprotektiven Eigenschaften von Curcumin hin, das die Hirnschranke überwinden kann.<sup>45-50</sup> Bei der Alzheimer-Krankheit könnte die Einnahme von Curcumin zum Beispiel die Reinigung der für die Krankheit charakteristischen β-Amyloid-Plaques durch Immunzellen erhöhen und Entzündungen aufgrund dieser Plaques sowie oxidativen Stress reduzieren.<sup>51-53</sup> Bei Depressionen könnte die Einnahme von Curcumin das Verhalten verbessern und die Ausschüttung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin erhöhen.<sup>54-57</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Das kardiovaskuläre System wird nicht ausgelassen</h2>
<p style="text-align: justify;">Curcumin scheint auch für unser kardiovaskuläres System von Vorteil zu sein. In der Tat scheint es Thrombose, diabetesbedingte kardiovaskuläre Komplikationen, Cholesterin, Arteriosklerose und sogar Herzinfarkte und Arrhythmien zu begrenzen.<sup>58-61</sup> Seine entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften sind sehr nützlich, da Entzündungen und oxidativer Stress oft mit diesen Krankheiten in Verbindung gebracht werden. Sein Hauptvorteil ist jedoch die Verbesserung der endothelialen Funktionen der Blutgefäße, die den Blutdruck, die Gerinnung, die Gefäßpermeabilität&#8230; kontrollieren<sup>62 </sup>und die bei kardiovaskulären Problemen oft dysfunktional sind. Einigen Studien zufolge ist Curcumin also wirksam bei der Verbesserung der endothelialen Funktionen unserer Gefäße.<sup>63,64</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Kurkuma, ein Verbündeter der Gelenke</h2>
<p style="text-align: justify;">Kurkuma hat auch positive Auswirkungen auf die Gelenke. Bei Patienten, die an rheumatoider Arthritis leiden, einer Autoimmunerkrankung, bei der Entzündungen eine wichtige Rolle spielen, hat sich Curcumin als nützlich erwiesen und verschiedene Symptome verbessert.<sup>65</sup> In ähnlicher Weise wurde bei <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/arthrose-ursachen-und-folgen/">Osteoarthritis</a> gezeigt, dass Kurkuma die Schmerzintensität (VAS, LPFI-Skalen) und die Symptome (Verbesserung der körperlichen Funktion gemäß dem WOMAC-Score) reduziert,<sup>66-68</sup> insbesondere wenn es zusammen mit Fettsäuren eingenommen wird.<sup>11,69</sup> Dieser Effekt korreliert mit einer starken Abnahme der Marker für oxidativen Stress und Lipidperoxidation.<sup>70</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Ein Modulator des Immunsystems</h2>
<p style="text-align: justify;">Kurkuma hat möglicherweise einige antimikrobielle Eigenschaften gegen bestimmte Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze. Es sind weitere Studien erforderlich, um herauszufinden, gegen welche Arten, aber es ist eine Pflanze, die vielversprechend aussieht.<sup>71</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich hat sie eine modulierende Wirkung auf das <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/immunsystem-gegen-infektionen/">Immunsystem</a>: d.h. sie stimuliert es, wenn nötig, um den Körper besser vor äußeren Bedrohungen und abnormalen Zellen zu schützen (Aktivierung von Monozyten, Verbesserung der &#8220;Immunüberwachung&#8221;&#8230;). Es kann jedoch auch seine Überaktivierung begrenzen, insbesondere durch die Blockierung verschiedener Entzündungswege oder durch die Beeinträchtigung der Aktivierung bestimmter Immunzellen, denn ein überaktives und unausgewogenes Immunsystem kann zu Allergien und Autoimmunerkrankungen führen.<sup>72-76</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Und auch für gesunde Menschen!</h2>
<p style="text-align: justify;">Natürlich ist Kurkuma auch für gesunde Menschen von Nutzen! Wie bereits erwähnt, ist seine Wirkung bei der Vorbeugung vieler Krankheiten nützlich, und die Organe profitieren stark von seinen entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften.<sup>77</sup> Besonders wichtig ist seine schützende Wirkung auf die Leber<sup>35,76,78,79 </sup>und es wurde sogar ein positiver Effekt auf unsere Epigenetik beobachtet.<sup>80</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Im Alltag kann es außerdem Angstmomente begrenzen, Muskelentzündungen nach dem Sport reduzieren und damit die Leistungsfähigkeit und Erholung verbessern und eine photoprotektive Rolle für die Haut spielen.<sup>8,81-83</sup></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Sie können nicht als eigenständige Diagnose oder zur Auswahl, Anwendung, Änderung oder Beendigung der Behandlung einer Krankheit verwendet werden. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt zu konsultieren. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und seine Inhalte erfolgt auf eigene Gefahr.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Indikationen:</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
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<li>Sahebkar, A., Serban, M. C., Ursoniu, S. &amp; Banach, M. Effect of curcuminoids on oxidative stress: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Journal of Functional Foods vol. 18 898–909 (2015).</li>
<li>Uchio, R., Murosaki, S. &amp; Ichikawa, H. Hot water extract of turmeric ( Curcuma longa ) prevents non-alcoholic steatohepatitis in mice by inhibiting hepatic oxidative stress and inflammation . Journal of Nutritional Science 7, (2018).</li>
<li>Lee, H. Y. et al. Curcumin and Curcuma longa L. extract ameliorate lipid accumulation through the regulation of the endoplasmic reticulum redox and ER stress. Scientific Reports 7, (2017).</li>
<li>Cheng, D. et al. Pharmacokinetics, Pharmacodynamics, and PKPD Modeling of Curcumin in Regulating Antioxidant and Epigenetic Gene Expression in Healthy Human Volunteers. Molecular Pharmaceutics 16, 1881–1889 (2019).</li>
<li>Fernández-Lázaro, D. et al. Modulation of exercise-induced muscle damage, inflammation, and oxidative markers by curcumin supplementation in a physically active population: A systematic review. Nutrients vol. 12 501 (2020).</li>
<li>Sharifi-Rad, J. et al. Turmeric and Its Major Compound Curcumin on Health: Bioactive Effects and Safety Profiles for Food, Pharmaceutical, Biotechnological and Medicinal Applications. Frontiers in Pharmacology vol. 11 1021 (2020).</li>
<li>Rahmani, A., Alsahli, M., Aly, S., Khan, M. &amp; Aldebasi, Y. Role of Curcumin in Disease Prevention and Treatment. Advanced Biomedical Research 7, 38 (2018).</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Osteoporose</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/osteoporose-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 12:26:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel über Gelenkbeschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Blog De]]></category>
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					<description><![CDATA[  Was ist Osteoporose? Osteoporose ist eine weit verbreitete Skeletterkrankung (1 von 3 Frauen und 1 von 5 Männern über 50 Jahren): Der Knochen wird demineralisiert, weil Calcium und Phosphor nicht mehr gebunden werden können. Die Knochenresorption wird schneller als ihre Erneuerung, was den Knochen schwächt, zu Knochenbrüchen neigt und die Lebensqualität mindert. Was sind [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/osteoporose-2/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Osteoporose</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"> </p>
<h2 style="text-align: justify;">Was ist Osteoporose?</h2>
<p style="text-align: justify;">Osteoporose ist eine weit verbreitete Skeletterkrankung (1 von 3 Frauen und 1 von 5 Männern über 50 Jahren): Der Knochen wird demineralisiert, weil Calcium und Phosphor nicht mehr gebunden werden können. Die Knochenresorption wird schneller als ihre Erneuerung, was den Knochen schwächt, zu Knochenbrüchen neigt und die Lebensqualität mindert.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was sind die Risikofaktoren?</h2>
<p style="text-align: justify;">Alkohol, Rauchen, die Einnahme von Kortikosteroiden, ein Mangel an Vitamin D (wird mit Hilfe der Sonne synthetisiert), sowie frühere Verletzungen oder ein niedriger Body-Mass-Index (BMI) sind Risikofaktoren. Auch genetische Faktoren, <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/sportverletzungen-wie-erholt-man-sich-gut/">Stoffwechselerkrankungen</a> und die <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/schoenheit-und-gesundheit-fuer-frauen-in-den-wechseljahren/">Wechseljahre</a> können das Risiko für osteoporotische Knochen erhöhen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was kann man tun?</h2>
<p style="text-align: justify;">Neben der weitestgehenden Vermeidung von Risikofaktoren gibt es einige günstige Verhaltensweisen: Regelmäßige moderate körperliche Aktivität hilft, die Muskeln zu stärken und das Gleichgewicht zu verbessern. Eine gute Eiweißzufuhr, kombiniert mit einer ausreichenden Calciumzufuhr, würde das Risiko von Knochenbrüchen begrenzen. Die Einnahme von Vitamin D3 in Kombination mit Calcium wird empfohlen, da D3 für die Aufnahme und den Transport von Calcium notwendig ist. Schließlich ist der Verzehr von Obst (frisch und getrocknet) und Gemüse für einen adäquaten Knochenaufbau und die Reduzierung von <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/funktion-und-auswirkungen-des-entzundungsgeschehens/">Entzündungen</a> und <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/oxidativer-stress/">oxidativem Stress</a> wichtig. Sie sind reich an Mineralien (Kalium, Phosphor, Mangan, Bor, Kupfer usw.) und Vitaminen (B, C und K): Kalium zum Beispiel gleicht den Säuregehalt unseres Körpers aus und fördert die Calciumkonservierung in den Knochen.<sup>1,2</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Bei nachgewiesener Osteoporose können zusätzlich zur Lebensstilanpassung bestimmte Medikamente, wie z. B. Bisphosphonate, eingenommen werden, die jedoch Nebenwirkungen haben können und von einem Arzt beraten werden sollten.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluss:</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Sie können nicht als unabhängige Diagnose verwendet werden, noch können sie dazu dienen, die Behandlung einer Krankheit auszuwählen, anzuwenden, zu verändern oder abzubrechen. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt zu konsultieren. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und seine Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Benutzers.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Indikationen:</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Sahni, S. et al. Protektive Wirkung einer hohen Protein- und Kalziumzufuhr auf das Risiko von Hüftfrakturen in der Framingham-Offspring-Kohorte. Journal of Bone and Mineral Research 25, 2770-2776 (2010).</li>
<li>Higgs, J., Derbyshire, E. &amp; Styles, K. Nutrition and osteoporosis prevention for the orthopaedic surgeon: A wholefoods approach. EFORT Open Reviews 2, 300-308 (2017).</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alterung und Gesundheitserhaltung</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/alterung-und-gesundheitserhaltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 07:42:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel über Schönheit und Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsytem und Entzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile der Inhaltsstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[  Faktoren, die unsere Gesundheit im Alter beeinflussen Altern ist ein normales aber komplexes Phänomen und ist von Krankheit zu unterscheiden. Unter den vielen Definitionen des Alterns aus biologischer Sicht findet man &#8220;Veränderungen in unserem Körper, die im Laufe der Zeit unsere Fähigkeit zur Reparatur und zur Anpassung an unsere Umwelt verringern, unsere physiologische Fähigkeit [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/alterung-und-gesundheitserhaltung/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Alterung und Gesundheitserhaltung</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"> </p>
<h2 style="text-align: justify;">Faktoren, die unsere Gesundheit im Alter beeinflussen</h2>
<p style="text-align: justify;">Altern ist ein normales aber komplexes Phänomen und ist von Krankheit zu unterscheiden. Unter den vielen Definitionen des Alterns aus biologischer Sicht findet man &#8220;Veränderungen in unserem Körper, die im Laufe der Zeit unsere Fähigkeit zur Reparatur und zur Anpassung an unsere Umwelt verringern, unsere physiologische Fähigkeit zur Selbstregulierung und unsere Überlebenswahrscheinlichkeit verringern.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Beispiel nimmt die interzelluläre Kommunikation ab, Stammzellen werden verbraucht und innerhalb unserer Zellen ist unsere DNA weniger stabil und unsere Mitochondrien (die Energie produzieren, oxidativen Stress reduzieren und das Überleben unserer Zellen steuern) funktionieren nicht mehr richtig.<sup>1</sup> Dies führt zu einer Verlangsamung der Funktionen unserer Organe: Es ist zum Beispiel üblich, dass die Sehkraft oder das Gehör etwas nachlassen oder dass unser Immunsystem weniger reaktionsfähig ist.<sup>2</sup> Das Altern wird von internen Faktoren (Genetik, Stoffwechsel, Hormone&#8230;) und externen Faktoren (Umwelt, Lebensstil, Infektionen, Stress&#8230;) beeinflusst, die manchmal modifiziert werden können, je früher desto besser.<sup>1</sup> </p>
<p style="text-align: justify;">Unser Lebensstil bestimmt, in welchem Maße wir Faktoren ausgesetzt sind, die zu<a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/oxidativer-stress/"> oxidativem Stress</a> und <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/funktion-und-auswirkungen-des-entzundungsgeschehens/">Entzündungen</a> führen. Auf lange Sicht beeinträchtigt dieser übermäßige oxidative Stress die Funktion unserer Organe und kann zu Krankheiten führen. Mit zunehmendem Alter häufen wir kleine Dysregulationen in unserem Körper an, und wenn der Körper nicht mehr genügend Ressourcen hat, um ihnen entgegenzuwirken, können sie Schaden anrichten und unsere Gesundheit beeinträchtigen. Aber keine Krankheit ist mit dem Alter unvermeidlich, Älterwerden reicht also nicht aus, um chronische Krankheiten zu verursachen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Die Rolle von oxidativem Stress</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie im vorigen Abschnitt erwähnt, scheint die Akkumulation von oxidativem Stress an vielen der mit dem Alter auftretenden Gesundheitsprobleme beteiligt zu sein. Er ist auf eine Produktion von freien Radikalen und Sauerstoff- und Stickstoffionen (reaktive Sauerstoff- und Stickstoffspezies &#8211; RONS) zurückzuführen, die zu stark ist, als dass sie durch antioxidative Abwehrkräfte ausgeglichen werden könnte. Diese RONS stammen zum einen aus dem normalen Zellstoffwechsel unseres Körpers, zum anderen aus exogenen Quellen wie Luft- und Wasserverschmutzung, Tabak, Alkohol, Schwermetalle, bestimmte Medikamente, geräucherte Fette oder Lebensmittel, Strahlung&#8230; Sie verursachen große Veränderungen an unserer DNA, an Proteinen, Lipiden, Kohlenhydraten, Zellen und deren Mitochondrien, die, langfristig akkumuliert, zu Funktionsstörungen führen können. Glücklicherweise haben wir antioxidative Abwehrkräfte: Enzyme, die diese RONS in harmlose Moleküle umwandeln können, und Moleküle, die mit den RONS interagieren und die Reaktionsketten stoppen.<sup>3-5</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Oft korreliert das Vorhandensein von erheblichem oxidativem Stress mit dem Vorhandensein einer relativ geringen, aber konstanten Entzündung, da ihre biochemischen Aktivierungswege voneinander abhängig sind.<sup>6</sup> Diese chronische Entzündung schädigt auch unsere Organe. Erfahren Sie mehr über oxidativen Stress und Entzündungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir können unsere antioxidativen Abwehrkräfte durch unseren Lebensstil unterstützen: indem wir die Exposition gegenüber exogenen RONS, die leider sehr präsent sind, minimieren; durch regelmäßige und moderate körperliche Aktivität, da Studien gezeigt haben, dass sowohl Inaktivität als auch hochintensiver Sport den oxidativen Stress erhöhen, während regelmäßige Ausdauer die antioxidativen Abwehrkräfte steigert; indem wir auf unsere Ernährung achten und Antioxidantien zu uns nehmen.<sup>3</sup></p>
<h3 style="text-align: justify;">Inhaltsstoffe zur Begrenzung von oxidativem Stress</h3>
<p style="text-align: justify;">Grüner Tee zum Beispiel erhöht mit seinen Polyphenolen (z. B. Epigallocatechingallat) die Menge an Antioxidantien im Plasma und die Aktivität antioxidativer Enzyme. Bei Tieren wurden weniger DNA-Mutationen beobachtet, eine entzündungshemmende Wirkung war vorhanden, und grüner Tee hat möglicherweise auch einige krebshemmende Wirkungen.<sup>7,8</sup> Er kann auch bei metabolischem Syndrom, Typ-II-Diabetes, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf- oder Lebererkrankungen nützlich sein, insbesondere durch seine Wirkung auf den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel. Allerdings sollte man sich vor übermäßigem Teekonsum hüten, insbesondere bei Menschen mit Eisenabsorptionsproblemen.<sup>9,10</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/hagebutte/">Hagebutte</a> ist auch ein starker Verbündeter gegen oxidativen Stress, aufgrund einer hohen Konzentration von Flavonoiden, Vitamin C und spezifischen Galaktolipiden. Durch die Erhöhung der Aktivität von antioxidativen Enzymen (wie Superoxid-Dismutasen SOD, Katalasen&#8230;), Hagebutte hilft, die Konzentrationen von freien Radikalen und Stickoxiden (RONS), die Gewebe schädigen können, zu reduzieren. Sie sorgt auch für eine gute Kommunikation und Adhäsion zwischen den Zellen, ist ein starker Entzündungshemmer und kann Schmerzen reduzieren. Er kann bei Osteoarthritis, rheumatoider Arthritis, Osteoporose und Diabetes nützlich sein, aber auch die Haut schützen und das Verdauungs- und Immunsystem verbessern.<sup>11</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/granatapfelextrakt-reich-an-ellagsaure-ein-verbundeter-fur-die-haut/">Granatapfel</a> ist auch ein Antioxidans, zum Teil dank seines Polyphenols Ellagsäure, das hilft, Giftstoffe zu beseitigen sowie vor freien Radikalen schützt, indem es antioxidative Enzyme aktiviert und die Produktion von pro-inflammatorischen Zytokinen begrenzt. Es ist besonders nützlich für die Gesundheit der Haut (UV-Toxizität) und kann antitumorale Effekte haben.<sup>12</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/gesundheitseigenschaften-von-edelweis-und-enzian/">Edelweiß und Gelber Enzian</a> sind zwei entzündungshemmende, antioxidative und schmerzlindernde Alpenpflanzen. Sie können für Gelenk- oder Herz-Kreislauf-Probleme, die Magen-Darm-Gesundheit und Hautintegrität verwendet werden.<sup>13,14</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Eigenschaften der <strong>Melone</strong> sollten nicht unterschätzt werden. Melone ist reich an SOD, einem essentiellen antioxidativen Enzym. Mehrere Studien haben die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften der Melone hervorgehoben, die die Produktion von entzündlichen Zytokinen und freien Radikalen reduziert.<sup>15</sup> Sie ist auch nützlich, um mentale und muskuläre Müdigkeit und Stress zu begrenzen.<sup>16</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Coenzym Q10</strong> ist ein Cofaktor, der in den Mitochondrien gefunden wird (der Teil der Zelle, der Energie produziert, oxidativen Stress reduziert und den Zelltod verhindert). Es ist daher ein starkes Antioxidans und Zellschutzmittel. Die orale Einnahme von Coenzym Q10 erhöht die Konzentrationen von Q10 im gesamten Körper, zum Beispiel im Gehirn und in den Augen. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronische Entzündungen können durch die antioxidative Kraft von Q10 gelindert werden.<sup>17</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Die Auswirkungen der Menopause</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Menopause ist das vollständige Ausbleiben der Menstruation (mehr als 12 Monate), da mit zunehmendem Alter die Anzahl der Eibläschen und damit der Östrogenspiegel abnimmt, wodurch der Hormonzyklus, der die Menstruation verursacht, unterbrochen wird. Die Frau kann keine Kinder mehr bekommen. Das durchschnittliche Alter der Menopause liegt bei etwa 51 Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Es handelt sich um ein normales Phänomen und nicht um eine Pathologie, auch wenn bestimmte unangenehme Symptome immer wieder auftreten: Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche, Migräne, vaginale Trockenheit und Probleme beim Wasserlassen, Gewichtszunahme&#8230; sowie andere längerfristige Auswirkungen wie Osteoporose oder kardiovaskuläre Risiken (Östrogene fördern die Flexibilität der Blutgefäße). Bei fast der Hälfte der Frauen treten auch psychische Symptome wie Reizbarkeit, Angstzustände, Depressionen, Verlust des Selbstbewusstseins, Konzentrationsschwäche oder Schlafprobleme auf. Doch nicht alles ist negativ, denn diese Lebensphase kann auch als Befreiung begrüßt werden. Das Ende der Menstruation kann also positiv und mit Gelassenheit erlebt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"> Meditation und Atemübungen können dabei ebenso helfen wie der Besuch von Informationsveranstaltungen, um zu verstehen, was passiert. Regelmäßiger Sport wirkt sich positiv auf Herz-Kreislauf-System, Knochen, Muskeln und Gewicht sowie auf das psychische Wohlbefinden aus. Im Gegensatz dazu können Alkohol und emotionaler Stress die Symptome verschlimmern.<sup>18-20</sup> Es gibt einige Behandlungen, um die Symptome einzuschränken, oft Östrogenersatzstoffe oder Östrogenrezeptormodulatoren, allerdings mit einigen Nebenrisiken. Viele Nährstoffe können bei der Vorbeugung einiger gesundheitlicher Auswirkungen der Menopause wirksam sein, wie z. B. Phytoöstrogene (aus Soja oder Leinsamen) oder Kalzium und Vitamin D für die Knochen.<sup>20</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Hautalterung</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Haut ist eine Barriere zwischen unserem Körper und der Außenwelt, die uns vor Aggressoren schützt, Wasser speichert und unsere Temperatur kontrolliert. Die Haut besteht aus drei Schichten: der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis) und dem Unterhautgewebe (Subcutis).</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Haut altert, verändern sich diese drei Komponenten. Einige Veränderungen sind offensichtlich: Es entstehen Falten und die Elastizität nimmt ab. In der Tat sind unsere Hautzellen nicht mehr so leistungsfähig, die Fasern (Kollagen und Elastin), die unserer Haut Struktur und Elastizität verleihen, sind weniger zahlreich, Melanome füllen sich mit Melanin und erzeugen dunkle Flecken&#8230; Die Ursachen sind vielfältig: Interne, wie Genetik, Zellstoffwechsel und hormonelle Veränderungen (z.B. in den Wechseljahren), aber auch externe, wie Sonneneinstrahlung (UV), Umweltverschmutzung, Chemikalien, oxidativer Stress, regelmäßiger Zuckerkonsum, Rauchen, Hautpflege, Schlaf, Stress&#8230; UV fördert z. B. die Zerstörung von extrazellulären Matrixfasern (Kollagen, Hyaluronsäure) und schädigt Mitochondrien (Teil der Zelle, der für die Reduzierung von oxidativem Stress, das Überleben der Zelle und die Energieproduktion verantwortlich ist). <sup>21,22,23</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Wie das berühmte Zitat sagt &#8220;Man bekommt nie eine zweite Chance, einen ersten Eindruck zu hinterlassen&#8221;, so ist jede Sekunde wichtig im Streben nach gesundem Altern im Allgemeinen und der Hautalterung im Besonderen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Inhaltsstoffe für die Haut</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/9-gruende-warum-kollagen-ihrer-gesundheit-guttut/">Kollagen</a> ist das am häufigsten vorkommende Protein im menschlichen Körper und bei Säugetieren. Es bildet Fasern in der extrazellulären Matrix, die den Geweben Form und mechanische Eigenschaften verleihen. Es gibt 28 Arten von Kollagen in unserem Körper, von denen die ersten 3 am häufigsten vorkommen. Die Typen I und III sind die am häufigsten in der Haut sowie in Knochen und Nägeln vorkommenden. Kollagen verbessert die Gesundheit der Haut und hat Anti-Aging-Eigenschaften, reduziert Falten, Verdickung der Epidermis, Rötungen und Wasserverdunstung. Es erhöht die Hautfeuchtigkeit und -elastizität und reduziert die Auswirkungen von UVB auf die Dehydrierung der Haut.<sup>24-27</sup> Es hat sich auch als wirksam bei der Wundheilung erwiesen, insbesondere nach chirurgischen Eingriffen,<sup>28</sup> und bei der Heilung von Druckgeschwüren (Druckgeschwüre auf der Haut aufgrund von Weichteilkompression zwischen einer harten Oberfläche und Knochen, hauptsächlich bei bettlägerigen Menschen).<sup>29</sup> Kollagenpeptide reduzieren die Schwere von Ausschlägen bei atopischer Dermatitis sowie den transepidermalen Wasserverlust und entzündliche Biomarker in den Keratinozyten der Haut.<sup>30</sup> Menschen mit Cellulite profitieren ebenfalls von den Vorzügen der Kollagenhydrolysate. Die Einnahme über 6 Monate hat eine Reduktion von Cellulite, Hautrippelungen sowie eine Zunahme der Hautdichte und ein verbessertes Erscheinungsbild gezeigt.<sup>31</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/lysin-und-threonin-wichtige-essentielle-aminosauren-fur-das-bindegewebe/">Lysin</a> ist eine der Aminosäuren, die für die Kollagensynthese und dann für seine optimale Funktion notwendig sind. Es spielt eine Schlüsselrolle in der Kollagenstruktur, da es die Verbindungen innerhalb und zwischen den Kollagenketten ermöglicht.<sup>32</sup> Lysin hemmt auch MPPs, die für den Kollagenabbau verantwortlichen Enzyme.<sup>33</sup> Diese Eigenschaften machen Lysin zu einem idealen Verbündeten bei der Unterstützung der Wundheilung. In der Haut fördert es die Zellproliferation, moduliert die Entzündung und Angiogenese (Gefäßneubildung) und kann sogar eine antimikrobielle Wirkung haben, insbesondere gegen Herpes, was die Heilung beschleunigt.<sup>34,35</sup>            <br />
<strong>Valin</strong> gehört zusammen mit Leucin und Isoleucin zu den verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs). Sie sind wichtig für die Synthese von Kollagen, insbesondere der Typen I und III in der Haut.<sup>36</sup> In Kombination mit anderen Aminosäuren können BCAAs die Kollagensynthese in der Dermis wiederherstellen, die durch UV-Strahlung beeinträchtigt wird.<sup>37</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/glucosamin-chondroitin/">Glucosamin</a> ist ein Monosaccharid, das in unserem Körper natürlich vorkommt und die Vorstufe mehrerer sehr wichtiger Bestandteile der extrazellulären Matrix ist (Hyaluronsäure, Chondroitin, Keratan&#8230;). Das Glucosamin, das wegen seiner Vorteile für die Gelenke weit verbreitet ist, trägt durch die Moleküle, deren Vorstufe es ist, auch dazu bei, die Hautfeuchtigkeit zu verbessern und Falten zu reduzieren. Darüber hinaus kann es die Melaninproduktion regulieren, bei der Behandlung von Hyperpigmentierung nützlich sein und die Heilung beschleunigen, insbesondere bei Verbrennungen.<sup>38-40</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/hyaluronsaeure/">Hyaluronsäure</a> schützt vor oxidativem Stress, indem sie freie Radikale reduziert und die Synthese von Antioxidantien erhöht. Sie wirkt auch entzündungshemmend, indem sie die Produktion von proinflammatorischen Mediatoren wie Zytokinen, Bradykinin und Prostaglandin reduziert und dadurch eine Überinflammation einschränkt.<sup>41</sup> Da die Wundheilung eine komplexe Abfolge des Umbaus der extrazellulären Matrix beinhaltet, reguliert Hyaluronsäure die Koordination der verschiedenen beteiligten Schritte. Durch die Beeinflussung der Gewebemikroumgebung und die Bindung an Zellrezeptoren kann sie das Zellverhalten und die Zellfunktion sowie die Genexpression, z. B. in Haut und Schleimhäuten, beeinflussen.<sup>41-44</sup> Aufgrund ihrer viskoelastischen und wasserspeichernden Eigenschaften ist Hyaluronsäure ein sehr guter Feuchtigkeitsspender für alle Gewebe. Die Einnahme von Hyaluronsäure hat einen klaren Nutzen für die Gesundheit der Haut. In der Tat ermöglicht eine 6-wöchige Einnahme eine 8%ige Erhöhung der Hautfeuchtigkeit, die auch noch 2 Wochen nach Ende der Behandlung sichtbar ist.<sup>45</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/granatapfelextrakt-reich-an-ellagsaure-ein-verbundeter-fur-die-haut/">Ellagsäure</a> ist ein Polyphenol, das in bestimmten Früchten und Gemüsen vorkommt, hauptsächlich in Beeren, Granatäpfeln und bestimmten Ölsaaten. Sie ist für ihre antioxidativen Eigenschaften bekannt: Sie hilft, Giftstoffe zu beseitigen und schützt vor freien Radikalen. Ellagsäure ist ein guter Lichtschutz für die Haut: Sie hilft, die Produktion von pro-inflammatorischen Zytokinen und freien Radikalen (oxidativer Stress) sowie den Abbau von Kollagen durch UV-B zu begrenzen, was die Faltenbildung, die Verdickung der Epidermis und die Pigmentierung reduziert und die Haut strahlender macht.<sup>12,46-48</sup> Einige Studien an Mäusen deuten sogar darauf hin, dass es eine gute Behandlung für entzündliche Hauterkrankungen (Dermatitis, Ödeme) oder für die Wundheilung sein könnte.<sup>49,50</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Coenzym Q10</strong> ist ein Cofaktor, der in den Mitochondrien (der Teil der Zelle, der ATP-Energie produziert) vorkommt und ein starkes Antioxidans ist. Es ist sehr nützlich, um die Haut vor UV-Strahlen zu schützen, die oxidativen Stress verursachen können, der die DNA, Lipide und Proteine in den Zellen schädigt, und es schützt die Mitochondrien vor Degeneration und ermöglicht die ATP-Regeneration.<sup>51</sup> Es erhöht auch die Kollagen- und Elastinproduktion und hemmt die PPMs, die sie zerstören.<sup>52</sup> Eine klinische Studie hob die Verringerung der Falten und die Verbesserung der Hautglätte nach 12 Wochen der Einnahme von Q10 hervor.<sup>53</sup>   </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zink</strong> wird für eine Vielzahl von Prozessen in unserem Körper verwendet und ist an der Bildung, Reparatur und Pflege der Haut beteiligt. Die Haut enthält etwa 6 % des körpereigenen Zinks, und da wir es nicht speichern können, ist eine regelmäßige Zufuhr wichtig. Es ist zum Beispiel nützlich für die Stabilisierung von Zellmembranen, die Bewältigung von oxidativem Stress und die Blockierung von UV-Licht. Es hilft, die Wundheilung zu verbessern, da viele der an diesem Prozess beteiligten Enzyme Zink benötigen, um zu funktionieren.<sup>52,54</sup> Zink kann auch bei der Behandlung von Entzündungen, Akne, Dermatosen und Pigmentierungsproblemen eingesetzt werden.<sup>55,56</sup> Zink ist von der EFSA* zugelassen, um zur Erhaltung normaler Haut beizutragen und die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kupfer</strong> ist an der Synthese und Stabilisierung von extrazellulären Matrixfasern beteiligt. Es trägt daher dazu bei, die Elastizität und Heilung der Haut zu verbessern und Falten zu reduzieren. Es ist auch wegen seiner guten Vaskularisation und seiner antiseptischen Eigenschaften gegen bestimmte Viren, Bakterien und Pilze nützlich. Diese Vorteile erklären, warum es seit Tausenden von Jahren zur Behandlung und Pflege der Haut verwendet wird.<sup>57</sup> Kupfer trägt laut EFSA* zur Aufrechterhaltung des Bindegewebes, zu dem auch die Haut gehört, zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress und zur normalen Pigmentierung der Haut bei.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mangan</strong> ist ein essentielles Metall für bestimmte antioxidative Enzyme, insbesondere in der Haut. So trägt die Zufuhr von Mangan dazu bei, die Hautzellen vor den Auswirkungen von oxidativem Stress und UV-Licht zu schützen.<sup>58</sup> Da oxidativer Stress die Zeichen der Hautalterung verstärkt, begrenzt Mangan auch die Bildung von Falten, erhält die Festigkeit der Haut und verbessert die Heilung.<sup>59</sup> Die EFSA* weist darauf hin, dass Mangan zur Aufrechterhaltung des Bindegewebes, zu dem auch die Haut gehört, und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beiträgt.  </p>
<p style="text-align: justify;">Eine Kombination aus Zink, Mangan und Kupfer scheint besonders effektiv für die Hautheilung zu sein, da sie auf verschiedene Zellen und Phasen wirken.<sup>60,61</sup> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Selen</strong> ist an mehreren Prozessen beteiligt, die oxidativen Stress und dessen Schäden reduzieren. Es kann die schädigende Wirkung von UVB verhindern, die Hautzellen abtöten kann. Es ist in Selenoproteinen enthalten, die u. a. an der ordnungsgemäßen Funktion von Hautzellen beteiligt sind, und ist nützlich bei der Wundreparatur.<sup>52</sup> Selen schützt Zellen vor oxidativem Stress*.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Haare und Nägel</h2>
<p style="text-align: justify;">Auch unsere Haare und Nägel altern. Ihr Wachstum, ihre Struktur und ihre Farbe verändern sich. Bei den Haaren werden die Fasern in den Wurzeln schwächer, die für die Farbe verantwortlichen Melanozyten funktionieren weniger gut und die Zellen im Follikel nehmen in der Haarproduktion ab. Die Nägel sind brüchiger, dünner und verfärben sich, die Morphologie der Nagelplatte (die den Nagel wachsen lässt) verändert sich und ihr Lipidgehalt variiert mit dem Alter. Das ist normal, weil die Zellen allmählich degenerieren, aber auch oxidativer Stress und die Umwelt (Pflege, Umweltverschmutzung, Sonne &#8230;) haben ihren Einfluss. Es ist wichtig, sich um sie zu kümmern, aus ästhetischer Sicht, aber auch um einige ihrer Probleme zu vermeiden, die sich auf die Lebensqualität auswirken können.<sup>62-66</sup></p>
<h3 style="text-align: justify;">Inhaltsstoffe für Haare und Nägel</h3>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hirse</strong> ist ein Getreide, das viele Aminosäuren, B-Vitamine, Kieselsäure und Mineralien, darunter Mangan, enthält. Hirseextrakt in Kombination mit Aminosäuren und Kalzium soll das Haarwachstum (Anagenphase) verbessern.<sup>67</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Biotin</strong> ist eines der B-Vitamine, das für viele Funktionen unseres Körpers nützlich ist. Für die Nägel bedeutet die Einnahme von Biotin, dass sie fester und härter werden und brüchige Nägel eingedämmt werden.<sup>68,69</sup> Außerdem trägt Biotin laut EFSA* zur Erhaltung normaler Haut und Haare bei.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kollagen</strong> trägt zur Förderung des Nagelwachstums, zur Verringerung von Nagelbruch und zur allgemeinen Verbesserung des Aussehens der Nägel bei.<sup>70,71 </sup>Auch das Haar profitiert, da die Aufnahme von Kollagen die Zellproliferation und die Haardicke erhöht.<sup>72</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Selen</strong> trägt laut EFSA* zur Aufrechterhaltung normaler Haare und Nägel bei. So scheint ein Selenmangel an Haarausfall und fehlender Farbe beteiligt zu sein,<sup>73</sup> wobei die empfohlene Tagesmenge 55µg beträgt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Immunsystem</h2>
<p style="text-align: justify;">Unser Immunsystem ist essentiell für unser Überleben und ist äußerst komplex. Viele Mikroorganismen leben in Harmonie mit uns und sind sehr nützlich andere können unser Gewebe schädigen &#8211; das sind die Krankheitserreger. Unsere erste Barriere ist physisch (Haut, Schleimhaut, gesunde Bakterienflora&#8230;) und verhindert, dass die Krankheitserreger uns infizieren. Wenn dann ein Erreger eindringt, handeln unsere Zellen der angeborenen Immunität sofort, aber auf eine Weise, die nicht spezifisch für diesen Erreger ist. Einige dieser Zellen werden auch Moleküle (Zytokine) absondern, um weitere angeborene Immunzellen anzulocken. Dies führt zu den Symptomen einer Entzündung (Rötung, Schmerz, Schwellung, Hitze &#8211; z. B. Fieber), die durch den erhöhten Blutfluss und das Eindringen von Immunzellen in das angegriffene Gewebe verursacht wird. Die Entzündung ist hier eine gute Sache, weil sie hilft, den Erreger zu bekämpfen und das angeborene Immunsystem zu aktivieren (es ist die chronische Entzündung, oft aufgrund unseres Lebensstils oder chronischer Krankheiten, die ein Problem darstellt, da unser Körper ständig kämpft). Einige dieser angeborenen Zellen gehen zum nächstgelegenen Lymphknoten und informieren den Rest des Immunsystems über die Art des Erregers, der uns infiziert hat, und wählen Zellen aus, die ihn effektiver bekämpfen können. Dies ist die adaptive Immunität, die sehr effektiv und präzise ist, aber etwa eine Woche braucht, um aktiv zu werden. Wenn die Infektion schließlich überwunden ist, kehrt alles zur Normalität zurück, aber der Körper behält dank der Gedächtnis-Lymphozyten eine Erinnerung an diese Infektion. Wenn uns also der gleiche Erreger erneut infiziert, kann unser Körper effektiver und schneller reagieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Dank der Gedächtnis-Lymphozyten sind wir mit zunehmendem Alter vor immer mehr Krankheiten geschützt, weil wir sie sofort erkennen und bekämpfen. Aber die Funktion unserer Immunsystemzellen verlangsamt sich mit dem Alter und wir sind anfälliger für unbekannte Krankheiten oder Erreger, die sehr schnell mutieren (z. B. das Grippevirus, das jedes Jahr anders ist). Daher ist es wichtig, sich gut um Ihr Immunsystem zu kümmern, einschließlich eines gesunden Lebensstils.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Inhaltsstoffe zur Unterstützung des Immunsystems</h3>
<p style="text-align: justify;">Es ist bekannt, dass <strong>Vitamin C</strong> dazu beiträgt, die normale Funktion des Immunsystems aufrechtzuerhalten, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und Ermüdungserscheinungen zu verringern &#8211; Behauptungen, die von der EFSA* genehmigt wurden. In der Tat haben zahlreiche Studien hervorgehoben, dass Vitamin C die Reifung von T-Zellen (adaptive Immunität) fördert und die Funktion des Immunsystems verbessert.<sup>74</sup> Es ist außerdem ein wichtiges Antioxidans zur Entgiftung freier Radikale (ROS).<sup>75</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vitamin D</strong> ist laut EFSA* ein wesentliches Element, das zur normalen Funktion des Immunsystems beiträgt. Es kann an Rezeptoren auf Immunzellen binden und so angeborene und adaptive Reaktionen modulieren.<sup>76,77</sup> Vitamin D ermöglicht es den Zellen auch, Stress besser zu widerstehen.<sup>78</sup> Eine Studie fand heraus, dass Kinder, die Vitamin D3 einnahmen, eine geringere Inzidenz von Grippe hatten.<sup>79</sup> Im Gegensatz dazu wurde ein Vitamin-D-Mangel mit einer Zunahme von Autoimmunerkrankungen und Infektionsanfälligkeit in Verbindung gebracht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <strong>8 B-Vitamine</strong> beeinflussen viele zelluläre Prozesse und ihr Mangel wurde mit einer Reihe von Funktionsstörungen in Verbindung gebracht, einschließlich des Immun-, Entzündungs- und Nervensystems.<sup>80,81</sup> Die Einnahme von Vitamin B6 verbessert zum Beispiel die Immunfunktion<sup>82</sup> und B5 kann das Bakterienwachstum durch Stimulierung des Immunsystems einschränken.<sup>83</sup> Biotin ist für die ordnungsgemäße Funktion unserer Zellen unerlässlich. Es ist ein Cofaktor für viele Enzyme, die für den Stoffwechsel von Zellen, einschließlich Lymphozyten (Immunzellen), von zentraler Bedeutung sind. Wenn es fehlt, funktioniert das Immunsystem nicht richtig und es kommt zu unangemessenen Entzündungen.<sup>84-86</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Eine <strong>Vitamin-E</strong>-Supplementierung hat klare Vorteile für die Stimulierung des Immunsystems, z. B. für die richtige Reifung von T-Zellen (adaptive Immunität). Diese Effekte sind besonders wichtig bei älteren Menschen mit geschwächter Immunabwehr. Es reduziert auch die Anfälligkeit für Infektionen, begrenzt die Auswirkungen von oxidativem und immunologischem Stress auf die Zellen und erleichtert die Eliminierung bestimmter Krankheitserreger.<sup>87-91</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Ein <strong>β-Glucan</strong> ist ein Polysaccharid, das u. a. in Hafer vorkommt. Es steigert das Immunsystem, indem es Teile des Immunsystems (Komplementsystem) aktiviert und die Produktion von Zytokinen anregt.<sup>92,93</sup> Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von β-Glucanen das Risiko und die Dauer von Atemwegsinfektionen bei Erwachsenen, älteren Menschen und Kindern unter 4 Jahren reduziert und gleichzeitig die Vitalität und Stimmung verbessert sowie Anspannung und Müdigkeit verringert.<sup>94-96</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Cholin</strong> ist essentiell für die Synthese von Phospholipiden (Bestandteile der Zellmembranen) und für die Aufrechterhaltung der Homöostase von Entzündungsmolekülen. Es reguliert auch die Aktivierung des Immunsystems. So kann es bei der Bekämpfung von Krankheitserregern helfen und spielt auch eine Rolle bei der Reduzierung von oxidativem Stress. <sup>97-99</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zink</strong> ist ein von der EFSA* anerkanntes Molekül, das neben vielen anderen Funktionen zur normalen Funktion des Immunsystems beiträgt und die Zellen vor oxidativem Stress schützt. So ist Zink beispielsweise notwendig, damit die Neutrophilen (Immunzellen) ihr &#8220;Netz&#8221; bilden und Krankheitserreger eliminieren können. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Modulation der pro-inflammatorischen Reaktion, der Regulierung von entzündlichen Zytokinen und der Kontrolle von oxidativem Stress. So ist es nützlich gegen virale (Erkältungen, Durchfall, HIV&#8230;), bakterielle und parasitäre Infektionen.<sup>100-103</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Calcium</strong> scheint eine zentrale Rolle bei der Aktivierung von Immunzellen zu spielen. Es wirkt als Botenstoff zwischen Zellen, insbesondere Lymphozyten, und reguliert die verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung und Reifung.<sup>104,105</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Magnesium</strong> hat auch eine starke Beziehung zur Immunantwort, sowohl zur angeborenen als auch zur adaptiven. Es wird für die Synthese von Adhäsionsmolekülen, Rezeptoren und Antikörpern benötigt.  Es wird auch für die Lymphozytenproliferation, die richtige Funktion und bestimmte Immunreaktionen benötigt. Magnesiummangel kann zu Entzündungen, Zelltod und beeinträchtigter Funktion der Immunzellen führen.<sup>106-108</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Selen</strong> spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung vieler physiologischer Prozesse, einschließlich der Immunantwort. Allerdings haben etwa 50 % der Schweizer Bevölkerung einen Selenmangel (weniger als 100 µg/Tag), was zu zahlreichen Problemen führen kann (Stoffwechsel-, Nerven-, Immun-, Allergieprobleme usw.). Doch Vorsicht, mehr als 850 µg/Tag können zu Vergiftungen führen. Die Einnahme von Selen stimuliert das Immunsystem (Aktivierung der Zellproliferation und -funktionen) und kann dank seiner antioxidativen Kapazitäten Entzündungen der Atemwege modulieren. Zahlreiche Studien an Nagetieren haben gezeigt, dass eine optimale Menge an Selen viele Krankheitserreger leichter eliminieren kann und somit eine &#8220;antivirale&#8221; Wirkung hat.<sup>109-111</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Die umfassende Zusammensetzung der <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/hagebutte/">Hagebutte</a> macht sie zu einem sehr guten Verbündeten gegen Winterbeschwerden wie Erkältungen und Grippe, indem sie das Immunsystem stärkt, insbesondere aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts.<sup>112</sup> Ihre phenolischen Verbindungen korrelieren auch mit antimikrobiellen Eigenschaften. Obwohl die Mechanismen nicht vollständig geklärt sind, scheint es, dass sie die Energie von Pathogenen verringern und einige ihrer Enzyme unterdrücken kann, die als Virulenz- oder Resistenzfaktoren wirken. Es moduliert auch die Entzündung: genug, damit das Immunsystem wirksam ist, aber nicht so viel, dass es das Gewebe zerstört.<sup>11</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus wurde eine <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/glucosamin-chondroitin/">Glucosamin</a>-Supplementierung mit einer signifikanten Senkung der Gesamtmortalität (Krebs, Herz-Kreislauf, Atemwege, Verdauung usw.) in Verbindung gebracht,<sup>113-115</sup> insbesondere aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften, die bei vielen Beschwerden nützlich sind.<sup>116</sup> Es wurde zum Beispiel zur Linderung von entzündlichen Darmerkrankungen (IBD), Migräne oder Virusinfektionen eingesetzt.<sup>38</sup>  </p>
<h2 style="text-align: justify;">Knochen und Gelenke</h2>
<p style="text-align: justify;">Unser Bewegungsapparat ermöglicht es uns, stabil und mobil zu sein, was in jedem Moment unseres täglichen Lebens nützlich ist. <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/gelenkschmerzen-ursache-und-unterstuezung/">Chronische Gelenkschmerzen</a> sind mit dem Alter leider sehr häufig, bis zu dem Punkt, an dem es fast normal erscheint, sie zu haben. Die Ursachen können vielfältig sein, aber <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/arthrose-ursachen-und-folgen/">Arthrose</a> ist eine der häufigsten Gelenkbeschwerden. Verletzungen, sitzender Lebensstil, Übergewicht, sich wiederholende Bewegungen, oxidativer Stress sowie entzündliche, genetische und metabolische Faktoren können zur Degeneration des Gelenkknorpels beitragen.<sup>18</sup> Um die Beweglichkeit des betroffenen Gelenks zu erhalten, ist eine körperliche Rehabilitation besonders empfehlenswert, ebenso wie eine Bewertung des Lebensstils (guter Schlaf, zuckerfreie und pflanzenreiche Ernährung, Gewichtsabnahme usw.).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Osteoporose</strong> ist eine weitere weit verbreitete Skeletterkrankung (1 von 3 Frauen und 1 von 5 Männern über 50 Jahren): Der Knochen wird demineralisiert, weil Calcium und Phosphor nicht mehr gebunden werden können und die Knochenresorption schneller erfolgt als die Erneuerung, wodurch der Knochen brüchig wird, zu Frakturen neigt und die Lebensqualität beeinträchtigt wird. Alkohol, Rauchen, die Einnahme von Kortikosteroiden, ein Mangel an Vitamin D, frühere Verletzungen, ein niedriger BMI, bestimmte genetische Faktoren, Stoffwechselerkrankungen und die Wechseljahre können das Risiko für osteoporotische Knochen erhöhen. Es stehen Medikamente zur Verfügung, darunter Bisphosphonate, diese können allerdings schwerwiegende Nebenwirkungen haben. Regelmäßige moderate körperliche Aktivität zur Stärkung der Muskeln sowie Calcium und Vitamin D3 (notwendig für die Calciumaufnahme und den Transport) werden empfohlen. In ähnlicher Weise würde eine gute Eiweißzufuhr in Kombination mit einer ausreichenden Calciumzufuhr das Risiko von Knochenbrüchen begrenzen.<sup>117</sup> Schließlich spielt eine hohe Zufuhr von Obst (frisch und getrocknet) und Gemüse eine wesentliche Rolle für einen angemessenen Knochenumbau und die Reduzierung von Entzündungen und oxidativem Stress. Sie sind reich an Mineralien (Kalium, Phosphor, Mangan, Bor, Kupfer&#8230;) und Vitaminen (B, C und K): Kalium zum Beispiel würde helfen, den Säuregehalt unseres Körpers auszugleichen und die Erhaltung von Kalzium in unseren Knochen zu gewährleisten.<sup>118</sup></p>
<h3 style="text-align: justify;">Inhaltsstoffe zur Unterstützung von Knochen und Gelenken</h3>
<p style="text-align: justify;"><strong>Calcium</strong> ist der bekannteste Mineralstoff für die Knochengesundheit und die Aufrechterhaltung einer guten Knochenmineralisierung.<sup>119</sup> Experten betonen jedoch, wie wichtig die Kombination mit Vitamin D ist, um die Knochenmineraldichte zu erhöhen, Osteoporose und einige Frakturen zu begrenzen, obwohl die Ergebnisse im letzteren Fall eher gemischt sind.<sup>120,121</sup> Vitamin D reguliert die intestinale Calciumabsorption.<sup>122</sup> Eine gute Calciumzufuhr scheint auch mit einem verringerten Risiko für Osteoarthritis des Knies korreliert zu sein,<sup>123</sup> was durch die Hemmung des Absterbens von Knorpelzellen (Chondrozyten) durch die Blockierung von entzündlichen Zellwegen erklärt werden kann.<sup>124</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Supplementierung mit <strong>Vitamin D</strong> (das von unserem Körper im Winter und wenn wir viel Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, nur unzureichend synthetisiert wird) ist nachweislich mit einer signifikanten Verlangsamung von Anomalien im Knie (Gelenkstruktur und Knorpelaufbau) verbunden.<sup>125</sup> Entzündungen und oxidative Schäden können ebenfalls reduziert werden, was die Protein- und DNA-Funktion verbessert.<sup>126,127</sup> Darüber hinaus kann eine Vitamin-D-Supplementierung muskuloskelettale Schmerzen einschränken und Osteoporose bei diesen Patienten verhindern.<sup>128</sup> Schließlich ist Vitamin D ein wichtiger Mediator und an der Regulierung von Immunreaktionen und Entzündungen beteiligt &#8211; eine Schlüsselrolle bei Autoimmunerkrankungen wie Arthritis.<sup>129</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zink</strong> ist ein starkes Antioxidans und ist an der Proliferation von Chondrozyten (Knorpelzellen) beteiligt. Daher kann eine Zinksupplementierung das Fortschreiten von Osteoarthritis verhindern.<sup>130</sup> Zink scheint auch eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung oder sogar Heilung von Osteoporose zu spielen, da es die Knochenmineralisierung und Knochenbildung durch Osteoblasten stimuliert und die Knochenresorption durch Osteoklasten hemmt.<sup>119,131</sup> Die empfohlene Tagesdosis von Zink beträgt 10mg/d, da ein zu hoher Konsum zu Übelkeit oder Kopfschmerzen führen kann.  </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vitamin K</strong> ist an der Mineralisierung von Knochen und Knorpel sowie an der Regulierung von Genen der Gelenkknorpelmatrix und bestimmter enzymatischer Reaktionen beteiligt.<sup>132</sup> Menschen mit einem Mangel an Vitamin K haben ein erhöhtes Risiko, Knorpel und den subchondralen Knochen zu schädigen und dadurch Arthrose und andere Gelenkerkrankungen zu entwickeln,<sup>132-135 </sup>während eine ausreichende tägliche Zufuhr offenbar schützend wirkt.<sup>136</sup> Vitamin K ist auch essentiell für die Knochengesundheit, da es die Knochenstärke und den Stoffwechsel beeinflusst, insbesondere durch die Förderung der Aktivierung von knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) und extrazellulären, die Knochenmatrix mineralisierenden Proteinen.<sup>137</sup> Zusätzlich zu seiner Rolle bei der Mineralisierung scheint Vitamin K eine entzündungshemmende Wirkung zu haben, die bei vielen chronischen Erkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoarthritis, Osteoporose&#8230;) nützlich ist.<sup>138,139</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorteile der <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/9-gruende-warum-kollagen-ihrer-gesundheit-guttut/"><strong>Kollagene</strong> </a>I und III sind wichtig für die Knochengesundheit und besonders nützlich bei Osteoporose, vor allem nach der Menopause, indem sie das Vorhandensein von Markern des Knochenabbaus verringern und die Mineraldichte und Marker der Knochenregeneration erhöhen.<sup>140-142</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/glucosamin-chondroitin/">Glucosamin</a> ist ein Monosaccharid, das in unserem Körper natürlich vorkommt und die Vorstufe mehrerer sehr wichtiger Bestandteile der extrazellulären Matrix ist (Hyaluronsäure, Chondroitin, Keratan&#8230;). Seine Vorteile für die Gelenke sind gut belegt. Bei Arthrose, oft in Kombination mit Chondroitin, kann es die Schmerzen reduzieren und die Beweglichkeit erhöhen, indem es den Knorpelabbau reduziert, die extrazelluläre Matrix wiederherstellt und Entzündungen und oxidativen Stress einschränkt.<sup>143-145</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Muskulatur</h2>
<p style="text-align: justify;">Muskeln ermöglichen es uns, präzise Bewegungen auszuführen, unser Gleichgewicht und unsere Haltung aufrechtzuerhalten und Wärme zu erzeugen. Unsere Muskelmasse nimmt mit dem Alter ab und parallel dazu sinkt unsere Kraft (um 10-15 % pro Jahrzehnt bis zum Alter von 70 Jahren, 25-40 % danach), was zu Sarkopenie führen kann. Zu den Folgen der reduzierten Muskelmasse gehören ein deutlich erhöhtes Sturz- und Frakturrisiko sowie Gleichgewichtsstörungen und eine verminderte Bewegungsfähigkeit.<sup>146</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Zur Pflege unserer Muskeln, die plastisch sind und sich ein Leben lang anpassen können, ist ein regelmäßiges und moderates körperliches Training unerlässlich. Ausdauerübungen in Verbindung mit muskulären Widerstandsübungen können das Herz-Kreislauf-System und die Muskelkraft und -masse sowohl bei jungen als auch bei alten Menschen verbessern.<sup>147</sup> Eine gute Ernährung ist ebenfalls wichtig, mit ausreichend Eiweiß (mehr als 1g/kg/d), Gemüse (alkalisierend und Kaliumreich), Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien, ungesättigten Fettsäuren&#8230;</p>
<h3 style="text-align: justify;">Inhaltsstoffe zur Unterstützung der Muskulatur</h3>
<p style="text-align: justify;">Neben seiner wesentlichen Rolle bei der Knochenmineralisierung ist <strong>Calcium</strong> für eine ordnungsgemäße Muskelfunktion erforderlich, da es die Muskelkontraktion reguliert.<sup>148</sup> Calcium ist auch ein Regulator des Muskelwachstums, des Muskelerhalts und der Muskelregeneration (z. B. nach Verletzungen), insbesondere durch seine Wirkung auf Muskelstammzellen. Wir brauchen daher Kalzium, um die Muskelregeneration zu fördern und um Muskelverlust mit zunehmendem Alter zu verhindern.<sup>149</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Magnesium</strong> spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, da es von über 300 Enzymen in vielen Funktionen unseres Körpers verwendet wird.<sup>150</sup> Es ist an der Aufrechterhaltung der Muskelfunktion und -kontraktion sowie an der Energieproduktion beteiligt. Die Magnesiumzufuhr kann die Kraft und die körperliche und muskuläre Leistungsfähigkeit bei Sportlern und vor allem bei Nicht-Sportlern oder älteren Menschen erhöhen, insbesondere durch die Erhöhung der Glukoseverfügbarkeit und die Verringerung der Laktatakkumulation.<sup>151,152 </sup>Die Magnesiumzufuhr scheint auch Muskelschäden bei Radsportlern im Wettkampf zu verhindern.<sup>153</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Energie, Sehen und das Nervensystem</h2>
<p style="text-align: justify;">Unser Nervensystem besteht aus unseren Nerven, unserem <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/gehirn/">Gehirn</a> und unserem Rückenmark, das die beiden miteinander verbindet. Es verarbeitet Informationen aus unseren 5 Sinnen und sendet bewusste und unbewusste Botschaften an unseren Körper. Bewegungskoordination, Mobilität, räumliche Orientierung, Problemlösung und Planung, Emotionen, Entschlüsselung von Sinnesinformationen, Aufmerksamkeit, Sprache, Gedächtnis, Kontrolle von Appetit oder Schlaf, Reflexe und Belohnungsmechanismen, unbewusste Kontrolle des Blutzuckerspiegels, Hormonproduktion, Atmung und Herzrhythmus&#8230; sind Teil unserer täglichen Funktionen. Das <a href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/gehirn/">Sehen</a> ist einer der Sinne, die wir am meisten benutzen. Unsere Augen und unser Gehirn arbeiten zusammen, um Licht in ein Bild umzuwandeln &#8211; von der Pupille zur Netzhaut und dann über den Sehnerv zum visuellen Kortex. Wenn wir älter werden, haben sich Entzündungen und oxidativer Stress festgesetzt, die bestimmte Krankheiten verursachen und unsere Sehschärfe herabsetzen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Laufe unseres Lebens nimmt unsere neuronale Plastizität und die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung ab, da die Fähigkeit unserer Zellen, neue Netzwerke zu reparieren und zu bilden, reduziert wird. Doch während einige Funktionen mit dem Alter nachlassen, bleiben andere intakt und können sogar von der gesammelten Erfahrung profitieren. In jedem Fall bleibt das Nervensystem plastisch und einige Funktionen können mit der Zeit und durch Training verbessert werden. Faktoren wie regelmäßige Bewegung, guter Schlaf, begrenzter Stress, intellektuelle Stimulation, gesunde Ernährung und begrenzter Alkoholkonsum scheinen für den Erhalt eines funktionellen Nervensystems von Vorteil zu sein. Darüber hinaus spielen bestimmte Nährstoffe eine schützende Rolle.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir alle brauchen <strong>Energie</strong> in unserem täglichen Leben. Diese Energie wird von jeder unserer Zellen dank ihrer zahlreichen Mitochondrien produziert. Die Mitochondrien wandeln kontinuierlich die Luft, die wir atmen und die Nährstoffe aus unserer Nahrung in große Mengen an Energie, genannt ATP, um. ATP wird für fast jede Aktion in jeder unserer Zellen und damit für das Funktionieren aller unserer Organe benötigt. Einen Muskel zu bewegen, zu sprechen, zu blinzeln, zu denken, zu verdauen&#8230; alles verbraucht ATP. Und unser Gehirn ist einer der größten Verbraucher: Obwohl es nur 2 % unseres Körpergewichts wiegt, verbraucht es etwa 20 % der Energie, die wir im Ruhezustand aufwenden (~ 300 kcal / Tag).</p>
<h3 style="text-align: justify;">Inhaltsstoffe für die Sehkraft, das Nervensystem und die Energie</h3>
<p style="text-align: justify;">Es gibt 8 <strong>B-Vitamine</strong> (Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Niacin (B3), Pantothensäure (B5), Vitamin B6, Biotin, Folat (B9) und Vitamin B12). Diese Vitamine tragen laut EFSA* zur Energieproduktion, zur Funktion des Nervensystems, zur Aufrechterhaltung des Sehvermögens, zu psychologischen und kognitiven Funktionen und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Sie sind an der DNA-Reparatur und der Neurotransmittersynthese beteiligt und es wird angenommen, dass sie den kognitiven Verfall und den Verlust der Sehschärfe begrenzen. Darüber hinaus kann eine Vitamin-B-Supplementierung Entzündungen und oxidativen Stress im Gehirn reduzieren und die Energiespeicherung und den Zellstoffwechsel verbessern.<sup>154-157</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Magnesium</strong> wird für mehr als 300 Reaktionen in unserem Körper benötigt, einschließlich der neuronalen Übertragung und der Muskelkontraktion. Ein Mangel (von dem mehr als die Hälfte der westlichen Bevölkerung betroffen ist &#8211; empfohlener ADI-Wert 300-400 mg/d) wurde mit vielen Erkrankungen in Verbindung gebracht, z. B. Migräne, Stoffwechselproblemen wie Diabetes, einigen Herz-Kreislauf-Problemen, Grauer Star, Osteoporose, Asthma usw.<sup>158,159</sup> Magnesium ist wichtig für die Gesundheit der Augen. Ein Mangel wurde mit vielen Augenproblemen in Verbindung gebracht, die durch eine Supplementierung eingeschränkt werden können.<sup>160,161</sup> Es kann auch sehr hilfreich bei der Begrenzung von Schmerzen sein,<sup>162</sup> und bei der Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit.<sup>163</sup> Darüber hinaus verstärken Stress und Hypomagnesiämie im Zusammenspiel mit biochemischen Stresswegen die negativen Auswirkungen des jeweils anderen. Beide werden unter anderem mit Migräne, chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie, körperlichen Manifestationen von Stress, chronischen Schmerzen, Angstzuständen und Depressionen in Verbindung gebracht. Das Gehirn reagiert besonders empfindlich auf Stress, und die Magnesiumzufuhr könnte einige neuronale Schäden verhindern, die durch die in akuten Streßsituationen freigesetzten Glukokortikoide verursacht werden, und bestimmte selbstzerstörerische Verhaltensweisen während einer Stresssituation (Rauchen, übermäßiges Essen, Alkohol, Risikobereitschaft&#8230;) begrenzen.<sup>164,165</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Metalle wie <strong>Zink</strong> und <strong>Kupfer</strong> sind essentiell für die Gesundheit der Netzhaut, einschließlich der ordnungsgemäßen Funktion der Phototransduktion und Neurotransmission, die an der visuellen Informationsverarbeitung beteiligt sind. Zink wird z. B. für die Photorezeptormembranen, die Lichtreaktion und die synaptische Übertragung benötigt. Zink und Kupfer, die mit dem Alter oft abnehmen, sind auch entscheidend für die korrekte Funktion von antioxidativen Enzymen, die in der Netzhaut sehr präsent sind und die Reduktion von oxidativem Stress ermöglichen, der die Netzhaut schädigen kann.<sup>166,167</sup> Ein homöostatisches Niveau ist essentiell, da sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss zu einer Netzhautdysfunktion führen kann. Zinkmangel kann beispielsweise mit schlechtem Nachtsehen, sogar mit altersbedingter Makuladegeneration oder diabetischer Retinopathie in Verbindung gebracht werden, und Kupfermangel mit Optikusneuropathie.<sup>168,169</sup> Im Gegenteil, eine Zinksupplementierung kann das Fortschreiten der altersbedingten Makuladegeneration, der Hauptursache für Erblindung, verlangsamen.<sup>170</sup> Auch die Funktion von Zink im Immunsystem und die Regulierung von Entzündungen ist wichtig für die Erhaltung der Augengesundheit.<sup>171</sup> Laut EFSA* trägt Zink zur Erhaltung des normalen Sehvermögens bei.</p>
<p style="text-align: justify;">Kupfer beeinflusst den Energiestoffwechsel und die Körperzusammensetzung.<sup>172</sup> Zink ist auch am zellulären Energiestoffwechsel, an der Erhaltung der Mitochondrien und der DNA beteiligt und kann unsere Zellen schützen.<sup>173</sup> Kupfer ist in hohen Mengen im Nervensystem vorhanden, spielt eine Rolle bei der zellulären Energieproduktion (ATP), ist in vielen Enzymen enthalten und moduliert die synaptische Übertragung von Neurotransmittern.<sup>174</sup> Zink- und Kupfermangel wurde mit Neuropathien in Verbindung gebracht, die zu motorischen Schwierigkeiten und Schmerzen führen.<sup>175</sup> Die antioxidative Wirkung von Kupfer ist auch für die ordnungsgemäße Kommunikation von Neuronen und Astrozyten,<sup>176</sup> und für die ordnungsgemäße neurologische Funktion unerlässlich.<sup>177</sup> Zink spielt eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung des Gehirns und der Aufrechterhaltung der Gehirnfunktion während unseres gesamten Lebens, da es der Schlüssel zu 300 Enzymen ist und die synaptische Aktivität, die neuronale Plastizität und das Überleben der Zellen moduliert. Veränderte Zinkspiegel wurden mit Hirnproblemen (z. B. Schlaganfall, Hirnverletzungen), neurodegenerativen Problemen (z. B. Alzheimer) und psychologischen Problemen (z. B. Depressionen) in Verbindung gebracht.<sup>178-180</sup> Laut EFSA* trägt Kupfer zu einer normalen Funktion des Nervensystems und reduzierter Müdigkeit, Zink zu einer normalen kognitiven und psychologischen Funktion bei.</p>
<p style="text-align: justify;">Die zulässige tägliche Aufnahmemenge von Kupfer liegt bei 9mg/Tag, und wenn ein Mangel schädlich für unsere Gesundheit ist, ist ein Überschuss auch problematisch für unsere Zellen.<sup>181</sup> Die ADI für Zink liegt bei 10mg/Tag, mehr als 50mg/Tag könnten eine toxische Wirkung auf unsere Zellen haben.<sup>182</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Coenzym Q10</strong> ist ein Cofaktor, der in den Mitochondrien (dem energieproduzierenden Teil der Zelle) vorkommt, und ein starkes Antioxidans. Als eine Komponente, die an der Reaktionskette zur Umwandlung von Kohlenhydraten und Fettsäuren in nutzbare ATP-Energie beteiligt ist, ist Q10 ein essentieller Nährstoff für jede Zell- und Organfunktion. <sup>183,184</sup> Die Einnahme von Q10 kann beispielsweise die ordnungsgemäße Funktion von Muskeln und Gehirn wiederherstellen,<sup>185</sup> während ein Mangel zu einer Vielzahl von Problemen führen kann.<sup>186</sup> Es steigert nicht nur unsere Energie, sondern stärkt auch unser Immunsystem.<sup>183,187</sup> Es ist auch ein starkes Neuroprotektivum, indem es beispielsweise Apoptose (Zelltod) verhindert und freie Radikale abfängt.<sup>17</sup> Es kann auch Augenschäden, beispielsweise durch UV-Strahlung und oxidativen Stress, reduzieren.<sup>188</sup></p>
<p style="text-align: justify;">L-<strong>Serin</strong> ist eine Aminosäure, die für die Nukleotidsynthese (DNA), die Zellteilung und die zelluläre Energieproduktion nützlich ist.<sup>189,190</sup> Sie ist eine konditionelle Aminosäure, d. h. sie kann synthetisiert werden, aber nicht immer in ausreichender Menge, um unseren Bedarf zu decken. Eine Dysregulierung des Serinspiegels in den Augen kann zu verschiedenen Netzhautpathologien führen.<sup>191</sup> Serin ist auch entscheidend für unser Nervensystem und die Gehirnfunktion<sup>190 </sup>: Es ist neuroprotektiv und kann bei einigen Neuropathien von Vorteil sein.<sup>192</sup> </p>
<h2 style="text-align: justify;">Stoffwechsel</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Stoffwechsel ist die Gesamtheit der chemischen Reaktionen, die in unserem Körper ablaufen. Viele Reaktionen benötigen Enzyme (Proteine, die es ermöglichen, dass die Reaktion stattfindet) und/oder Energie (ATP), um abzulaufen. Zum Beispiel gibt es die Verdauung, den Transport von Molekülen und viele Reaktionen innerhalb unserer Zellen: für die Synthese von Zellbestandteilen (Proteine, DNA, Lipide, Glykogen&#8230;) und für den Abbau von Bestandteilen &#8211; vor allem von Nahrung &#8211; zur Energiegewinnung. Es handelt sich also um eine Art Kreislauf: Die Lipide, Proteine und Kohlenhydrate in unserer Nahrung werden durch die Verdauung und in unseren Zellen in kleine Bestandteile zerlegt, und diese kleinen Bestandteile ermöglichen den Aufbau neuer großer Zellbestandteile und die Produktion von Energie in Form von ATP, die für viele Reaktionen notwendig ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Verdauung von Kohlenhydraten ist eine wichtige Energiequelle. Komplexe Zucker werden in kleinere Moleküle und dann in Glukose aufgespalten. Diese Glukose gelangt über den Blutkreislauf in alle unsere Zellen. Insulin, das von der Bauchspeicheldrüse produziert wird, wird ausgeschüttet, wenn Glukose im Blut (Blutzucker) festgestellt wird, und hilft, Rezeptoren auf unseren Zellen zu aktivieren, damit die Glukose eindringen kann. Sobald die Glukose eingetreten ist, verwenden unsere Zellen sie, um ATP zu produzieren. Wenn zu viel davon vorhanden ist, wird sie als Glykogen gespeichert.</p>
<p style="text-align: justify;">Unter bestimmten Bedingungen (Verzehr von zu viel Zucker, sitzende Lebensweise, Übergewicht usw.) und im Laufe der Zeit kann die Insulinsekretion der Bauchspeicheldrüse gestört werden (Insulinresistenz) und der Blutzuckerspiegel (Glykämie) wird weniger gut reguliert und steigt an. Diese chronische Dysregulation kann zu metabolischem Syndrom und Typ-II-Diabetes und deren häufigen kardiovaskulären Komplikationen führen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fette sind eine noch konzentriertere Energiequelle für unseren Körper. Sie werden durch unsere Verdauung in einfache Fettsäuren umgewandelt und werden dann in unseren Zellen zu ATP-Energie. Fette werden jedoch erst genutzt, wenn die gesamte Energie aus Kohlenhydraten (Glukose) verbraucht ist. Bei Vorhandensein von vielen Kohlenhydraten werden Fettsäuren als Triglyceride im Fettgewebe und in der Leber gespeichert, und wenn die Vorräte zur Neige gehen, werden Fettsäuren als Energiequelle verwendet, insbesondere von den Muskeln und dem Herzen. </p>
<p style="text-align: justify;">Cholesterin ist ein Fettpartikel, das im Blut zirkuliert und von einer der drei Arten von Lipoproteinen getragen wird. Die Typen VLDL und LDL (-very- low density lipoprotein) können Cholesterin an den Wänden der Blutgefäße ablagern, und eine Hypercholesterinämie kann schließlich die Gefäße verstopfen und Herz-Kreislauf-Probleme verursachen. Der HDL-Typ (High Density Lipoprotein) hingegen fängt das im Blut zirkulierende Cholesterin ab und bringt es zurück zur Leber, wo es ausgeschieden wird.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Inhaltsstoffe für den Stoffwechsel</h3>
<p style="text-align: justify;">Zahlreiche Studien zu <strong>β-Glucanen</strong>, einem aus Hafer gewonnenen Ballaststoff, haben deren Fähigkeit zur Senkung des Cholesterinspiegels, insbesondere des LDL, jedoch nicht des &#8220;guten&#8221; HDL, hervorgehoben.<sup>193</sup> Dies liegt daran, dass β-Glucane mit Lipiden und Gallensäuren (Cholesterinderivate, die bei der Verdauung von Nahrungsfetten helfen) im Darm interagieren und dadurch den Cholesterinspiegel senken können.<sup>194</sup> Die EFSA* befürwortet deren Verwendung zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chrom</strong> kann sich positiv auf die Regulierung von Insulin, Blutzucker und Cholesterin auswirken und somit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern. Chrom ist bei Menschen mit Typ-II-Diabetes häufig mangelhaft, und die Zufuhr von Chrom ist nützlich, um die Glukoseintoleranz zu begrenzen.<sup>195-197</sup> Die EFSA* validiert seine Verwendung zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels.  </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Cholin</strong> ist ein wichtiger Nährstoff und spielt eine wesentliche Rolle im Lipidstoffwechsel. Es trägt dazu bei, die Menge an Triglyceriden und Fettsäuren im Blut zu reduzieren, indem es auf die Expression bestimmter Gene, die Aktivierung bestimmter Moleküle, Entzündungen und oxidativen Stress wirkt. Eine Ernährung, die zu reich an gesättigten Fettsäuren ist, kann zu Leberproblemen führen (z. B. nicht-alkoholische Steatohepatitis &#8211; NASH), und die Zufuhr von Cholin könnte helfen, die Leber zu schützen. Cholin unterstützt auch eine gesunde Muskelfunktion.<sup>198-201</sup> Laut EFSA* trägt Cholin zum Fettstoffwechsel und zur normalen Leberfunktion bei.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
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<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Sie können nicht als eigenständige Diagnose verwendet werden und dienen auch nicht dazu, eine Behandlung einer Krankheit auszuwählen, anzuwenden, zu verändern oder abzubrechen. Bei gesundheitlichen Problemen wird empfohlen, einen Arzt zu konsultieren. Der Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und seine Inhalte erfolgt auf eigene Gefahr.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Indikationen:</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">* EFSA: offizielle gesundheitsbezogene Angaben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit. Ein EFSA Health Claim ist eine Aussage über einen Zusammenhang zwischen einem Lebensmittel und der Gesundheit. Die Europäische Kommission lässt verschiedene gesundheitsbezogene Angaben zu, sofern sie auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konstituierende Elemente von Knorpel, Sehnen und Bändern</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/konstituierende-elemente-von-knorpel-sehnen-und-baendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 07:51:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel über Gelenkbeschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Blog De]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Gewebe von Knorpel, Sehnen und Bändern haben starke gemeinsame Merkmale. Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch sind sie Teil der &#8220;extrazellulären Matrix&#8221;, im Alltag werden sie als &#8220;Bindegewebe&#8221; bezeichnet. Die Bestandteile des Bindegewebes sind für Knorpel, Sehnen, Bänder und Haut (insbesondere in den subkutanen Schichten, der Unterhaut, der Hypodermis) die gleichen: Kollagenfasern, Elastinfasern und Proteoglykane. Kollagen Kollagen [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/konstituierende-elemente-von-knorpel-sehnen-und-baendern/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Konstituierende Elemente von Knorpel, Sehnen und Bändern</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Gewebe von Knorpel, Sehnen und Bändern haben starke gemeinsame Merkmale. Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch sind sie Teil der &#8220;extrazellulären Matrix&#8221;, im Alltag werden sie als &#8220;Bindegewebe&#8221; bezeichnet. Die Bestandteile des Bindegewebes sind für Knorpel, Sehnen, Bänder und Haut (insbesondere in den subkutanen Schichten, der Unterhaut, der Hypodermis) die gleichen: Kollagenfasern, Elastinfasern und Proteoglykane.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Kollagen</h2>
<p style="text-align: justify;">Kollagen ist ein Protein, das nur bei Menschen und Tieren vorkommt. Pflanzen enthalten keine Kollagenfasern. Kollagen ist das häufigste Protein im menschlichen Körper und besteht aus Aminosäuren, die in einer bestimmten Reihenfolge zusammengesetzt sind. Kollagenfasern sind sehr zugfest und dehnen sich kaum aus. Sie verleihen unserem Gewebe eine starke Struktur und Stärke. Diese Kollagenproteine werden als &#8220;Strukturproteine&#8221; bezeichnet. Es wird zwischen den Kollagentypen unterschieden: Typ 1 und 3 befinden sich vor allem in der Haut, in Sehnen, Bändern, Knochen und Zähnen. Kollagen Typ 2 befindet sich weitgehend im Knorpel der Gelenke (hyaliner und elastischer Knorpel).</p>
<p style="text-align: justify;">Kollagen besteht aus drei langen Ketten von Proteinen, die über Disulfidbrücken und Wasserstoffbrücken miteinander verbunden sind. Diese drei langen Proteinketten bilden zusammen ein Tripelhelix-Kollagen (siehe Zeichnung).</p>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" src="https://www.swiss-alp-health.ch/wp-content/uploads/2017/01/collagene-triple-helice-2.png" /></p>
<p style="text-align: justify;">Zeichnung: Dreifachhelix-Kollagen</p>
<p style="text-align: justify;">Mehrere Kollagen-Dreifachspiralen bilden eine Fibrille und mehrere Fibrillen bilden dann eine Kollagenfaser. Man kann sich vorstellen, dass eine Kollagenfaser wie ein riesiges Stahlseil aussieht, wie die extrem starken und stabilen Seile, die in Seilbahnen verwendet werden.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Aminosäuren</h2>
<p style="text-align: justify;">Die kleinsten Bausteine der Kollagen- und Elastinfasern sind die Aminosäuren. Heute wissen wir von insgesamt zwanzig Arten von Aminosäuren, die in allen Proteinen des menschlichen Körpers vorkommen. Von diesen zwanzig Aminosäuren sind acht essentiell, d.h. sie werden vom menschlichen Körper nicht gebildet (Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Valin). Wenn eine essentielle Aminosäure nur in unzureichender Menge zur Verfügung steht, können die anderen Aminosäuren nicht für die Bildung neuer Proteine verwendet werden und werden in Fett und Zucker umgewandelt. Auf diese Weise benötigt der menschliche Körper eine ausreichende Menge an essentiellen Aminosäuren aus der normalen Ernährung.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Kollagen sind insbesondere die folgenden Aminosäuren vertreten: Glycin, Prolin, Hydroxyprolin und Hydroxylysin. Threonin, eine essentielle Aminosäure, ist ein Vorläufer der Glycinsynthese. Lysin ist für die Synthese von Kollagen- und Elastinfasern im Bindegewebe unerlässlich.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Proteoglykane</h2>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="alignright" src="https://www.swiss-alp-health.ch/wp-content/uploads/2017/01/proteoglycane-300x178.png" />Proteoglykane sind das dritte wichtige Element im Bindegewebe und insbesondere im Knorpel. Proteoglykane sind negativ geladen und haben eine hohe Kapazität, Wassermoleküle zu binden. Sie verleihen dem Bindegewebe die typische gelatinöse Konsistenz. Proteoglykane befinden sich zwischen den Kollagen- und Elastinfasern und dank ihrer starken Fähigkeit, Wassermoleküle zu binden, ernähren sie das umliegende Gewebe und transportieren Moleküle zu den Zellen. Die Form der Proteoglykane kann man sich wie den Stamm eines Tannenbaums vorstellen: Der Stamm besteht aus Hyaluronsäure und die Zweige aus Chondroitinsulfat, Glucosamin, Dermatan und Keratan. (siehe Abbildung)</p>
<p style="text-align: right;">Abbildung: Proteoglykan</p>
<p style="text-align: justify;">Schwefel und Sulfat-Elemente scheinen eine Schlüsselrolle bei der Aufrechterhaltung des Kollagens in seiner ursprünglichen Form und bei der Funktion der Proteoglykane zu spielen, da sie negativ geladen sind und dank der Disulfidbrücken die &#8220;Blockierung&#8221; der notwendigen Hydratation in Knorpel und Bindegewebe ermöglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit zunehmendem Alter nimmt die Synthese von Kollagen, Elastin und Proteoglykanen (insbesondere Chondroitinsulfate) auf natürliche Weise ab. Die produzierenden Zellen (Chondroblasten und Fibroblasten) werden mit zunehmendem Alter weniger produktiv.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dieser Artikel soll die Grundlagen der Funktionsweise eines Teils des menschlichen Körpers zusammenfassen, ersetzt jedoch in <strong>keiner Weise die medizinische Diagnose und Behandlung.</strong></em></p>
<p><em>Haftungsausschluß:</em><br />
<em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Die genannten Informationen können nicht als eigenständige Diagnose oder zur Auswahl, Anwendung, Änderung oder Beendigung der Behandlung einer Krankheit verwendet werden. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und deren Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.</em><br />
<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schönheit und Gesundheit für Frauen in den Wechseljahren</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/schoenheit-und-gesundheit-fuer-frauen-in-den-wechseljahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 07:44:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel über Schönheit und Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.swiss-alp-nutrition.ch/?p=8284</guid>

					<description><![CDATA[Lasst uns heute und jeden Tag schön, gesund und voller Energie sein! Die Jahre vor der Menopause bedeuten einen wichtigen Übergang im Leben einer Frau. Wir nähern uns dem Ende der Fortpflanzungsperiode und dem Beginn eines neuen Kapitels. Für viele Frauen ist dieser Übergang schwierig, dennoch ist er ein Teil des Lebens aller. Einige Frauen [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/schoenheit-und-gesundheit-fuer-frauen-in-den-wechseljahren/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Schönheit und Gesundheit für Frauen in den Wechseljahren</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Lasst uns heute und jeden Tag schön, gesund und voller Energie sein!</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Jahre vor der Menopause bedeuten einen wichtigen Übergang im Leben einer Frau. Wir nähern uns dem Ende der Fortpflanzungsperiode und dem Beginn eines neuen Kapitels. Für viele Frauen ist dieser Übergang schwierig, dennoch ist er ein Teil des Lebens aller. Einige Frauen beginnen sich Sorgen um ihre Gesundheit zu machen. Die meisten würden sich gerne weiterhin schön und jung fühlen.<br />
Der Rückgang der weiblichen Hormone hat Auswirkungen auf die Gesundheit. Abgesehen von Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlaflosigkeit und Reizbarkeit kann uns dieser Übergang an das Ende der Jugend und möglicherweise an bestimmte gesundheitliche Probleme wie Osteoporose, Gelenkschmerzen, Herz-Kreislauf-Probleme, Gewichtszunahme usw. denken lassen. Auch in unserer Zeit bleibt das Thema Wechseljahre heikel. Viele Frauen haben Angst davor, sich &#8220;ausgegrenzt&#8221;, weniger weiblich, weniger attraktiv zu fühlen?</p>
<p style="text-align: justify;">Wäre dies nicht eine gute Zeit, sich um sich selbst zu kümmern, oft nach Jahren der Fürsorge für andere, Kinder und Karriere? Wäre es, endlich frei von den Zwängen der Menstruation zu sein, nicht auch an der Zeit, seine Stärke und sein Selbstvertrauen zum Ausdruck zu bringen? Um mit jedem Jahr noch mehr zu blühen? Maßnahmen, die die eigene Gesundheit verwöhnen, verbessern das Wohlbefinden jeder Frau und können ihr helfen, diesen neuen Lebensabschnitt positiv zu betrachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die amerikanische Gynäkologin Dr. Christiane Northrup, Autorin mehrerer Bücher über die Wechseljahre, schlägt vor, dass wir uns auf die positiven Auswirkungen der Wechseljahre konzentrieren. Um unsere Gesundheit zu verwöhnen, kann die Ernährung neben dem Sport, der Selbstliebe, der Ausübung einer Leidenschaft und dem menschlichen Kontakt eine wichtige Rolle spielen.</p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Um Schönheit und Gesundheit zu erhalten, hat eine bestimmte Ernährung viel zu bieten</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Der Bedarf an bestimmten Nährstoffen ändert sich bereits in den Wechseljahren:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Knochen</span>: Eine Zufuhr von Kalzium mit Vitamin D, kombiniert mit einer kalziumreichen Ernährung, ist ein vernünftiger Ansatz. Milchprodukte und grünes Gemüse enthalten Kalzium, das dem Körper bei der Verdauung allmählich zur Verfügung gestellt wird und zur Unterstützung der Knochensubstanz beiträgt. Kollagen ist eine Proteine. Proteine tragen zur Erhaltung normaler Knochen bei.</li>
<li style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Gelenke</span>: Bereits in den Wechseljahren stellen Spezialisten das Auftreten von Knorpelschäden fest. Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagen-bildung für eine normale Knorpelfunktion bei.</li>
<li style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Nervensystem:</span> Magnesiummangel findet sich bei fast 80% der Bevölkerung. Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.</li>
<li style="text-align: justify;">Haut, Haaren und Nägeln : Biotin, Niacin, Riboflavin, Zink, Vitamin C tragen zur Erhaltung normaler Haut bei. Selenium und Zink tragen zur Erhaltung normaler Nägel und Haare bei.</li>
<li style="text-align: justify;">Cholesterinspiegels : Beta-Glucane tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.</li>
<li style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Antioxidantien</span>: Vitamine und Mineralien (B2, Vit C, Vit E, Selen, Zink) tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.</li>
<li style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Muskeln</span>: Proteine tragen zur Erhaltung und zu einer Zunahme von Muskelmasse bei. Calcium und Magnesium tragen zu einer normalen Muskel-funktion bei.</li>
<li style="text-align: justify;">Leberfunktion und Fettstoffwechsel: Cholin trägt zu einem normalen Fettstoffwechsel bei und zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion bei.</li>
<li style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Blutzuckerwerte</span>: Chrom trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei.</li>
<li>Frauen ab der Menopause aufgrund des Ausbleibens der Menstruation nur noch selten ihre Eisenzufuhr ergänzen.</li>
</ul>
<h2 style="text-align: justify;">Zusätzlich zu diesen Nährstoffen gibt es ein paar Tipps, um in dieser Zeit gut zu leben:</h2>
<ul style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;"><strong>Das Wohlwollen sich selbst gegenüber</strong>. Anstatt sich ständig auf Ihre Fehler zu konzentrieren, konzentrieren Sie sich auf Ihre schöne Seite. Keine Frau ist perfekt (übrigens, wenn sie es wäre, was für ein Langweiler!) und jede strahlt auf eine bestimmte Weise.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Kümmern Sie sich um Ihr inneres Selbst</strong>: Nehmen Sie an bereichernden Aktivitäten teil, seien sie sozialer, entspannender oder spiritueller Natur. Diese können dazu beitragen, den Stress und die Angst abzubauen, die Frauen oft dazu veranlassen, ihr Aussehen übermäßig kritisch zu betrachten. Verfolgen oder finden Sie ein Interesse oder eine Aktivität, die den Geist beschäftigt und die Seele befriedigt.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Machen Sie Sport</strong>! Vielen Studien zufolge ist Sport sehr wirksam gegen Depressionen, reduziert Angstzustände, unterstützt das Herz-Kreislauf-System, die Knochen und Gelenke und trägt gleichzeitig zur Gewichtskontrolle bei. Bewegung hilft Frauen, sich körperlich besser zu fühlen, unabhängig davon, ob sie Gewicht verlieren oder nicht. Eine große Quelle des Glücks ist die Teilnahme an Gruppenübungen. Wir schaffen Bindungen, wenn wir uns regelmäßig zum Sport treffen. Zu lernen, sich um seinen Körper zu kümmern, ist für sein Wohlbefinden unerlässlich.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dieser Artikel soll die Grundlagen der Funktionsweise eines Teils des menschlichen Körpers zusammenfassen, ersetzt jedoch in <strong>keiner Weise die medizinische Diagnose und Behandlung.</strong></em> <strong><em>Bei gesundheitlichen Problemen oder für eine Vorsorgeuntersuchung einen Arzt aufsuchen !</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em><br />
<em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Die genannten Informationen können nicht als eigenständige Diagnose oder zur Auswahl, Anwendung, Änderung oder Beendigung der Behandlung einer Krankheit verwendet werden. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und deren Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.</em><br />
<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Hautalterung</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/hautalterung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 07:37:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel über Schönheit und Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.swiss-alp-nutrition.ch/?p=8277</guid>

					<description><![CDATA[Wie altert die Haut? Die Haut ist eine Barriere zwischen unserem Körper und der Außenwelt, die uns vor schädlichen äusseren Einflüssen schützt, Wasser speichert und unsere Temperatur kontrolliert. Die Haut besteht aus drei Schichten: der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis) und dem Unterhautgewebe (Subcutis). Wenn die Haut altert, verändern sich diese drei Komponenten. Einige Veränderungen [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/hautalterung/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Hautalterung</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Wie altert die Haut?</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Haut ist eine Barriere zwischen unserem Körper und der Außenwelt, die uns vor schädlichen äusseren Einflüssen schützt, Wasser speichert und unsere Temperatur kontrolliert. Die Haut besteht aus drei Schichten: der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis) und dem Unterhautgewebe (Subcutis).</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Haut altert, verändern sich diese drei Komponenten. Einige Veränderungen sind offensichtlich: Falten entstehen und die Elastizität nimmt ab. In der Tat sind die Zellen unserer Haut nicht mehr so leistungsfähig, die Fasern (Kollagen und Elastin), die unserer Haut Struktur und Elastizität verleihen, nehmen ab, Melanome füllen sich mit Melanin und erzeugen dunkle Flecken&#8230; Die Ursachen sind zahlreich: innerliche, wie Genetik, Zellstoffwechsel und hormonelle Veränderungen (z.B. in den Wechseljahren) aber auch äusserliche, wie Sonneneinstrahlung (UV), Umweltverschmutzung, Chemikalien, oxidativer Stress, regelmäßiger Zuckerkonsum, Rauchen, Hautpflege. UV-Strahlen fördern zum Beispiel die Zerstörung von extrazellulären Matrixfasern (Kollagen, Hyaluronsäure) und schädigen Mitochondrien (Teil der Zelle, der für die Reduzierung von oxidativem Stress, das Überleben der Zelle und die Energieproduktion verantwortlich ist). <sup>1-3</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Was ist mit den Haaren und Nägeln?</h2>
<p style="text-align: justify;">Auch unsere Haare und Nägel altern. Ihr Wachstum, ihre Struktur und ihre Farbe verändern sich. Die Fasern in den Wurzeln der Haare werden schwächer, die für die Farbe verantwortlichen Melanozyten nehmen ab und die Follikelzellen sind weniger aktiv. Die Nägel sind brüchiger, dünner und verfärbt, die Morphologie der Nagelplatte (die den Nagel wachsen lässt) verändert sich und ihr Lipidgehalt verändert sich mit dem Alter.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies ist ein normaler Prozess, da die Zellen nach und nach degenerieren, aber oxidativer Stress und die Umwelt (Pflege, Verschmutzung, Sonne &#8230;) wirken sich langfristig aus Es ist wichtig, sich um sich selbst zu kümmern, aus ästhetischer Sicht, aber auch um einige ihrer Probleme zu vermeiden, die die Lebensqualität beeinträchtigen können.<sup>4-8</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Was können Sie tun, um Ihre Schönheit zu erhalten?</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie das berühmte Zitat sagt &#8220;Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck&#8221;, so ist jeder Tag wichtig beim Streben nach gesundem Altern – im Allgemeinen und bei der Hautalterung besonders.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir können externe Faktoren vermeiden, die uns &#8220;schneller&#8221; altern lassen, denn der beste Weg, um der Auswirkung dieser externen Faktoren entgegenzuwirken, ist die Vorbeugung: Ein gesunder Lebensstil kann die schädlichen Auswirkungen dieses oxidativen Stresses begrenzen, insbesondere durch körperliche Bewegung, ein stressarmes Umfeld (was sich auch positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das Immunsystem und neuropsychiatrische Funktionen auswirkt), angemessene Sonneneinstrahlung, guter Schlaf und eine gesunde Ernährung mit viel Gemüse und Früchten.<sup>3,9</sup></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dieser Artikel soll die Grundlagen der Funktionsweise eines Teils des menschlichen Körpers zusammenfassen, ersetzt jedoch in <strong>keiner Weise die medizinische Diagnose und Behandlung.</strong></em></p>
<p><em>Haftungsausschluß:</em><br />
<em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Die genannten Informationen können nicht als eigenständige Diagnose oder zur Auswahl, Anwendung, Änderung oder Beendigung der Behandlung einer Krankheit verwendet werden. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und deren Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.</em><br />
<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Shin, J. W. <em>et al.</em> Molecular mechanisms of dermal aging and antiaging approaches. <em>International Journal of Molecular Sciences</em> <strong>20</strong>, (2019).</li>
<li style="text-align: justify;">Cao, C., Xiao, Z., Wu, Y. &amp; Ge, C. Diet and skin aging—from the perspective of food nutrition. <em>Nutrients</em> vol. 12 (2020).</li>
<li style="text-align: justify;">Schagen, S. K., Zampeli, V. A., Makrantonaki, E. &amp; Zouboulis, C. C. Discovering the link between nutrition and skin aging. <em>Dermato-Endocrinology</em> vol. 4 298 (2012).</li>
<li style="text-align: justify;">Mandt, N. &amp; Blume-Peytavi, U. Alterung von haaren und nägeln. Mögliche präventive und supportive ansatzpunkte. <em>Hautarzt</em> vol. 56 340–346 (2005).</li>
<li style="text-align: justify;">Maddy, A. J. &amp; Tosti, A. Hair and nail diseases in the mature patient. <em>Clinics in Dermatology</em> <strong>36</strong>, 159–166 (2018).</li>
<li style="text-align: justify;">Abdullah, L. &amp; Abbas, O. Common nail changes and disorders in older people: Diagnosis and management. <em>Canadian Family Physician</em> vol. 57 173–181 (2011).</li>
<li style="text-align: justify;">Goodier, M. &amp; Hordinsky, M. Normal and aging hair biology and structure “Aging and Hair.” <em>Current Problems in Dermatology (Switzerland)</em> <strong>47</strong>, 1–9 (2015).</li>
<li style="text-align: justify;">Trüeb, R. M. Oxidative stress in ageing of hair. <em>International Journal of Trichology</em> vol. 1 6–14 (2009).</li>
<li style="text-align: justify;">Clatici, V. G. <em>et al.</em> Perceived Age and Life Style. The Specific Contributions of Seven Factors Involved in Health and Beauty. <em>Maedica</em> <strong>12</strong>, 191–201 (2017).</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die Vorteile von Weintrauben</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/die-vorteile-von-weintrauben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 16:09:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile der Inhaltsstoffe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.swiss-alp-health.ch/?p=8010</guid>

					<description><![CDATA[Die Einnahme bestimmter Nährstoffe kann die Gesundheit fördern, ist aber kein Ersatz für die Einnahme von Medikamenten oder den Rat Ihres Arztes. Es ist gut bekannt, dass der Verzehr von Weintrauben gut für unsere Gesundheit ist, sei es zum Schutz des Herz-Kreislauf-Systems, bei Symptomen von Typ-II-Diabetes, zur Unterstützung des Immunsystems oder zur Aufrechterhaltung der kognitiven [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/die-vorteile-von-weintrauben/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Die Vorteile von Weintrauben</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Die Einnahme bestimmter Nährstoffe kann die Gesundheit fördern, ist aber kein Ersatz für die Einnahme von Medikamenten oder den Rat Ihres Arztes.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist gut bekannt, dass der Verzehr von Weintrauben gut für unsere Gesundheit ist, sei es zum Schutz des Herz-Kreislauf-Systems, bei Symptomen von Typ-II-Diabetes, zur Unterstützung des Immunsystems oder zur Aufrechterhaltung der kognitiven Funktionen.<sup>1-3</sup> Weintrauben enthalten viele antioxidative Substanzen. Resveratrol ist ein Traubenpolyphenol, von dem wir viel hören, vor allem wegen seiner antioxidativen Wirkung, die sich auf die Alterung auswirkt, und seiner potenziellen Anti-Krebs-Aktivität.<sup>4,5</sup> Aber es gibt noch andere Substanzen in Trauben, die ein sehr interessantes Potenzial für unsere Gesundheit haben, wie z. B. OPC (Oligoproanthocyanidin), ein Polyphenol vom Typ Flavonoid, das in Traubenkernen vorkommt. Lassen Sie uns einen detaillierten Blick auf die Eigenschaften dieser weniger bekannten Substanz werfen:   </p>
<h2 style="text-align: justify;">Antioxidativ und entzündungshemmend, aber auch antimikrobiell</h2>
<p style="text-align: justify;">OPC ist ein sehr starkes <u>Antioxidans</u>, viel stärker als die Vitamine A (β-Carotin), C und E, um die Menge der freien Radikale (ROS) und den <a href="https://nutrition-health-info.com/de/oxidativer-stress/">oxidativen Stress</a> zu reduzieren. Es schützt effektiv vor Lipid- und DNA-Schäden und ermöglicht eine einwandfreie Gewebefunktion. OPC wirkt auch <u>entzündungshemmend</u>, indem es z. B. die Menge an <a href="https://nutrition-health-info.com/de/funktion-und-auswirkungen-des-entzundungsgeschehens/">entzündlichen Botenstoffen</a> (Zytokinen) reduziert. Besonders aktiv scheint es im Fettgewebe, in der Lunge, im Darm und in den Muskeln zu sein. OPC hilft also, chronische Entzündungen und die vielen Probleme, die aus dem sich gegenseitig verstärkenden Paar Entzündung-oxidativer Stress resultieren können, zu begrenzen.<sup>6,7</sup>  </p>
<p style="text-align: justify;">Es könnte auch eine <u>antimikrobielle Wirkung</u> haben, indem es die Vermehrung bestimmter Bakterien, insbesondere in unseren Lebensmitteln, einschränkt und damit Probleme im Zusammenhang mit Lebensmittelvergiftungen vermeidet<sup>.8,9</sup> OPC scheint auch gegen bestimmte Pilze (Candida) wirksam zu sein, die die Vaginalschleimhaut infizieren.<sup>10</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Vorteilhaft für die Haut</h2>
<p style="text-align: justify;">Die orale Einnahme von OPC ist schützend für die <u>Haut</u>, da es vor oxidativem Stress und Zelltod durch UV-Licht schützt.<sup>11</sup> Darüber hinaus kann es sich mit Kollagenmolekülen vom Typ I verbinden und so die <u>Struktur von Geweben</u>, einschließlich Haut, Sehnen, Zähnen und Knochen, stärken.<sup>12</sup> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Anwendung von OPC auf einer Wunde könnte auch die <u>Wundheilung</u> beschleunigen und die Festigkeit und Elastizität des rekonstruierten Gewebes verbessern. Seine antioxidativen, entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften machen es zu einem wirksamen Heilmittel.<sup>13–17</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Wichtig für die muskuloskelettale Gesundheit</h2>
<p style="text-align: justify;">OPC unterstützt auch die <u>Knochengesundheit</u>, indem es den Knochenverlust (Osteoporose) reduziert und die Knochenheilung verbessert. Dies ist besonders bemerkenswert, weil es der Beschleunigung dieser Probleme in Abwesenheit von Östrogen, wie z. B. in den Wechseljahren, entgegenwirken kann.<sup>18</sup> Auch das Knochenwachstum wird durch OPC mit Calcium gefördert und die Knochenmineraldichte verbessert.<sup>19,20</sup></p>
<p style="text-align: justify;">OPC ist gut für die Gelenke. Die <u>rheumatoide Arthritis</u> ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des Gelenks. Die Einnahme von OPC kann die Symptome verringern, indem es Entzündungen und oxidativen Stress reduziert, Immunzellen beeinflusst und Zellen blockiert, die für die Zerstörung von Knochen und Knorpel verantwortlich sind.<sup>21 -23</sup> Bei <a href="https://nutrition-health-info.com/de/arthrose-ursachen-und-folgen/">Arthrose</a> scheint OPC das Gelenk zu schützen, indem es den Verlust von Chondrozyten (Knorpelzellen) und die Zerstörung von extrazellulären Matrixfasern (Kollagen, Proteoglykane) sowie Osteophyten (Knochenauswüchse) und subchondrale Knochenfrakturen reduziert. Es hilft auch, Schmerzen zu reduzieren.<sup>24</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Bei Sportlern hat der Verzehr von Traubenextrakt auch dazu beigetragen, oxidativen Stress und <u>Muskelschäden</u> zu reduzieren und gleichzeitig die körperliche Leistungsfähigkeit bei einigen Sportlern zu verbessern.<sup>25 </sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Wohltuend bei chronischen und metabolischen Erkrankungen</h2>
<p style="text-align: justify;">Die antioxidativen Eigenschaften von OPC sind vorteilhaft für Patienten mit chronisch obstruktiver<u> Lungenerkrankung</u>, insbesondere durch die Vermeidung von Lipidperoxidation, die die Atemfunktion beeinträchtigt, und können sogar einen Teil der Auswirkungen von oxidativem Stress aufgrund von Rauchen reduzieren.<sup>6,26 </sup></p>
<p style="text-align: justify;">OPC scheint auch <u>antikanzerogene</u> Eigenschaften zu haben, einerseits durch den Schutz gesunder Zellen und andererseits durch eine zytotoxische Aktivität auf Krebszellen. Es gilt als chemopräventives Mittel, d.h. es hemmt die ersten Krebsentwicklungen oder macht sie sogar rückgängig. Einige Forschungen deuten darauf hin, dass es auch als Adjuvans bei der Behandlung (chemotherapeutische Wirkung) von Krebs, zum Beispiel des Dickdarms oder der Zunge, eingesetzt werden könnte<sup>. </sup><sup>6,27–32 </sup></p>
<p style="text-align: justify;">OPC kann bei <u>kardiovaskulären Erkrankungen</u> von Vorteil sein, da einige experimentelle Studien darauf hindeuten, dass es atherosklerotische Plaque in den Arterien reduzieren, den Blutdruck und bestimmte Herzprobleme einschränken und die Blutzirkulation verbessern kann, wodurch Schwellungen in den Beinen und das Risiko von Blutgerinnseln reduziert werden.<sup>6,33-36</sup> <strong>Vorsicht ist geboten, wenn bereits Blutdruckmedikamente oder Antikoagulantien verschrieben werden</strong>. Es wirkt auch gegen <u>Diabetes</u> und <u>Fettleibigkeit</u>, indem es die Insulinreaktion und den Fettstoffwechsel verbessert, z. B. durch Verringerung der Oxidation von Cholesterin.<sup>7,37-39</sup> Die <u>Nieren</u>, die <u>Bauchspeicheldrüse</u>, die <u>Leber</u> und das <u>Magen-Darm-System</u> profitieren ebenfalls von der Verringerung des oxidativen Stresses und der Entzündung durch OPC, da die Organfunktion verbessert wird und der Zelltod bei einigen Krankheiten verringert werden kann.<sup>6,40–44</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Beschützer für unser Gehirn</h2>
<p style="text-align: justify;">Auch unser <u>Gehirn </u>kann von den Eigenschaften der Trauben-Polyphenole profitieren. Die <u>kognitive Leistungsfähigkeit</u> kann gesteigert werden, oxidativer Stress und seine Auswirkungen werden reduziert und Lipide (insbesondere in den Membranen unserer Neuronen) werden geschützt.<sup>45</sup> Neuronen vermeiden so den Zelltod durch oxidativen Stress.<sup>46</sup> Eine 12-wöchige klinische Studie zeigt, dass kognitive Funktionen (Gedächtnis und Aufmerksamkeit) mit OPC verbessert werden.<sup>47</sup> Einige Forschungen an Mäusen deuten sogar darauf hin, dass die Anhäufung bestimmter Moleküle in unseren Gehirnen, die schließlich die Alzheimer-Krankheit verursachen, durch Flavonoide in Trauben neutralisiert werden kann, was zu einer reduzierten Neurodegeneration und verbesserten Lernfähigkeiten führt.<sup>48-50</sup> Traubenextrakt kann auch helfen, Funktionen nach einer zerebralen Ischämie wiederherzustellen, wie z.B. das Gedächtnis, wenn der Hippocampus betroffen ist.<sup>51</sup></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p><em>Haftungsausschluß:</em><br />
<em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Die genannten Informationen können nicht als eigenständige Diagnose oder zur Auswahl, Anwendung, Änderung oder Beendigung der Behandlung einer Krankheit verwendet werden. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und deren Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.</em><br />
<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol style="text-align: justify;">
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<li>Percival, S. S. Grape consumption supports immunity in animals and humans. in <em>Journal of Nutrition</em> vol. 139 (J Nutr, 2009).</li>
<li>Joseph, J. A., Shukitt-Hale, B. &amp; Willis, L. M. Grape juice, berries, and walnuts affect brain aging and behavior. in <em>Journal of Nutrition</em> vol. 139 (J Nutr, 2009).</li>
<li>Kaur, M., Agarwal, C. &amp; Agarwal, R. Anticancer and cancer chemopreventive potential of grape seed extract and other grape-based products. in <em>Journal of Nutrition</em> vol. 139 1806S (American Society for Nutrition, 2009).</li>
<li>Pezzuto, J. M. Resveratrol as an Inhibitor of Carcinogenesis. <em>Pharmaceutical Biology</em> 46, 443–573 (2008).</li>
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<li>Ishikawa, M., Maki, K., Tofani, I., Kimura, K. &amp; Kimura, M. Grape seed proanthocyanidins extract promotes bone formation in rat’s mandibular condyle. <em>European Journal of Oral Sciences</em> 113, 47–52 (2005).</li>
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<li>Toden, S. <em>et al.</em> Oligomeric proanthocyanidins (OPCs) target cancer stem-like cells and suppress tumor organoid formation in colorectal cancer. <em>Scientific Reports</em> 8, (2018).</li>
<li>Ravindranathan, P., Pasham, D. &amp; Goel, A. Oligomeric proanthocyanidins (OPCs) from grape seed extract suppress the activity of ABC transporters in overcoming chemoresistance in colorectal cancer cells. <em>Carcinogenesis</em> 40, 412–421 (2019).</li>
<li>Yang, N. <em>et al.</em> Grape seed proanthocyanidins inhibit the proliferation, migration and invasion of tongue squamous cell carcinoma cells through suppressing the protein kinase B/nuclear factor-κB signaling pathway. <em>International Journal of Molecular Medicine</em> 40, 1881–1888 (2017).</li>
<li>Derry, M., Raina, K., Agarwal, R. &amp; Agarwal, C. Differential effects of grape seed extract against human colorectal cancer cell lines: The intricate role of death receptors and mitochondria. <em>Cancer Letters</em> 334, 69–78 (2013).</li>
<li>Prasad, R. &amp; Katiyar, S. K. Grape seed proanthocyanidins inhibit migration potential of pancreatic cancer cells by promoting mesenchymal-to-epithelial transition and targeting NF-κB. <em>Cancer Letters</em> 334, 118–126 (2013).</li>
<li>Hamza, A. A. <em>et al.</em> Molecular characterization of the grape seeds extract’s effect against chemically induced liver cancer: In vivo and in vitro analyses. <em>Scientific Reports</em> 8, (2018).</li>
<li>Cao, A. H., Wang, J., Gao, H. Q., Zhang, P. &amp; Qiu, J. Beneficial clinical effects of grape seed proanthocyanidin extract on the progression of carotid atherosclerotic plaques. <em>Journal of Geriatric Cardiology</em> 12, 417–423 (2015).</li>
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<li>Sano, A., Tokutake, S. &amp; Seo, A. Proanthocyanidin-rich grape seed extract reduces leg swelling in healthy women during prolonged sitting. <em>Journal of the Science of Food and Agriculture</em> 93, 457–462 (2013).</li>
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<li>Sano, A. <em>et al.</em> Beneficial effects of grape seed extract on malondialdehyde-modified LDL. <em>Journal of Nutritional Science and Vitaminology</em> 53, 174–182 (2007).</li>
<li>el Ayed, M. <em>et al.</em> Protective effects of grape seed and skin extract against high-fat-diet-induced lipotoxicity in rat lung. <em>Lipids in Health and Disease</em> 16, (2017).</li>
<li>Nie, Y. &amp; Stürzenbaum, S. R. Proanthocyanidins of Natural Origin: Molecular Mechanisms and Implications for Lipid Disorder and Aging-Associated Diseases. <em>Advances in Nutrition</em> vol. 10 464–478 (2019).</li>
<li>Charradi, K. <em>et al.</em> Protective effect of grape seed and skin extract against high-fat diet-induced liver steatosis and zinc depletion in rat. <em>Digestive Diseases and Sciences</em> 59, 1768–1778 (2014).</li>
<li>Aloui, F. <em>et al.</em> Grape seed and skin extract reduces pancreas lipotoxicity, oxidative stress and inflammation in high fat diet fed rats. <em>Biomedicine and Pharmacotherapy</em> 84, 2020–2028 (2016).</li>
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<li>Turki, K. <em>et al.</em> Grape seed powder improves renal failure of chronic kidney disease patients. <em>EXCLI Journal</em> 15, 424–433 (2016).</li>
<li>Asha Devi, S., Sagar Chandrasekar, B. K., Manjula, K. R. &amp; Ishii, N. Grape seed proanthocyanidin lowers brain oxidative stress in adult and middle-aged rats. <em>Experimental Gerontology</em> 46, 958–964 (2011).</li>
<li>Fujishita, K. <em>et al.</em> Grape seed extract acting on astrocytes reveals neuronal protection against oxidative stress via interleukin-6-mediated mechanisms. <em>Cellular and Molecular Neurobiology</em> 29, 1121–1129 (2009).</li>
<li>Calapai, G. <em>et al.</em> A randomized, double-blinded, clinical trial on effects of a Vitis vinifera extract on cognitive function in healthy older adults. <em>Frontiers in Pharmacology</em> 8, (2017).</li>
<li>Ksiezak-Reding, H. <em>et al.</em> Ultrastructural alterations of Alzheimer’s disease paired helical filaments by grape seed-derived polyphenols. <em>Neurobiology of Aging</em> 33, 1427–1439 (2012).</li>
<li>Solanki, I., Parihar, P., Mansuri, M. L. &amp; Parihar, M. S. Flavonoid-based therapies in the early management of neurodegenerative diseases. <em>Advances in Nutrition</em> vol. 6 64–72 (2015).</li>
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<li>Sarkaki, A. <em>et al.</em> Improvement in Memory and Brain Long-term Potentiation Deficits Due to Permanent Hypoperfusion/Ischemia by Grape Seed Extract in Rats &#8211; PubMed. <em>Iran J Basic Med Sci</em> (2013).</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weihrauch</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/weihrauch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 15:33:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsytem und Entzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile der Inhaltsstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Einnahme bestimmter Nährstoffe kann die Gesundheit fördern, ist aber kein Ersatz für Medikamente oder den Rat Ihres Arztes. Der Weihrauch ist ein in Asien und Afrika beheimateter Baum. Es gibt etwa zwanzig Arten von Weihrauch-Bäumen, die auch als Weihrauchbäume bezeichnet werden können. Das Harz von Boswellia serrata, dem indischen Weihrauchbaum, der in der ayurvedischen [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/weihrauch/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Weihrauch</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Die Einnahme bestimmter Nährstoffe kann die Gesundheit fördern, ist aber kein Ersatz für Medikamente oder den Rat Ihres Arztes.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Weihrauch ist ein in Asien und Afrika beheimateter Baum. Es gibt etwa zwanzig Arten von Weihrauch-Bäumen, die auch als Weihrauchbäume bezeichnet werden können. Das Harz von Boswellia serrata, dem indischen Weihrauchbaum, der in der ayurvedischen und chinesischen Medizin weit verbreitet ist, scheint gegen rheumatische Schmerzen, Entzündungen &#8211; vor allem im Verdauungstrakt &#8211; und Infektionen der Atemwege und der Haut wirksam zu sein.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Weihrauch ist nützlich im Falle einer Entzündung und als Antioxidans</h2>
<p style="text-align: justify;">Weihrauch hat viele Eigenschaften, um chronische <a href="https://nutrition-health-info.com/de/funktion-und-auswirkungen-des-entzundungsgeschehens/">Entzündungen</a> zu begrenzen, zum Beispiel durch die Modulation der Sekretion von entzündlichen Zytokinen.<sup>1,2</sup> Es reduziert auch den <a href="https://nutrition-health-info.com/de/oxidativer-stress/">oxidativen Stress</a> (indem es die Wirkung von antioxidativen Enzymen erhöht und freie Radikale reduziert). Dies kann die Lebensfähigkeit unserer Zellen verbessern und Schäden an unseren Organen begrenzen. Diese Wirkungen sollen mit seinem hohen Gehalt an phenolischen Verbindungen und Flavonoiden zusammenhängen.<sup>3,4</sup> Insbesondere enthält es vier Arten von β-Boswellia-Säuren, die für die Hemmung von pro-inflammatorischen Enzymen verantwortlich sind<sup>.5</sup> Daher scheint es bei Entzündungen sehr nützlich zu sein und ist sehr gut verträglich.<sup>6 </sup>Außerdem könnte Weihrauch auch auf unser Schmerzempfinden wirken, indem es unsere Toleranzschwelle erhöht.<sup>7</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Weihrauch stimuliert unsere Immunität</h2>
<p style="text-align: justify;">Weihrauch kann auf unser Immunsystem einwirken, einschließlich der Stimulierung unserer <a href="https://nutrition-health-info.com/de/immunsystem-gegen-infektionen/">adaptiven Immunzellen</a> und der Erhöhung der Fähigkeit unserer Immunzellen, die für die Infektion Verantwortlichen zu &#8220;fressen&#8221; (Phagozytose).<sup>3,8 </sup>Es kann auch die Menge an <a href="https://nutrition-health-info.com/de/funktion-und-auswirkungen-des-entzundungsgeschehens/">entzündlichen Zytokinen</a> regulieren, was eng mit dem richtigen Funktionieren unserer Immunantwort verbunden ist. Seine antioxidative Wirkung kann auch für das reibungslose Funktionieren unseres Immunsystems wertvoll sein.<sup>8</sup> Darüber hinaus können virale Infektionen durch bestimmte antimikrobielle Faktoren, die in Weihrauch enthalten sind, eingeschränkt werden.<sup>9</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Weihrauch schützt unsere Gelenke.</h2>
<p style="text-align: justify;">Seine günstige Wirkung bei Entzündungen scheint gelenkschonend zu sein.<sup>10</sup> Weihrauch kann bei <a href="https://nutrition-health-info.com/de/arthrose-ursachen-und-folgen/"><u>Arthrose</u></a> eingesetzt werden. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass die Einnahme die Gelenkfunktion (WOMAC- und Lequesne-Scores) verbessert und den Knorpelabbau, Entzündungen, Schmerzen und Steifheit begrenzt. Die Einnahme von Weihrauch kann daher eine gute Ergänzung zur Behandlung von Arthrose sein und ist gleichzeitig sehr sicher.<sup>11–15 </sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Weihrauch ist günstig bei anderen chronischen Krankheiten</h2>
<p style="text-align: justify;">In Anbetracht seiner reichhaltigen pharmazeutischen Eigenschaften (entzündungshemmend, schleimlösend, antiseptisch, angstlösend, antineurotisch, schmerzlindernd, beruhigend und antibakteriell) dank seiner verschiedenen Moleküle, die auf viele zelluläre Faktoren wirken, scheint Weihrauch bei vielen chronischen Krankheiten nützlich.<sup>9</sup> </p>
<p style="text-align: justify;">Entzündliche Erkrankungen wie <u>entzündliche Darmerkrankungen</u> und <u>Geschwüre</u> können durch die günstige Wirkung bei Entzündungen ebenso reduziert werden wie <u>Asthma</u>. Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie <u>Diabetes </u>oder <u>Atherosklerose</u> profitieren von seiner hemmenden Wirkung auf Entzündungsgene, seiner Modulation des Zellüberlebens und der antioxidativen Funktionen sowie seiner Regulation des Glukose- und Cholesterinspiegels. Multifaktorielle Erkrankungen wie <u>Krebs</u> oder <u>neurodegenerative Erkrankungen</u> (Alzheimer, Parkinson) profitieren von seinen antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkungen sowie von seiner Modulation des Zellüberlebens. Weihrauch gilt als neuroprotektives Mittel und könnte auch <u>Angstzustände</u> reduzieren. Auch <u>dermatologische Erkrankungen</u>, wie z.B. die <u>Schuppenflechte</u>, können dank der Reduktion der entzündlichen Zytokine behandelt werden. <sup>4,9,16–18</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><sup> </sup></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em><br />
<em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Die genannten Informationen können nicht als eigenständige Diagnose oder zur Auswahl, Anwendung, Änderung oder Beendigung der Behandlung einer Krankheit verwendet werden. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und deren Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.</em><br />
<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Schmiech, M. <em>et al.</em> Comparative investigation of frankincense nutraceuticals: Correlation of boswellic and lupeolic acid contents with cytokine release inhibition and toxicity against triple-negative breast cancer cells. <em>Nutrients</em> <strong>11</strong>, (2019).</li>
<li>Bertocchi, M. <em>et al.</em> Anti-Inflammatory Activity of Boswellia serrata Extracts: An In Vitro Study on Porcine Aortic Endothelial Cells. <em>Oxidative Medicine and Cellular Longevity</em> <strong>2018</strong>, (2018).</li>
<li>Beghelli, D. <em>et al.</em> Antioxidant and Ex Vivo Immune System Regulatory Properties of Boswellia serrata Extracts. <em>Oxidative Medicine and Cellular Longevity</em> (2017) doi:10.1155/2017/7468064.</li>
<li>Algieri, F. <em>et al.</em> Botanical Drugs as an Emerging Strategy in Inflammatory Bowel Disease: A Review. <em>Hindawi Publishing Corporation</em> (2015) doi:10.1155/2015/179616.</li>
<li>Siddiqui, M. Z. Boswellia serrata, a potential antiinflammatory agent: An overview. <em>Indian Journal of Pharmaceutical Sciences</em> vol. 73 255–261 (2011).</li>
<li>Abdel-Tawab, M., Werz, O. &amp; Schubert-Zsilavecz, M. Boswellia serrata: An overall assessment of in vitro, preclinical, pharmacokinetic and clinical data. <em>Clinical Pharmacokinetics</em> vol. 50 349–369 (2011).</li>
<li>Prabhavathi, K., Shobha Jagdish Chandra, U., Soanker, R. &amp; Usha Rani, P. A randomized, double blind, placebo controlled, cross over study to evaluate the analgesic activity of Boswellia serrata in healthy volunteers using mechanical pain model. in <em>Indian Journal of Pharmacology</em> vol. 46 475–479 (Medknow Publications, 2014).</li>
<li>Ammon, H. P. T. Modulation of the immune system by Boswellia serrata extracts and boswellic acids. <em>Phytomedicine</em> <strong>17</strong>, 862–867 (2010).</li>
<li>Roy, N. K. <em>et al.</em> An update on pharmacological potential of boswellic acids against chronic diseases. <em>International Journal of Molecular Sciences</em> vol. 20 (2019).</li>
<li>Alluri, V. K., Kundimi, S., Sengupta, K., Golakoti, T. &amp; Kilari, E. K. An Anti-Inflammatory Composition of Boswellia serrata Resin Extracts Alleviates Pain and Protects Cartilage in Monoiodoacetate-Induced Osteoarthritis in Rats. <em>Evidence-based Complementary and Alternative Medicine</em> <strong>2020</strong>, (2020).</li>
<li>Vishal, A. A., Mishra, A. &amp; Raychaudhuri, S. P. A double blind, randomized, placebo controlled clinical study evaluates the early efficacy of Aflapin® in subjects with osteoarthritis of knee. <em>International Journal of Medical Sciences</em> <strong>8</strong>, 615–622 (2011).</li>
<li>Sengupta, K. <em>et al.</em> Comparative efficacy and tolerability of 5-loxinspi® and aflapinspi® against osteoarthritis of the knee: A double blind, randomized, placebo controlled clinical study. <em>International Journal of Medical Sciences</em> <strong>7</strong>, 366–377 (2010).</li>
<li>Yu, G. <em>et al.</em> Effectiveness of Boswellia and Boswellia extract for osteoarthritis patients: a systematic review and meta-analysis. <em>BMC complementary medicine and therapies</em> <strong>20</strong>, 225 (2020).</li>
<li>Bannuru, R. R., Osani, M. C., Al-Eid, F. &amp; Wang, C. Efficacy of curcumin and Boswellia for knee osteoarthritis: Systematic review and meta-analysis. <em>Seminars in Arthritis and Rheumatism</em> <strong>48</strong>, 416–429 (2018).</li>
<li>Majeed, M., Majeed, S., Narayanan, N. K. &amp; Nagabhushanam, K. A pilot, randomized, double-blind, placebo-controlled trial to assess the safety and efficacy of a novel Boswellia serrata extract in the management of osteoarthritis of the knee. <em>Phytotherapy Research</em> <strong>33</strong>, 1457–1468 (2019).</li>
<li>Rajabian, A., Sadeghnia, H. R., Fanoudi, S. &amp; Hosseini, A. Genus Boswellia as a new candidate for neurodegenerative disorders. <em>Iranian Journal of Basic Medical Sciences</em> <strong>23</strong>, 277–286 (2020).</li>
<li>Liu, Z. <em>et al.</em> Boswellic acid attenuates asthma phenotypes by downregulation of gata3 via pstat6 inhibition in a murine model of asthma. <em>International Journal of Clinical and Experimental Pathology</em> <strong>8</strong>, 236–243 (2015).</li>
<li>Moussaieff, A. &amp; Mechoulam, R. Boswellia resin: from religious ceremonies to medical uses; a review of in-vitro, in-vivo and clinical trials. <em>Journal of Pharmacy and Pharmacology</em> <strong>61</strong>, 1281–1293 (2009).</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gute Ernährung nach einer Sportverletzung</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/gute-ernaehrung-nach-einer-sportverletzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 09:44:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile der Inhaltsstoffe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.swiss-alp-health.ch/?p=7993</guid>

					<description><![CDATA[Die Einnahme bestimmter Nährstoffe kann die Gesundheit fördern, ist aber kein Ersatz für die Einnahme von Medikamenten oder den Rat Ihres Arztes. Sehnenentzündungen, Verstauchungen, Frakturen, Verrenkungen und Muskelrisse sind bei Sportlern und Freizeitsportlern gleichermaßen häufig. Nach einer Sportverletzung gibt es viele Punkte zu beachten, um sich so gut wie möglich zu erholen. Dazu sind geeignete [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/gute-ernaehrung-nach-einer-sportverletzung/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Gute Ernährung nach einer Sportverletzung</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Die Einnahme bestimmter Nährstoffe kann die Gesundheit fördern, ist aber kein Ersatz für die Einnahme von Medikamenten oder den Rat Ihres Arztes.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Sehnenentzündungen, Verstauchungen, Frakturen, Verrenkungen und Muskelrisse sind bei Sportlern und Freizeitsportlern gleichermaßen häufig. Nach einer Sportverletzung gibt es viele Punkte zu beachten, um sich so gut wie möglich zu erholen. Dazu sind <u>geeignete und beaufsichtigte Rehabilitationsübungen</u> notwendig, aber auch eine gute Ernährung ist wichtig und <u>psychologische Unterstützung</u> ist oft willkommen. Um mehr über die Biologie und Heilung <a href="https://nutrition-health-info.com/de/sportverletzungen-wie-erholt-man-sich-gut/">verschiedener Sportverletzungen</a> zu erfahren&#8230; In Bezug auf die Ernährung können bestimmte Nährstoffe die Heilung unterstützen:</p>
<h2 style="text-align: justify;">Geeignete Ernährung zur Unterstützung spezifischer Heilungsbedürfnisse</h2>
<p style="text-align: justify;">Für eine ordnungsgemäße Wundheilung ist der Ernährungszustand entscheidend. Eine ausreichende Menge an Kohlenhydraten liefert die für die Heilung benötigte Energie, aber man muss die Abnahme des Energieverbrauchs im Ruhezustand berücksichtigen, um eine Gewichtszunahme zu vermeiden. Fettsäuren, insbesondere Omega-3, spielen eine entzündungshemmende Rolle, sind an der Heilung beteiligt und erhalten die Zellintegrität, weshalb ihr Verzehr empfohlen wird. Proteine und Aminosäuren tragen zur Erhaltung der <a href="https://nutrition-health-info.com/de/muskeln/">Muskelmasse</a> und der ordnungsgemäßen Funktion des Gewebes bei. Dennoch muss auf die Qualität der Proteine geachtet werden und der Verzehr von <a href="https://nutrition-health-info.com/de/musklen-energie/">Leucin und HMB</a> wird empfohlen, um die Synthese von Muskelproteinen zu erhöhen, denn eine gute Muskulatur ermöglicht die Stabilisierung der Gelenke.<sup>23,24</sup> HMB ist besonders wirksam bei der Begrenzung von Muskelschwund, besonders nützlich für Menschen, die bettlägerig sind oder eine schlechte Mobilität haben.<sup>25</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt auch spezifische Nährstoffe, die eine bessere Erholung ermöglichen:</p>
<p style="text-align: justify;">Die Einnahme einiger der Elemente, aus denen unser Gewebe besteht, kann die Reparatur der Verletzung fördern. <a href="https://nutrition-health-info.com/de/9-gruende-warum-kollagen-ihrer-gesundheit-guttut/">Kollagen</a> ist das Protein schlechthin, das bei allen Heilungsprozessen zum Einsatz kommt. Bei oraler Einnahme verteilen sich die kollagenen Peptide im ganzen Körper und konzentrieren sich im betroffenen Bereich, was den Heilungsprozess beschleunigt: Sie stimulieren die Zellen des betroffenen Gewebes und können in die Bildung neuer kollagener Proteine integriert werden.<sup>26,27</sup> Kollagen und <a href="https://nutrition-health-info.com/de/glucosamin-chondroitin/">Glykosaminoglykane</a> (Chondroitin und Glucosamin) sind die Grundbestandteile des Gelenks (Knorpel, Sehnen, Bänder) und ihr Beitrag stärkt die Struktur des Gelenks und verbessert seine Beweglichkeit. In ähnlicher Weise ermöglicht <a href="https://nutrition-health-info.com/de/hyaluronsaeure/">Hyaluronsäure</a> die Hydratation von Geweben und fördert so deren normale Funktion. </p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus helfen Antioxidantien wie <a href="https://nutrition-health-info.com/de/hagebutte/">Hagebutte</a>, <a href="https://nutrition-health-info.com/de/gesundheitseigenschaften-von-edelweis-und-enzian/">Edelweiß</a>, <a href="https://nutrition-health-info.com/de/was-ist-msm/">MSM</a>… die Schäden durch <a href="https://nutrition-health-info.com/de/oxidativer-stress/">oxidativen Stress</a> und <a href="https://nutrition-health-info.com/de/funktion-und-auswirkungen-des-entzundungsgeschehens/">Entzündungen</a> im Gewebe zu begrenzen. Vitamine und Mineralien sind auch für die ordnungsgemäße Funktion unseres Gewebes unerlässlich, insbesondere in der Reparaturphase, da sie verschiedene physiologische Prozesse stimulieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um mehr über die Biologie und Heilung <a href="https://nutrition-health-info.com/de/sportverletzungen-wie-erholt-man-sich-gut/">verschiedener Sportverletzungen</a> zu erfahren&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em><br />
<em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Die genannten Informationen können nicht als eigenständige Diagnose oder zur Auswahl, Anwendung, Änderung oder Beendigung der Behandlung einer Krankheit verwendet werden. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und deren Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.</em><br />
<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sportverletzungen, wie erholt man sich gut?</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/sportverletzungen-wie-erholt-man-sich-gut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 09:25:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel über Gelenkbeschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Muskeln und Energie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.swiss-alp-health.ch/?p=7986</guid>

					<description><![CDATA[Sehnenentzündungen, Verstauchungen, Frakturen, Verrenkungen und Muskelrisse sind bei Sportlern und Freizeitsportlern gleichermaßen häufig. Nach einer Sportverletzung gibt es viele Punkte zu beachten, um sich so gut wie möglich zu erholen. Der betroffene Bereich muss seine Funktionen (Bewegungsumfang, Kraft, Kontrolle) ohne Schmerzen und Entzündung wiedererlangen. Muskeln, die zur Ruhe gekommen sind, müssen ihren Tonus zurückgewinnen und [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/sportverletzungen-wie-erholt-man-sich-gut/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Sportverletzungen, wie erholt man sich gut?</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sehnenentzündungen, Verstauchungen, Frakturen, Verrenkungen und Muskelrisse sind bei Sportlern und Freizeitsportlern gleichermaßen häufig. Nach einer Sportverletzung gibt es viele Punkte zu beachten, um sich so gut wie möglich zu erholen. Der betroffene Bereich muss seine Funktionen (Bewegungsumfang, Kraft, Kontrolle) ohne Schmerzen und Entzündung wiedererlangen. Muskeln, die zur Ruhe gekommen sind, müssen ihren Tonus zurückgewinnen und das Herz-Kreislauf-System muss seine Ausdauer zurückgewinnen. Um dies zu erreichen, ist angemessene und überwachte körperliche Bewegung notwendig, aber auch eine gute Ernährung ist wichtig. Psychologische Unterstützung kann als Ergänzung sinnvoll sein. </p>
<h2 style="text-align: justify;">Was geht in unserem Körper vor?</h2>
<h4 style="text-align: justify;">Muskelverletzungen</h4>
<p style="text-align: justify;">Muskeln können sich dank ihrer Reserve an Muskelstammzellen regenerieren. Nach einer Verletzung werden drei Phasen unterschieden:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Der anfängliche <u>Entzündungsprozess</u>, bei dem Entzündungszellen an der Stelle ankommen, die Wunde reinigen und Zytokine und Wachstumsfaktoren zur Heilung absondern.</li>
<li>Die <u>Regenerationsphase</u>, in der die Stammzellen aktiviert werden und sich <u>vermehren</u>.</li>
<li>Die Reifungsphase dieser neuen Muskelzellen (Myoblasten) und die <u>Umbauphase</u> des Gewebes.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Während der letzten 2 Phasen wird Kollagen synthetisiert, um die Gewebespannung zu stärken (Heilung) und neues Muskelgewebe wird revaskularisiert und mit dem Nervennetz verbunden. Die meisten kleinen Muskelverletzungen (Dehnungen, Kontrakturen) heilen somit spontan aus, dies kann jedoch 3 bis 52 Wochen dauern.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist wichtig, sie gut ausheilen zu lassen, um keine Folgeverletzungen zu riskieren. Nach der Anwendung von &#8220;Ruhe, Eis, Kompression, Hochlagern&#8221; zur Minimierung der inneren Blutung (Hämatom) direkt nach der Verletzung, wird eine vollständige Ruhe für 5-7 Tage empfohlen. Wenn sich dann die Symptome der Verletzung (Bluterguss, Empfindlichkeit beim Abtasten, Bewegungseinschränkung und Schmerzen beim Liegen) gebessert haben, wird eine Remobilisierung empfohlen. Eine sanfte und allmähliche Mobilisierung (Beweglichkeit des betroffenen Muskels, Stabilisierung des Rumpfes) hilft, die Regeneration des Gewebes zu stärken und die Muskelkraft wiederzuerlangen, solange sie nicht durch Überlastung zurückgeht.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorsicht, schwerere Muskelrisse müssen schnell behandelt werden, da sich fibröses Gewebe bilden und zu Muskelsteifigkeit und chronischen Schmerzen führen kann. Manchmal ist eine Operation notwendig.<sup>1–3</sup></p>
<h4 style="text-align: justify;">Sehnenscheidenentzündungen</h4>
<p style="text-align: justify;">Eine Sehne ist die Verlängerung des Muskels, die an einem Knochen ansetzt und die Bewegung des Gelenks ermöglicht. Es besteht hauptsächlich aus Kollagen (I und ein wenig III). Ob es sich um einen Riss durch eine starke und akute Einwirkung, eine Tendinitis (Entzündung) durch Überlastung oder eine altersbedingte Degeneration handelt, eine Sehnenverletzung ist oft behindernd und schmerzhaft. Die Heilung folgt im Allgemeinen den drei für den Muskel genannten Phasen. Die Entzündungsphase dauert etwa eine Woche nach der Operation, die zellproliferative Phase einige Wochen und die Umbauphase der extrazellulären Matrix mehrere Monate (oder sogar Jahre). <sup>4–6</sup> Einige Studien legen nahe, dass Kollagen-Typ-III erst nach der Verletzung synthetisiert wird. Dort verbleibt es für einige Monate, dann gewinnt der Kollagen-Typ-I allmählich wieder die Oberhand und die Sehne erhält ihre Grundzusammensetzung zurück. <sup>7</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Auch hier gilt, dass eine gewisse Ruhezeit zwar vorteilhaft ist, eine zu lange Ruhigstellung jedoch schädlich ist. Physiotherapeutische Übungen erhöhen die Zellproliferation und Kollagenproduktion und stärken die Sehne. Die Rehabilitation muss schrittweise erfolgen. Anfänglich ermöglicht die passive Mobilisierung gute Verbesserungen, ohne das Risiko einer Überlastung und damit einer erneuten Verletzung. Bei einer Tendinitis wird auch eine entzündungshemmende Diät empfohlen. Es gibt auch bestimmte Behandlungen, wie z. B. Laser, Stoßwelle, Wachstumsfaktor oder andere Behandlungen für größere Verletzungen. <sup>4–6,8</sup></p>
<h4 style="text-align: justify;">Verletzungen der Bänder</h4>
<p style="text-align: justify;">Bänder verbinden zwei Knochen miteinander um ein Gelenk herum. Bei einer Verstauchung ist das Band/die Bänder gedehnt, entweder durch eine falsche Bewegung oder durch übermäßigen Gebrauch. In diesem Fall ist eine schrittweise Remobilisierung des Gelenks nach einer Ruhephase notwendig, sowie eine Kräftigung des Bereichs um das Gelenk und Propriozeptions- und Gleichgewichtsübungen, um Rückfälle zu verhindern.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn das Band reißt, kann eine Operation empfohlen werden, um die Stabilität des Gelenks zu gewährleisten. Bei einer Luxation handelt es sich um einen Riss der Bänder mit zusätzlicher Auskugelung des Gelenks. Es gibt die drei oben erwähnten Phasen der Heilung: Entzündung, Regeneration und Remodellierung. Eine Ruhigstellung kann anfangs für kurze Zeit sinnvoll sein, aber nicht zu lange, da sie schädliche Auswirkungen haben kann. Im Gegenteil, kontrollierte Bewegungen sind vorteilhaft für den Heilungsprozess: Passive Mobilisierung erhöht die Organisation der extrazellulären Matrix und die Konzentration von Kollagen, wodurch eine Fibrose vermieden wird. Achten Sie jedoch darauf, sich nicht zu sehr auf ein instabiles Gelenk zu stützen und nicht zu früh oder zu stark zu mobilisieren.<sup>9–12</sup></p>
<h4 style="text-align: justify;">Knochenfrakturen</h4>
<p style="text-align: justify;">Bei einer Fraktur ist der Knochen geknackt oder gebrochen, und ein Teil des umliegenden Gewebes kann ebenfalls betroffen sein. Es kann notwendig sein, zu operieren, wenn die beiden Enden des Knochens nicht ausgerichtet oder zu weit auseinander sind. Der Knochen hat seinen eigenen Regenerationsprozess, im Gegensatz zu den vorherigen Beispielen, bei denen fibröses Gewebe die Verletzung auffüllt. Es gibt vier Phasen der Knochenheilung (die Anzahl der Tage ist indikativ):</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Tag 1 bis 5: Zunächst bildet sich ein <u>Hämatom</u>, begleitet von einer Entzündung, die Immunzellen anlockt, um das nekrotische Gewebe zu reinigen und Wachstumsfaktoren abzusondern.</li>
<li>Tag 5 bis 11: Das Gewebe beginnt sich neu zu bilden: Knochenstammzellen differenzieren und Kollagen wird ausgeschüttet, wodurch ein <u>Knorpelfasernetzwerk</u></li>
<li>Tag 11 bis 28: Dieses Netzwerk ist dann <u>verknöchert</u> und vaskularisiert und bildet verkalkten Knochen, der hart, aber noch unreif ist.</li>
<li>Die letzte Phase kann viele Monate oder sogar Jahre dauern: Der Knochen wird <u>umgebaut</u>. Es wird ein Gleichgewicht zwischen den Osteoklasten, die den Knochen resorbieren, und den Osteoblasten, die den neuen Knochen bilden, hergestellt, um die normale Struktur eines Knochens wiederherzustellen: eine dichte Schicht außen und ein poröseres Inneres. Knochen besteht zu 70% aus Mineralien und zu 30% aus einer flexiblen Matrix, die hauptsächlich aus elastischen Kollagenfasern und Glykosaminoglykanen besteht. Etwa 10 % der Wunde heilt möglicherweise nicht vollständig. <sup>11,13–15</sup></li>
</ol>
<h4 style="text-align: justify;">Haut und Vernarbung</h4>
<p style="text-align: justify;">Einige Verletzungen, insbesondere wenn sie durch ein Trauma verursacht werden, können Bindegewebe und Haut beschädigen. Auch eine Operation hinterlässt eine Narbe. Die Heilung der Haut folgt den drei Phasen der Heilung, die für Muskeln/Sehnen/Bänder erwähnt wurden:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>stoppt Blutungen, <u>Entzündungen</u> und Reinigung durch Immunzellen</li>
<li>Geweberegeneration, <u>Zellproliferation</u> (Fibroblasten), Revaskularisation und Innervation</li>
<li><u>Geweberemodellierung</u> und Wiederherstellung der funktionellen Integrität der Haut</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Wie bei den Sehnen profitiert die Heilung von Operationswunden von der Zunahme des Kollagen-Typ-III in Phase 2), das in Phase 3) allmählich die Bildung von Kollagen-Typ-I ermöglicht, das normalerweise in der Haut in der Mehrheit ist.<sup>16–19</sup>  </p>
<p style="text-align: justify;">Faktoren wie Rauchen, Hautdehnung, Sonnenlicht, Stress, Glukokortikoid-Medikamente oder schlechte Ernährung können die Heilung negativ beeinflussen. Im Gegenteil, die Aufrechterhaltung einer guten Hydratation, die Verwendung eines Silikongels oder eines Gels mit Hyaluronsäure zur Befeuchtung des Gewebes, eine gute Desinfektion und die Verwendung von Sonnenschutzmitteln können dazu beitragen, die Narbe gut zu pflegen, sobald die Wunde gut geschlossen ist.<sup>20</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Übungen zur Rehabilitation und zweiten Verletzungsprävention</h2>
<p style="text-align: justify;">Die allmähliche Steigerung von Kraft, Flexibilität, Propriozeption, neuromuskulären Funktionen und Ausdauer hilft, das Vertrauen in den betroffenen Bereich zurückzugewinnen und Versteifungen zu vermeiden. Wenn der Bewegungsumfang, die Kraft und die Kontrolle zurückgekehrt sind und keine Schmerzen oder Entzündungen mehr vorhanden sind, kann die Entscheidung getroffen werden, zum Sport zurückzukehren, zunächst durch Anpassung bestimmter Übungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Verletzung vollständig verheilt ist, ist es wichtig, darauf zu achten, dass es keine erneute Verletzung gibt. Eine gute Rehabilitation ist dafür unerlässlich, aber auch andere Faktoren können die Vorbeugung fördern: der Erhalt von Muskelkraft, Flexibilität und ein gutes propriozeptives Gleichgewicht. Eine regelmäßige Überwachung ermöglicht auch die frühzeitige Erkennung einer kleinen Abnormalität, wobei besonders darauf geachtet werden muss, dass der verheilte Bereich nicht überlastet wird. <sup>21,22</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Geeignete Ernährung zur Unterstützung spezifischer Heilungsbedürfnisse</h2>
<p style="text-align: justify;">Für eine ordnungsgemäße Wundheilung ist der Ernährungszustand entscheidend. Eine ausreichende Menge an Kohlenhydraten liefert die für die Heilung benötigte Energie, aber man muss die Abnahme des Energieverbrauchs im Ruhezustand berücksichtigen, um eine Gewichtszunahme zu vermeiden. Fettsäuren, insbesondere Omega-3, spielen eine entzündungshemmende Rolle, sind an der Heilung beteiligt und erhalten die Zellintegrität, weshalb ihr Verzehr empfohlen wird. Proteine und Aminosäuren tragen zur Erhaltung der <a href="https://nutrition-health-info.com/de/muskeln/">Muskelmasse</a> und der ordnungsgemäßen Funktion des Gewebes bei. Dennoch muss auf die Qualität der Proteine geachtet werden und der Verzehr von <a href="https://nutrition-health-info.com/de/musklen-energie/">Leucin und HMB</a> wird empfohlen, um die Synthese von Muskelproteinen zu erhöhen, denn eine gute Muskulatur ermöglicht die Stabilisierung der Gelenke.<sup>23,24</sup> HMB ist besonders wirksam bei der Begrenzung von Muskelschwund, besonders nützlich für Menschen, die bettlägerig sind oder eine schlechte Mobilität haben.<sup>25</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt auch spezifische Nährstoffe, die eine bessere Erholung ermöglichen:</p>
<p style="text-align: justify;">Die Einnahme einiger der Elemente, aus denen unser Gewebe besteht, kann die Reparatur der Verletzung fördern. <a href="https://nutrition-health-info.com/de/9-gruende-warum-kollagen-ihrer-gesundheit-guttut/">Kollagen</a> ist das Protein schlechthin, das bei allen Heilungsprozessen zum Einsatz kommt. Bei oraler Einnahme verteilen sich die kollagenen Peptide im ganzen Körper und konzentrieren sich im betroffenen Bereich, was den Heilungsprozess beschleunigt: Sie stimulieren die Zellen des betroffenen Gewebes und können in die Bildung neuer kollagener Proteine integriert werden.<sup>26,27</sup> Kollagen und <a href="https://nutrition-health-info.com/de/glucosamin-chondroitin/">Glykosaminoglykane</a> (Chondroitin und Glucosamin) sind die Grundbestandteile des Gelenks (Knorpel, Sehnen, Bänder) und ihr Beitrag stärkt die Struktur des Gelenks und verbessert seine Beweglichkeit. In ähnlicher Weise ermöglicht <a href="https://nutrition-health-info.com/de/hyaluronsaeure/">Hyaluronsäure</a> die Hydratation von Geweben und fördert so deren normale Funktion. </p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus helfen Antioxidantien wie <a href="https://nutrition-health-info.com/de/hagebutte/">Hagebutte</a>, <a href="https://nutrition-health-info.com/de/gesundheitseigenschaften-von-edelweis-und-enzian/">Edelweiß</a>, <a href="https://nutrition-health-info.com/de/was-ist-msm/">MSM</a>&#8230; die Schäden durch <a href="https://nutrition-health-info.com/de/oxidativer-stress/">oxidativen Stress</a> und <a href="https://nutrition-health-info.com/de/funktion-und-auswirkungen-des-entzundungsgeschehens/">Entzündungen</a> im Gewebe zu begrenzen. Vitamine und Mineralien sind auch für die ordnungsgemäße Funktion unseres Gewebes unerlässlich, insbesondere in der Reparaturphase, da sie verschiedene physiologische Prozesse stimulieren.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Oft willkommene psychologische Unterstützung</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine gute Koordination zwischen den verschiedenen am Rehabilitationsprotokoll beteiligten Praktikern ist unerlässlich. Die Kommunikation zwischen dem Physiotherapeuten, dem Sportarzt, dem Orthopäden und/oder dem Sporttrainer und dem Patienten gewährleistet die richtige Behandlung der Verletzung. Indem der Patient besser versteht, was passiert, kann er in den Heilungsprozess einbezogen werden. <sup>21,22,28 </sup>Tatsächlich sollten die psychologischen Auswirkungen einer Verletzung und/oder Operation nicht auf die leichte Schulter genommen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies wurde vor allem bei Sportlern untersucht, da für sie der Sport ihr gesamtes tägliches Leben, ihren Ehrgeiz, ihre soziale Stellung, den Sinn ihres Lebens usw. darstellen kann. Einige durchlaufen die fünf Phasen der Trauer, auch wenn sie in Zukunft vielleicht wieder an Wettkämpfen teilnehmen werden.<sup>29 </sup>Psychologische Unterstützung durch Therapeuten und Familienangehörige ist dann unerlässlich, denn es hat sich gezeigt, dass eine negative emotionale Reaktion nach einer Verletzung die Rückkehr zum Sport erheblich verzögern kann, während eine positive Befolgung der Rehabilitation diese beschleunigen kann. Psychischer Stress kann den Heilungsprozess einschränken, während eine positive emotionale Reaktion das Vertrauen in dem verletzten Körperteil erhöhen kann.<sup>30–32 </sup></p>
<p style="text-align: justify;">Aber nicht nur Sportler können von psychologischer Unterstützung profitieren: für uns alle können Schmerzen, veränderte Gewohnheiten in unserem Umfeld, die emotionale Auswirkung, sich nicht frei bewegen zu können, mangelndes Vertrauen in diesen Teil unseres Körpers, etc&#8230; schwer zu ertragen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Coaching durch einen Therapeuten, angeleitete Visualisierung und Entspannung, positives Denken, das Setzen erreichbarer kurzfristiger Ziele, das Aufschreiben der eigenen Emotionen oder Videos, die die Fortschritte und Frustrationen von Menschen zeigen, die die gleiche Rehabilitation durchlaufen haben, können wirksame psychologische Unterstützung sein und helfen, die muskuloskelettale Genesung zu beschleunigen.<sup>33,34</sup> Dies trägt dazu bei, die Motivation zu erhöhen und die Erwartungen zu steuern, um das Gefühl der Zufriedenheit mit den eigenen Fortschritten während der Rehabilitation zu steigern.<sup>35</sup> Die Rückkehr zu den Sportgewohnheiten vor der Verletzung, sobald dies angeraten wird, erhöht auch die positiven psychologischen Reaktionen, wodurch ein positiver Kreislauf entsteht. Das schrittweise Vorgehen hilft, das Vertrauen in den betroffenen Bereich wiederzugewinnen.<sup>36</sup>  </p>
<p style="text-align: justify;"><sup> </sup></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em><br />
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<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol style="text-align: justify;">
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</ol>
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist oxydativer Stress?</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/oxidativer-stress/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2021 09:48:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel über Gelenkbeschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel über Schönheit und Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn & Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsytem und Entzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Muskeln und Energie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.swiss-alp-health.ch/?p=7789</guid>

					<description><![CDATA[Oxidation, wie funktioniert sie? Die Oxidation ist eine chemische Reaktion, die in Anwesenheit von Sauerstoff abläuft. Sichtbar wird sie, wenn Sie einen Apfel anschneiden: Sobald der Apfel angeschnitten ist, neigt er dazu, sich braun zu färben, weil eines seiner Enzyme mit Sauerstoff reagiert und ein Molekül (genannt Phenol) in ein anderes Molekül (genannt Chinon) umwandelt, [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/oxidativer-stress/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Was ist oxydativer Stress?</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Oxidation, wie funktioniert sie?</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Oxidation ist eine chemische Reaktion, die in Anwesenheit von Sauerstoff abläuft. Sichtbar wird sie, wenn Sie einen Apfel anschneiden: Sobald der Apfel angeschnitten ist, neigt er dazu, sich braun zu färben, weil eines seiner Enzyme mit Sauerstoff reagiert und ein Molekül (genannt Phenol) in ein anderes Molekül (genannt Chinon) umwandelt, das dann in ein braunes Pigment zerfällt. Die Zugabe von Zitronensaft verlangsamt diese Bräunung, da er Vitamin C, ein starkes Antioxidans, enthält, das die Menge an Chinonen reduziert und somit das Auftreten des braunen Pigments verhindert.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Gleichgewicht zwischen Oxidation und Antioxidation findet in jeder unserer Zellen statt. Natürlich brauchen wir Sauerstoff zum Leben und jede unserer Zellen nutzt ihn in verschiedenen Prozessen. Bei einigen dieser Reaktionen, zum Beispiel bei der Produktion von ATP-Zellenergie, werden freie Radikale (ROS &#8211; reaktive Sauerstoffspezies) gebildet. Ihr Vorhandensein &#8211; in geringen Mengen &#8211; ist normal, und sie haben bestimmte Funktionen wie die Kommunikation zwischen den Zellen, die Synthese bestimmter Zellbestandteile oder als Waffe des Immunsystems gegen Krankheitserreger. Gleichzeitig werden ROS ständig durch bestimmte antioxidative Enzyme oder durch andere Mechanismen entgiftet und es entstehen unschädliche Produkte wie z. B. Wasser H<sub>2</sub>O.<sup>1,2</sup> Es entsteht ein oxidatives Gleichgewicht, das normalerweise sehr gut funktioniert! Nur ist das nicht immer der Fall&#8230;</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wichtig ist das Gleichgewicht&#8230; sonst ist es oxidativer Stress!</h2>
<p style="text-align: justify;">Oxidativer Stress ist ein Phänomen, das durch ein Ungleichgewicht zwischen der Produktion und Anhäufung von freien Radikalen (ROS) in Zellen und Geweben und der Fähigkeit unseres Körpers, diese reaktiven Produkte zu entgiften, verursacht wird.<sup>1</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Während das Vorhandensein von ROS, die durch unseren zellulären Stoffwechsel entstehen, normal ist, tragen bestimmte Umweltfaktoren wie UV-Strahlen, ionisierende Strahlung, Schadstoffe, Schwermetalle, Tabak, Alkohol, bestimmte Medikamente und Chemikalien zu einem erheblichen Anstieg der Produktion von ROS bei. Diese große Menge an ROS kann von unseren antioxidativen Abwehrkräften nicht vollständig entgiftet werden, und dieses Ungleichgewicht führt zu Zell- und Gewebeschäden. Dies wird als oxidativer Stress bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Gegengewicht gibt es auch exogene Antioxidantien, wie Vitamine C und E, Flavonoide oder Polyphenole, die mit ROS reagieren können, um sie unschädlich zu machen, ihre Produktion zu verhindern oder antioxidative Enzyme zu aktivieren.<sup>1,2</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Warum ist oxidativer Stress negativ?</h2>
<p style="text-align: justify;">Wenn es zu viel ROS im Verhältnis zu unserer antioxidativen Abwehr gibt, werden unsere Zellmembranen, Proteine, Lipide, DNA usw. &#8220;angegriffen&#8221; und geschädigt.<sup>1</sup> So verursachen Veränderungen in der DNA einer Zelle eine Deregulierung ihrer Funktionen und ihres &#8220;Verhaltens&#8221;, was sich auf das Gewebe auswirkt, in dem sie sich befindet. Lipidschäden können die Durchlässigkeit des Gewebes erhöhen und die Kommunikation zwischen den Zellen stören. Veränderte Proteine können ihre Funktionen in der Zelle nicht mehr erfüllen, diese kann ihre Aufgabe in dem Organ, zu dem sie gehört, nicht mehr erfüllen. Etc.<sup>3</sup>   </p>
<p style="text-align: justify;">Alterung kann als &#8220;fortschreitender Verlust der Gewebefunktion&#8221; definiert werden, und die Wiederholung von Schäden durch übermäßige OSR kann sie daher beschleunigen. ROS-Angriffe könnten zum Beispiel an der Zellseneszenz beteiligt sein, einem physiologischen Mechanismus, der die Zellproliferation stoppt, wenn eine Schädigung vorliegt. Diese seneszenten Zellen können dann Entzündungsmoleküle und extrazelluläre Matrix abbauende Enzyme (ECMs) absondern, was, wenn es viele sind, die Organfunktion stören kann. <sup>4</sup> Darüber hinaus kann der Aufbau von oxidativem Stress zu einer Dysfunktion der Mitochondrien führen (die Teile unserer Zellen, die zelluläre Energie produzieren, das Überleben der Zelle und das oxidative Gleichgewicht regulieren), was zu mehr ROS und weniger antioxidativer Abwehr führt und die Energieproduktion und das Überleben der Zellen instabil macht. <sup>5</sup> Wenn oxidativer Stress also nicht behoben wird, häufen sich im Laufe der Zeit die Schäden, das Gewebe kann die Homöostase nicht aufrechterhalten, wird gestört und es können chronische oder degenerative Krankheiten auftreten.<sup>1</sup> Darüber hinaus nimmt mit zunehmendem Alter die antioxidative Abwehr ab, was uns anfälliger für überschüssige ROS macht.<sup>4</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Welchen Einfluss hat der oxidative Stress auf unsere Gesundheit?</h2>
<p style="text-align: justify;">Die meisten der in unserer Zivilisation vorkommenden <a href="https://nutrition-health-info.com/de/funktion-und-auswirkungen-des-entzundungsgeschehens/">chronischen Krankheiten</a> sind multifaktorielle Erkrankungen, die durch eine Mischung aus inneren und äußeren Faktoren ausgelöst werden. Oxidativer Stress ist oft einer dieser Faktoren, da er das Gewebe schädigen kann. Außerdem ist er oft mit <a href="https://nutrition-health-info.com/de/funktion-und-auswirkungen-des-entzundungsgeschehens/">chronischen Entzündungen</a> gekoppelt, da sie sich gegenseitig verstärken. Oxidativer Stress führt zu Entzündungen, die das Immunsystem stören und mehr ROS etc. produzieren. Da sich dies auf den Gesundheitszustand auswirkt, in dem wir altern, wird dieses Phänomen manchmal als<em> &#8221; inflam-aging&#8221; </em>bezeichnet<em>.</em><sup>4</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Oxidativer Stress erhöht chronische Entzündungen um das Zehnfache, wie sie bei bestimmten <u>Lungenerkrankungen</u> wie Asthma oder obstruktiven Lungenerkrankungen auftreten. Gleiches gilt für chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen wie die rheumatoide <u>Arthritis</u>, bei denen oxidativer Stress an der Entstehung und dem Fortschreiten der Erkrankung beteiligt ist. In den <u>Nieren</u> kann das Vorhandensein von oxidativem Stress die Rekrutierung von Entzündungszellen und -molekülen induzieren. Diese Entzündung führt, wenn sie andauert, schließlich zu Gewebeschäden, Nierenfunktionsstörungen und Krankheiten.<sup>1,4</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><u>Herz-Kreislauf</u>&#8211; und Stoffwechselerkrankungen (z. B. <u>Diabetes</u>) sind ebenfalls multifaktoriell, mit internen und lebensstilbedingten Auslösern, aber oxidativer Stress wird oft als einer der Hauptrisikofaktoren angesehen (zusammen mit der Ernährung, körperlicher Inaktivität, Rauchen usw.) und könnte bestimmte Komplikationen begünstigen.<sup>1,4</sup><sup>,</sup><sup>6</sup> Die Folgen von oxidativem Stress, der unsere DNA schädigt, können in Kombination mit anderen internen und externen Faktoren zu zellulären Anomalien führen, die<u> Krebs</u> fördern. Oxidativer Stress in den Muskeln, insbesondere aufgrund von körperlicher Inaktivität, kann ein bedeutender Faktor für Muskelschwund und Kraftverlust, sogar <u>Sarkopenie</u>, sein. Schließlich wurde das Vorhandensein von oxidativem Stress auch mit <u>neurologischen</u> Erkrankungen in Verbindung gebracht (Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, Demenz, Depression, krankhafte Angstzustände&#8230;), da er eine wichtige Rolle beim Absterben von Neuronen spielt.<sup>1,4</sup> Da das Gehirn einen enormen Verbrauch an Sauerstoff und Energie hat, um zu funktionieren, und sehr reich an Lipiden ist (neuronale Membranen), macht es dies sehr anfällig für die Anhäufung von ROS, was zu einem Funktionsverlust führen kann.<sup>5</sup></p>
<p style="text-align: justify;">So kann ein starker Überschuss an ROS über einen längeren Zeitraum, in Verbindung mit anderen Risikofaktoren (die manchmal die gleichen Ursachen wie die Anhäufung von ROS haben), an einer Vielzahl von Pathologien beteiligt sein. Glücklicherweise ist es nie zu spät, sich für die Reduzierung von oxidativem Stress in unserem Körper einzusetzen. Es ist möglich, die Erzeugung von exogenen ROS zu minimieren, indem die Exposition gegenüber Strahlung, Schadstoffen, Schwermetallen, Tabak und Alkohol, bestimmten Medikamenten und Chemikalien vermieden wird. Und natürlich ist es hilfreich, regelmäßig die antioxidativen Mechanismen unseres Körpers zu unterstützen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Die Vorteile von exogenen Antioxidantien</h2>
<p style="text-align: justify;">Es gibt viele Quellen von Antioxidantien in der Natur, die nützlich sind. Hier sind die häufigsten:</p>
<p style="text-align: justify;"><u>Vitamin E</u> ist eines der bekanntesten Antioxidantien. Unter diesem Namen werden verschiedene Moleküle zusammengefasst, von denen α-Tocopherol eines der wirksamsten ist. Es ist in der Lage, bestimmte zelluläre Signalwege zu regulieren, die ROS produzieren oder Entzündungen auslösen. <sup>1</sup> <u>Vitamin C</u> ist auch ein weit verbreitetes natürliches Antioxidans. Es reagiert mit den ROS und fördert deren Umwandlung in eine nicht reaktive und damit unschädliche Substanz.<sup>1</sup> <u>Carotinoide und Vitamin A</u> reagieren mit bestimmten freien Radikalen und wandeln sie in harmloses Wasser (H<sub>2</sub>O) um. Sie sind auch in der Lage, bestimmte zelluläre Wege zu regulieren, wie z. B. bestimmte Entzündungswege zu hemmen oder das Zellüberleben zu beeinflussen.<sup>3</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><u>Polyphenole</u> sind in vielen Pflanzen enthalten. <u>Flavonoide</u> sind eine Art von Polyphenolen und umfassen verschiedene Moleküle. Zu den Nicht-Flavonoiden gehört z.B. das Resveratrol aus Trauben. Alle von ihnen sind starke Antioxidantien, besitzen oft bestimmte entzündungshemmende Eigenschaften und haben viele gesundheitliche Vorteile. <sup>4</sup> Die spezifische Aktivität der Flavonoide hängt von jedem einzelnen Molekül ab und wirkt auf die Unterdrückung der ROS-Synthese, die Entgiftung von ROS und/oder die Verbesserung der antioxidativen Abwehrkräfte.<sup>1</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><u>Coenzym Q10</u>, auch bekannt als Ubichinon, kommt natürlicherweise in unseren Mitochondrien vor, den Teilen unserer Zellen, die zur Energieproduktion, zur Reduzierung von oxidativem Stress und zur Regulierung des Überlebens unserer Zellen dienen. Die Einnahme von Q10 scheint gegen oxidativen Stress und einige der oben genannten chronischen Krankheiten wirksam zu sein.<sup>4</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Das Vorhandensein von <u>Selen</u>, einem essentiellen Bestandteil von Selenoproteinen, wird für viele Funktionen in unserem Körper benötigt, unter anderem für die Reduktion von oxidativem Stress. Einige klinische Studien haben auch seine positive Wirkung bei der Vorbeugung und Behandlung von bestimmten chronischen Erkrankungen hervorgehoben.<sup>4</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><u>Mäßige und regelmäßige aerobe körperliche Aktivität</u> (zum Beispiel schwimmen oder ein langsamer Dauerlauf mit niedriger Trainingsbelastung bei dem zur Verbrennung von Kohlenhydraten und Fetten Sauerstoff verbraucht wird) ist ebenfalls wichtig, um die Anhäufung von oxidativem Stress zu begrenzen, da sie die antioxidative Abwehr stimuliert, insbesondere in den Muskeln. Es ist auch für die Aufrechterhaltung einer guten Allgemeingesundheit unerlässlich. Allerdings erhöht eine hochintensive körperliche Aktivität den oxidativen Stress in unserem Körper.<sup>4</sup></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em><br />
<em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Die genannten Informationen können nicht als eigenständige Diagnose oder zur Auswahl, Anwendung, Änderung oder Beendigung der Behandlung einer Krankheit verwendet werden. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und deren Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.</em><br />
<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Pizzino, G. <em>et al.</em> Oxidative Stress: Harms and Benefits for Human Health. <em>Oxidative Medicine and Cellular Longevity</em> vol. 2017 (2017).</li>
<li>Burton, G. J. &amp; Jauniaux, E. Oxidative stress. <em>Best Practice and Research: Clinical Obstetrics and Gynaecology</em> vol. 25 287–299 (2011).</li>
<li>Birben, E., Sahiner, U. M., Sackesen, C., Erzurum, S. &amp; Kalayci, O. Oxidative stress and antioxidant defense. <em>World Allergy Organization Journal</em> vol. 5 9–19 (2012).</li>
<li>Liguori, I. <em>et al.</em> Oxidative stress, aging, and diseases. <em>Clinical Interventions in Aging</em> vol. 13 757–772 (2018).</li>
<li>Salim, S. Oxidative stress and the central nervous system. <em>Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics</em> vol. 360 201–205 (2017).</li>
<li>Betteridge, D. J. What is oxidative stress? in <em>Metabolism: Clinical and Experimental</em> vol. 49 3–8 (W.B. Saunders, 2000).</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Kräfte des Kakaos für die Schönheit und Gesundheit</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/kakao/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2021 12:31:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel über Schönheit und Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile der Inhaltsstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[Roher Kakao, und in gewissem Maße auch hochwertige dunkle Schokolade, hat viele gesundheitliche Eigenschaften. Antioxidative und entzündungsmodulierende Wirkung Kakaoflavanole sind starke Antioxidantien. Sie begrenzen oxidativen Stress, der das Gewebe schädigt, indem sie freie Radikale (ROS) reduzieren und antioxidative Enzyme aktivieren. Seine Polyphenole wirken entzündungshemmend: Sie hemmen entzündliche Enzyme (Typ COX-2) und verringern die Produktion von [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/kakao/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Die Kräfte des Kakaos für die Schönheit und Gesundheit</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Roher Kakao, und in gewissem Maße auch hochwertige dunkle Schokolade, hat viele gesundheitliche Eigenschaften.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Antioxidative und entzündungsmodulierende Wirkung</h2>
<p style="text-align: justify;">Kakaoflavanole sind starke Antioxidantien. Sie begrenzen oxidativen Stress, der das Gewebe schädigt, indem sie freie Radikale (ROS) reduzieren und antioxidative Enzyme aktivieren. Seine Polyphenole wirken entzündungshemmend: Sie hemmen entzündliche Enzyme (Typ COX-2) und verringern die Produktion von pro-inflammatorischen Zytokinen. <sup>1,2</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Erfahren Sie mehr über die <a href="https://nutrition-health-info.com/de/funktion-und-auswirkungen-des-entzundungsgeschehens/">Auswirkungen von Entzündungen</a></p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Vorteile für die Haut</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Diese antioxidativen und entzündungsmodulierende Wirkungen sind ein Gewinn für die Haut. Sie bieten Schutz vor UV-Strahlen und begrenzen die Zeichen der Hautalterung. In der Tat haben einige klinische Studien eine Verringerung der schädlichen Wirkung von UV-Strahlen, eine leichte Reduzierung von Falten und eine Verbesserung der Elastizität, Dichte und Durchblutung der Haut hervorgehoben. <sup>3,4,5</sup> Diese Effekte auf den Hauttonus könnten damit zusammenhängen, dass Polyphenole einen positiven Effekt auf die Aufrechterhaltung von Glykosaminoglykanen und Kollagen in der Haut haben. <sup>6</sup> Kakao kann auch bei der Behandlung bestimmter Hautprobleme, wie Akne oder Schuppenflechte, nützlich sein und deren Heilung fördern.<sup>1</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Viele gesundheitliche Vorteile</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Kakao enthält viele Mineralien, darunter Magnesium, Kupfer und Eisen, die für die korrekte Funktion unseres gesamten Körpers notwendig sind. Außerdem enthält es Theobromin, ein Alkaloid, das auch in Tee und Kaffee vorkommt. Es hat eine antioxidative Wirkung und viele gesundheitliche Vorteile: es hilft, den Cholesterinspiegel zu senken (Gesamt- und LDL-Cholesterin), entspannt die Lungenmuskulatur, stimuliert das Herz und reduziert kardiovaskuläre Risiken. Kakao ist auch wirksam bei der Begrenzung der Insulinresistenz und der Vorbeugung des Risikos von Diabetes und Stoffwechselkrankheiten. Es kann als Antidepressivum, Neuronenschutz, kognitives Stimulans und Stimmungsaufheller wirken, vor allem dank seiner antioxidativen Eigenschaften. Seine entzündungsmodulierende Wirkung unterstützt bei der Begrenzung von Allergien und es kann das Immunsystem modulieren. Roher Kakao kann sogar die Gewichtszunahme begrenzen und die Glucoseaufnahme im Muskeln fördern. <sup>1,2,7,8</sup> (Muskelzellen benötigen, wie alle anderen Zellen auch, Glukose, um zu funktionieren. Indem die Aufnahme von Glukose in die Muskeln erhöht wird, steigert es die Muskelaktivität).</p>
<h2>Vorsicht bitte&#8230;</h2>
<p style="text-align: justify;">Bitte beachten Sie, dass die meisten dieser Studien mit Kakaobohnen durchgeführt wurden. Zur Herstellung von Schokolade werden die Bohnen geröstet (Verlust bestimmter Nährstoffe), zerkleinert und gemahlen, die Kakaobutter wird entfernt, Zucker und eventuell Milch hinzugefügt. Die Eigenschaften von Schokolade sind daher nicht dieselben wie die von Rohkakao. Wenn Sie Schokolade essen ist dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil zu bevorzugen und diese nur in kleinen Mengen zu konsumieren. Heiße Schokoladenpulver, auch wenn sie als Kakao bezeichnet werden, haben nicht alle gesundheitlichen Eigenschaften von Rohkakao, da viele weitere Inhaltsstoffe beigemischt werden &#8211; einschließlich Zucker und Milch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em><br />
<em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Die genannten Informationen können nicht als eigenständige Diagnose oder zur Auswahl, Anwendung, Änderung oder Beendigung der Behandlung einer Krankheit verwendet werden. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und deren Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.</em><br />
<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Scapagnini, G. <em>et al.</em> Cocoa bioactive compounds: Significance and potential for the maintenance of skin health. <em>Nutrients</em> vol. 6 3202–3213 (2014).</li>
<li style="text-align: justify;">Katz, D. L., Doughty, K. &amp; Ali, A. Cocoa and chocolate in human health and disease. <em>Antioxidants and Redox Signaling</em> vol. 15 2779–2811 (2011).</li>
<li style="text-align: justify;">Mogollon, J. A. <em>et al.</em> Chocolate flavanols and skin photoprotection: A parallel, double-blind, randomized clinical trial. <em>Nutrition Journal</em> <strong>13</strong>, 66 (2014).</li>
<li style="text-align: justify;">Yoon, H. S. <em>et al.</em> Cocoa flavanol supplementation influences skin conditions of photo-aged women: A 24-week double-blind, randomized, controlled trial. <em>Journal of Nutrition</em> <strong>146</strong>, 46–50 (2016).</li>
<li style="text-align: justify;">Heinrich, U., Neukam, K., Tronnier, H., Sies, H. &amp; Stahl, W. Long-term ingestion of high flavanol cocoa provides photoprotection against UV-induced erythema and improves skin condition in women. <em>Journal of Nutrition</em> <strong>136</strong>, 1565–1569 (2006).</li>
<li style="text-align: justify;">Gasser, P. <em>et al.</em> Cocoa polyphenols and their influence on parameters involved in ex vivo skin restructuring. <em>International Journal of Cosmetic Science</em> <strong>30</strong>, 339–345 (2008).</li>
<li style="text-align: justify;">Latif, R. Health benefits of cocoa. <em>Current Opinion in Clinical Nutrition and Metabolic Care</em> vol. 16 669–674 (2013).</li>
<li style="text-align: justify;">Andújar, I., Recio, M. C., Giner, R. M. &amp; Ríos, J. L. Cocoa polyphenols and their potential benefits for human health. <em>Oxidative Medicine and Cellular Longevity</em> vol. 2012 (2012).</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Nährstoffe für Gelenke, Knorpel, Bänder, Sehnen und Knochen</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/naehrstoffe-gelenke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2021 12:19:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel über Gelenkbeschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile der Inhaltsstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[Kollagen Typ I, II, III Kollagen ist das häufigste vorkommende Protein im menschlichen Körper und bei Säugetieren. Es bildet Fasern in der extrazellulären Matrix (Bindegewebe) und verleiht Geweben Form, Stabilität und mechanische Eigenschaften. Es gibt 28 Typen von Kollagen in unserem Körper, von denen die ersten drei am häufigsten vorkommen. Kollagen Typ I ist hauptsächlich [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/naehrstoffe-gelenke/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Nährstoffe für Gelenke, Knorpel, Bänder, Sehnen und Knochen</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Kollagen Typ I, II, III</h2>
<p style="text-align: justify;">Kollagen ist das häufigste vorkommende Protein im menschlichen Körper und bei Säugetieren. Es bildet Fasern in der extrazellulären Matrix (Bindegewebe) und verleiht Geweben Form, Stabilität und mechanische Eigenschaften. Es gibt 28 Typen von Kollagen in unserem Körper, von denen die ersten drei am häufigsten vorkommen. Kollagen Typ I ist hauptsächlich in Bändern, Sehnen, Haut, Blutgefässwänden, Hornhaut, dem organischen Teil von Knochen und Zähnen sowie um Muskelfasern herum vorhanden und spielt eine wichtige Rolle bei der Gewebereparatur. Kollagen Typ II macht 50 % in unserem Knorpel aus und ist auch im Auge (dem Glaskörper) vorhanden. Kollagen Typ III ist auch in den Wänden der Blutgefässe, der Haut, des Darms und der Gebärmutter vorhanden. Er ist weniger robust als der Kollagen Typ I, aber beide sind in diesen Geweben oft kombiniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wirksamkeit von Kollagenpeptiden ist insbesondere bei <strong>Arthrose </strong>(Knorpeldegeneration, Knorpelabbau) wichtig. Bei der Einnahme von Kollagenpeptiden werden die sogenannten WOMAC <sup>1</sup>&#8211; und VAS <sup>2</sup>-Scores gesenkt, was eine Verringerung der Schmerzen, der Gelenksteifigkeit und eine Verbesserung der motorischen Fähigkeiten ergibt. Dies führt zu einer besseren Lebensqualität der Patienten bei der Erledigung ihrer täglichen Aktivitäten. <sup>3–5</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Die Einnahme von Typ II Kollagen können Symptome bei <strong>rheumatoider Arthritis</strong> lindern. R<strong>heumatoide Arthritis</strong> ist eine entzündliche Gelenkserkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem den Gelenksknorpel angreift, insbesondere den Kollagen Typ II abbaut. Wenn Kollagen Typ II oral über die Ernährung eingenommen wird, können sich die Immunzellen wieder an das körpereigene Kollagen Typ II ¨gewöhnen¨ und das Immunsystem toleriert das Vorhandensein von Kollagen Typ II im Körper   wieder (orale Toleranz).</p>
<p style="text-align: justify;">In einer randomisierten, doppelblinden Studie mit 60 Patienten mit schwerer, aktiver rheumatoider Arthritis kam es bei den Probanden, die 3 Monate lang Typ-II-Kollagen eingenommen haben, zu einer Abnahme der geschwollenen und entzündeten Gelenke, nicht aber bei denen, die ein Placebo erhielten. Bei vier Patienten wurde sogar eine vollständige Remission der Erkrankung beobachtet.<sup>6,7</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Bei Personen, die beim Sport oder in der täglichen Mobilität gelegentlich<strong> Schmerzen</strong> haben, verbessern Kollagenpeptide die Dehnungsfähigkeit der Gelenke (z.B. des Knies), reduzieren die Schmerzen und verlängern die Übungszeit bevor Beschwerden auftreten. <sup>8</sup> Die Einnahme von Kollagenpeptiden erhöht auch die <strong>Gelenkstabilität</strong> und reduziert das Risiko von wiederkehrenden Verletzungen. <sup>9</sup> Bei Sportlern wird auch die Leistungsfähigkeit verbessert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorteile von Kollagenhydrolysaten zeigen sich auch bei <strong>Osteoporose</strong>, indem sie das Vorhandensein von Markern für den Knochenabbau verringern und die Mineraldichte und Marker für die Knochenregeneration erhöhen.<sup>10–12</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Erfahren Sie mehr über <a href="https://nutrition-health-info.com/de/9-gruende-warum-kollagen-ihrer-gesundheit-guttut/">die Vorteile von Kollagen</a> und <a href="https://nutrition-health-info.com/de/kollagen-ist-essenziell-aber-warum/">seine Wirkungsweise</a></p>
<h2 style="text-align: justify;">L-Lysin, L-Threonin</h2>
<p style="text-align: justify;">L-Lysin und L-Threonin sind essentielle Aminosäuren, was bedeutet, dass unser Körper sie nicht selbst herstellen kann und wir sie daher über die Nahrung aufnehmen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">L-Lysin erhöht die Absorption von <strong>Kalzium</strong> im Darm und begrenzt seine Ausscheidung über den Urin, was zur Erhaltung <strong>gesunder Knochen</strong> beiträgt (und nebenbei auch das Risiko von Nierensteinen reduziert). Es fördert auch gesunde Blutgefässe, die Struktur der glatten Muskulatur und begrenzt Kalkablagerungen in den Gefässen, indem es hilft, Kalzium aus den Gefässen in die Knochen zu transportieren.<sup>13,14</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Ausserdem ist Lysin eine der wichtigen Aminosäuren, die für die Synthese sowie die richtige Funktion und Struktur des <strong>Kollagens</strong> notwendig ist, da es zahlreiche enzymatische Modifikationen (posttranslationale Modifikationen) erzielt. L-Lysin wirkt als Verbindungselement und hält die Helixstruktur der Kollagenketten zusammen. <sup>15</sup> Lysin hemmt auch die schädlichen MPPs (Matrix-Metalloproteinasen), die für den Abbau von Kollagen verantwortlichen Enzyme.<sup>16</sup> </p>
<p style="text-align: justify;">Diese Eigenschaften machen Lysin auch zu einem Verbündeten bei der <strong>Wundheilung</strong> der Haut, Knochen, etc. Bei der <strong>Knochenheilung</strong> beschleunigt Lysin die Heilung um zwei Wochen: Es aktiviert die Osteoblasten, die für die Knochenbildung sorgen, erhöht den Kalzium- und Kollagengehalt, fördert die Durchblutung und stimuliert die Sekretion von Wachstumsfaktoren und Insulin (Eintritt von Glukose in die Zellen).<sup>17,18</sup></p>
<p style="text-align: justify;">L-Threonin ist ebenfalls eine essentielle Aminosäure, die über die Nahrung zugeführt werden muss. Sie ist sehr wichtig für die gute Struktur unseres Gewebes, da es die Vorstufe von Glycin darstellt, der Hauptaminosäure des Kollagens. Darüber hinaus spielt das in das <strong>Kollagen</strong> eingebaute Threonin eine wichtige Rolle für dessen Stabilität und die Zwischenkettenbindungen. Threonin ist auch in Elastinfasern enthalten.<sup>19,20</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Erfahren Sie mehr über <a href="https://nutrition-health-info.com/de/lysin-und-threonin-wichtige-essentielle-aminosauren-fur-das-bindegewebe/">diese Aminosäuren</a></p>
<h2 style="text-align: justify;">Glucosamin- und Chondroitinsulfat</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Glucosaminsulfat</strong> ist ein Monosaccharid, das natürlicherweise in unserem Körper vorkommt und ein wichtiger Bestandteil des Knorpels und Bindegewebes ist. Es ist die Vorstufe mehrerer Glykosaminoglykane wie Hyaluronsäure, Chondroitin- oder Keratansulfat (Aggrekane).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chondroitinsulfat</strong> ist das am häufigsten vorkommende Glykosaminoglykan in unserem Knorpel. Es hilft, Wasser im Gewebe zu binden und so den osmotischen Druck, die Elastizität und Flexibilität zu erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Nutzen der Einnahme von Glucosamin- und Chondroitinsulfaten bei <strong>Arthrose</strong> wurde lange Zeit untersucht, da die Ergebnisse unregelmässig sind und manchmal ein hoher Placebo-Effekt besteht. Nichtsdestotrotz sind sich die meisten Spezialisten inzwischen über den positiven Nutzen und dieser Nahrungsergänzungsmittel einig, da sie oft besser vertragen werden als einige entzündungshemmende Medikamente.<sup>21 </sup>Die wichtige GAIT <sup>22</sup>-Studie aus dem Jahr 2006 zeigte bei 1583 Patienten, dass die <u>kombinierte Einnahme</u> von Glucosamin und Chondroitin die <strong>Schmerzen</strong> (OARSI-OMERACT-Score) <sup>23 </sup>bei <strong>Personen mit mittelschwerer bis schwerer Osteoarthritis</strong> (Arthrose) signifikativ <strong>reduzieren</strong>. Andere Studien haben darauf hingewiesen, dass die Kombination von Glucosamin und Chondroitin die Schmerzen in gleicher Weise reduzieren wie die Einnahme eines starken narkotischen Schmerzmittels (2x 50mg Tramadol) <sup>24</sup>oder eines COX2-hemmenden nicht-steroidalen Antirheumatikums (Celecoxib) <sup>25</sup> sowie die<strong> Beweglichkeit</strong> der Gelenke (Kiefer- oder Kniegelenke) <strong>erhöht</strong>. Diese Kombination war mit einer Verbesserung des Lequesne-Scores <sup>26</sup> (misst die verbesserte Funktion eines arthrotischen Gelenks) und des WOMAC-Scores <sup>1</sup> (misst die Abnahme der Schmerzen im täglichen Leben) verbunden. Glukosamin- und Chondroitinsulfat können auch die <strong>Schwellung</strong>, den Erguss und die Steifheit im Gelenk <strong>reduzieren</strong>, wenn die OA noch nicht zu weit fortgeschritten ist. <sup>27–31</sup> Durch die Begrenzung des Fortschreitens der Krankheit und ihrer Symptome auf lange Sicht kann die Einnahme von Chondroitin und Glucosamin das Risiko eines vollständigen Gelenkersatzes verringern. <sup>32</sup>Die Verbesserung der Symptome ist möglicherweise am effektivsten, wenn Glucosamin und Chondroitin mit einer Quelle von Flavonoiden,<sup>31</sup> wie z. B. Hagebutte, kombiniert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Erfahren Sie mehr über <a href="https://nutrition-health-info.com/de/glucosamin-chondroitin/">Chondroitin und Glucosamin</a></p>
<h2 style="text-align: justify;">Hyaluronsäure</h2>
<p style="text-align: justify;">Hyaluronsäure ist einer der Hauptbestandteile der extrazellulären Matrix. Es verbindet sich mit Chondroitin- und Keratinsulfaten und vermischt sich mit den Kollagenfasern. Es besitzt eine ausgezeichnete Viskoelastizität und ein hohes Wasserbindungsvermögen, wodurch <strong>die Hyaluronsäure das Gelenk schmiert (Gelenkschmiere), Stösse absorbiert, den Wasserhaushalt reguliert und die Gelenkstruktur stabilisiert</strong>.<sup>33</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Ausserdem schützt es vor <strong>Entzündungen</strong> und <strong>oxidativem Stress</strong>. Die Einnahme von Hyaluronsäure reduziert die Produktion des schädlichen Stickstoffmonoxids, freie Radikale und erhöht die Synthese von Antioxidantien, was den oxidativen Stress reduziert. <sup>33</sup><sup>,34</sup> Es mildert auch die Produktion von pro-inflammatorischen Mediatoren wie Zytokinen, Bradykinin und Prostaglandin, wodurch die Inflammation (Entzündung) begrenzt wird. <sup>33</sup> Darüber hinaus verfügt Hyaluronsäure durch die Interaktion mit Nervenendigungen (die weniger empfindlich werden und daher weniger Schmerzen übertragen) auch über analgetische, schmerzlindernde Eigenschaften.<sup>35</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorteile von Hyaluronsäure wurden bei <strong>Gelenken</strong> im Allgemeinen festgestellt. Es erhöht die Beweglichkeit und Funktion der Gelenke, reduziert <strong>Steifheit</strong> und <strong>Schmerzen</strong>. Darüber hinaus steigert es die endogene Synthese von Proteoglykanen, Kollagen und Hyaluronsäure durch Synoviozyten und Chondrozyten, wodurch die <strong>Regeneration des Knorpels</strong> gefördert wird. Ausserdem hemmt es Osteoklasten, die den subchondralen Knochen abbauen und das Gelenk schwächen. Hyaluronsäure erhöht auch die Dichte und Vitalität der Chondrozyten (Knorpelzellen), die den funktionellen Knorpel produzieren. Die Proliferation von Fibroblasten und Keratinozyten sowie die Synthese von Kollagenfasern werden ebenfalls erhöht. Die Eigenschaften der Hyaluronsäure sind daher sehr wichtig für die <strong>Heilung</strong> <strong>des Knorpels und des Bindegewebes</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei <strong>Osteoarthritis</strong> sind die <u>Entzündungs</u>&#8211; und <u>Oxidationswerte</u> hoch, was den Zelltod erhöht und Knorpel, Knochen und Gelenkflüssigkeit schädigt. Die Einnahme von Hyaluronsäure stellt die Eigenschaften der Synovialflüssigkeit und den Stoffwechsel der Gelenkzellen wieder her. Mehrere Studien haben darauf hingewiesen, dass eine Erhöhung der Hyaluronsäuremenge im Gelenk zu einer verbesserten Gelenkfunktion und einer Verringerung von Schmerzen und Steifheit führt. Dies führt zu einer Reduzierung der VAS-, WOMAC- und Lequesne-Scores, was auf eine Verbesserung und Verlangsamung des Krankheitsverlaufs hinweist.<sup>33,36–38</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Erfahren Sie mehr über <a href="https://nutrition-health-info.com/de/hyaluronsaeure/">Hyaluronsäure</a></p>
<h2 style="text-align: justify;">Methylsulfonylmethan (MSM)</h2>
<p style="text-align: justify;">Dank seiner Schwefelzusammensetzung ist MSM ein Mittel gegen <strong>Entzündungen</strong> und <strong>oxidativen Stress</strong>. Zum Beispiel wird es das Immunsystem desensibilisieren, entzündliche Zytokine reduzieren und die Gefässerweiterung bei chronischen Entzündungen hemmen. Es hat eine starke antioxidative Kraft, insbesondere durch die Stimulierung von reduzierenden Enzymen und die Hemmung bestimmter zellulärer Prozesse, die an der Entstehung von freien Radikalen beteiligt sind.<sup>39</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Dank seiner entzündungshemmenden Wirkung, insbesondere durch die Unterdrückung von entzündlichen Zytokinen (TNFα, IL-1β), kann MSM den <strong>Knorpel und die Gelenkflüssigkeit schützen</strong> und so den Zustand des Gelenks verbessern. Es kann auch <strong>Schmerzen</strong> nach dem Sport reduzieren.<sup>39,40</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Mehrere klinische Studien bei <strong>Arthrose</strong> haben gezeigt, dass die Einnahme von MSM <strong>Schmerzen,</strong> <strong>Steifheit</strong> und <strong>Schwellungen</strong> im Gelenk reduziert, was zu einer verbesserten körperlichen Funktion und täglichen Leistungsfähigkeit führt. Dies äussert sich in einer Verbesserung der VAS (kontinuierliche Schmerzskala), des WOMAC (Gelenkfunktion und -schmerz), des SF36 (Lebensqualität) und des Lequesne-Index (Gelenkfunktion) sowie einer möglichen Verringerung des Einsatzes von entzündungshemmenden Medikamenten. Seine <strong>entzündungshemmenden</strong> und <strong>schmerzlindernden Eigenschaften</strong> machen MSM daher zu einem wertvollen Verbündeten bei der Verbesserung der Arthrose-Symptome und der Qualität des täglichen Lebens.<sup>39,41–45</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Die Einnahme von MSM ist auch bei <strong>rheumatoider</strong> <strong>Arthritis </strong>vorteilhaft. Es hilft, die Entzündung zu reduzieren, indem es die Expression von schädlichen Zytokinen reduziert, bestimmte entzündliche zelluläre Prozesse und Biomarker wie anti-zyklisches Citrullin Peptid 2 (Anti-CCP2), C-reaktives Protein (CRP) und Rheumafaktor (RF) verringert.<sup>39,46</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Diese Effekte scheinen durch eine Verbindung mit Kollagen und/oder Chondroitin-Glucosamin potenziert zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Erfahren Sie mehr über <a href="https://nutrition-health-info.com/de/was-ist-msm/">MSM</a></p>
<h2 style="text-align: justify;">Hagenbutte</h2>
<p style="text-align: justify;">Hagebutte hat dank einer hohen Konzentration an <u>Flavonoiden</u> sehr starke <strong>antioxidative</strong> Eigenschaften und enthält mehr <u>Vitamin C</u> als Zitrusfrüchte. Auch die hohe Konzentration an Folsäure, den Vitaminen A, B3, D und E, Carotinoiden, Beta-Sitosterol, Apfelsäure, Gerbstoffen, Magnesium, Zink, Kupfer sowie spezifischen <strong><u>Galaktolipiden</u></strong> und Fettsäuren wie Linolsäure machen sie zu einem lang geschätzten Gesundheitsfrucht.<sup>47</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Die starken antioxidativen Eigenschaften der Hagebutte, aufgrund ihres hohen Gehalts an Flavonoiden und phenolischen Verbindungen, schützen vor<strong> oxidativem Stress</strong> und sorgen für eine gute Kommunikation und Adhäsion zwischen den Zellen. Durch die Erhöhung der Aktivität der antioxidativen Enzyme (wie Superoxid-Dismutasen, Katalasen&#8230;), reduziert die Hagebutte die Konzentrationen von freien Radikalen (ROS) und Stickoxiden (NO), die das Gewebe schädigen können. Hagebuttenextrakte haben auch starke <strong>entzündungshemmende Eigenschaften</strong>. In der Tat hemmen sie dank ihres Fettsäuregehalts die Enzyme COX 1 und 2 sowie den Stoffwechsel der Arachidonsäure, die sonst viele Entzündungsmediatoren hervorrufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die in der Hagebutte enthaltenen Galaktolipide blockieren auch die Synthese von Zytokinen, Chemokinen und entzündungsfördernden Prostaglandinen. Sie begrenzen die Wanderung (Chemotaxis) von Lymphozyten im Blut und reduzieren die Blutkonzentration von entzündlichen C-reaktiven Proteinen (CRP). Einige dieser Komponenten können darüber hinaus NFκB (Nekrose Faktoren) modulieren, dessen Überaktivierung Entzündungen, Immunderegulation und Gewebezerstörung induziert.<sup>47–49</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Hagebuttenextrakte, insbesondere seine Galaktolipide, haben eine schützende Wirkung auf <strong>Knorpel </strong>und <strong>Knorpelzellen</strong>. Sie reduzieren die Expression von Genen, die mit Entzündungen verbunden sind (Zytokine, NO, PGE2, Chemokine usw.), sowie kollagenabbauende MMPs und Aggregasen, die die extrazelluläre Matrix abbauen. <sup>47,50,51</sup> Hagebutten können auch die <strong>Entzündung der</strong> <strong>Synovialflüssigkeit</strong> einschränken, die mit dem Risiko einer Arthrose in Verbindung gebracht werden kann.<sup>52</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Mehrere klinische Studien (Placebo kontrolliert/Doppelblind) haben gezeigt, dass die Einnahme von Hagebuttenextrakten für mindestens 3 Monate bei <strong>Osteoarthritis</strong> nützlich war. In der Tat hilft es, den <strong>Schmerz</strong> und die <strong>Steifheit</strong> des Gelenks zu reduzieren und die Dosis der benötigten entzündungshemmenden Medikamente zu begrenzen. Sie führt auch zu einer Steigerung der <strong>körperlichen Funktion</strong> (WOMAC-Score) <sup>1</sup>, was eine Abnahme des Schweregrades der Erkrankung anzeigt.<sup>48,53,54</sup> Hagebutte ist auch bei <strong>chronischen Rückenschmerzen</strong> wirksam. Die schmerzlindernden Eigenschaften sind umso attraktiver, im Gegensatz zu den nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAIDs). die Blutgerinnung wird nicht beeinflusst und es hat keine negativen Nebenwirkungen wie z.B. Geschwüre.<sup>47</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Im Falle der <strong>rheumatoiden Arthritis</strong>, einer Autoimmunerkrankung, bei der unser Immunsystem unsere Gelenke angreift, werden Gewebeschäden mit einer grossen Menge an freien Radikalen und Stickoxiden in Verbindung gebracht. Die starken antioxidativen Kräfte der Hagebutte helfen, ihre Produktion zu begrenzen, die Zellen vor DNA- und Mitochondrienschäden zu schützen und den Zelltod zu begrenzen.<sup>47</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Auch bei <strong>Knochen</strong> ist oxidativer Stress (grosse Menge an freien Radikalen) schädigend. Dies führt zu einem Anstieg der Aktivität von Osteoklasten (knochenabbauende Zellen) und schädigenden Proteinen wie MMPs (Kollagenabbau), die die extrazelluläre Matrix abbauen und die Knochenstruktur schwächen. Hagebuttenextrakt hilft dank seiner antioxidativen Wirkung, diesen Prozess zu regulieren und damit die <strong>Mineraldichte des Knochens zu erhöhen</strong>. Außerdem wird die Differenzierung der Osteoblasten (Bildung von Knochengewebe) sowie die Synthese von Kollagen angeregt.<sup>47</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Erfahren Sie mehr über <a href="https://nutrition-health-info.com/de/hagebutte/">Hagenbutte</a></p>
<h2 style="text-align: justify;">Vitamine C, E, B3, K2, D<sub>3</sub></h2>
<p style="text-align: justify;">Der gesundheitliche Nutzen von <strong><u>Vitamin C</u></strong> ist gut belegt, da es fast alle Funktionen unseres Körpers unterstützt. Auf der Ebene der Gelenke ist Vitamin C ein wichtiger Regulator des <strong>Knorpel- und Knochenstoffwechsels</strong>, insbesondere durch die Beeinflussung der Differenzierung von Chondrozyten (Knorpelzellen) und Osteoblasten (Zellen, die Knochengewebe bilden). <sup>55</sup> Eine signifikante Erhöhung der Anzahl von <strong>Kollagenfasern</strong> wurde ebenso beobachtet wie eine Beschleunigung der <strong>Frakturheilung</strong>.<sup>56</sup>  Vitamin C ist der Schlüssel zur <strong>Erhaltung gesunder Gelenke</strong> und zur <strong>Vorbeugung der Entwicklung von Arthrose und Entzündungen</strong>. <sup>57</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Die Einnahme von Vitamin C kann den Knorpelverlust reduzieren und der Entwicklung von Arthrose vorbeugen, indem sie Entzündungen und <strong>oxidativen Stress</strong>, den Zelltod und die kollagenabbauende MMP-Synthese verringert. <sup>58</sup> Konkret konnte die regelmässige Einnahme von Vitamin C das Risiko, Arthrose zu entwickeln, um 11 % reduzieren (aber nicht wirklich das Fortschreiten der Erkrankung stoppen), <sup>59</sup> und die Verletzung des Knies und die Grösse des Knochenplateaus (häufig bei einer Gelenkerkrankung), begrenzen. <sup>60</sup> Darüber hinaus wird ein Vitamin-C-Mangel mit akuten und chronischen <strong>muskuloskelettalen Schmerzen</strong> in Verbindung gebracht, während eine Vitamin-C-Supplementierung diese Schmerzen reduzieren und die Lebensqualität der Patienten verbessern kann. <sup>61</sup> Eine Vitamin-C-Therapie kann die Schmerzen und den Einsatz von Schmerzmitteln bei Personen mit früher Arthrose reduzieren und gleichzeitig die Lebensqualität erhöhen. <sup>57</sup> Es ist auch nützlich zur Schmerzlinderung (Komplexes Regionales Schmerzsyndrom Typ I) nach Frakturen<sup>62</sup> und begrenzt den nach Gelenkersatzoperationen beobachteten Vitamin-C-Verlust im Blut sowie das Risiko von Arthrose. <sup>63</sup> Laut EFSA ist Vitamin C für die normale Funktion von Knorpel und Knochen notwendig und schützt vor oxidativem Stress.*</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl die Ergebnisse bezüglich der Eigenschaften von <strong>Vitamin D</strong> zur Linderung der Symptome von Arthrose widersprüchlich sind, konnte eine Vitamin-D-Supplementierung mit einer signifikanten <strong>Verlangsamung</strong> der <strong>Knieanomalien</strong> (Gelenkstruktur und Knorpelzusammensetzung) in Verbindung gebracht werden.<sup>64</sup> Ebenso wurde gezeigt, dass Vitamin D die Kraft und Leistungsfähigkeit des betroffenen Gelenks sowie die allgemeine Lebensqualität erhöht. <strong>Entzündungen und oxidative Schäden</strong> wurden bei diesen Patienten ebenfalls signifikant reduziert, wodurch sich die Protein- und DNA-Funktion verbesserte. <sup>65</sup><sup>,66</sup> Im Gegensatz dazu scheint Vitamin-D-Mangel ein Risikofaktor für <strong>Osteoarthritis</strong> zu sein. <sup>65</sup><sup>,67</sup> Darüber hinaus kann die Vitamin-D-Zufuhr Schmerzen einschränken, die durch einen Mangel um das Zehnfache verstärkt werden können. <sup>68</sup> Bei <strong>rheumatoider Arthritis </strong>scheinen viele Patienten einen Vitamin-D-Mangel zu haben, was mit der Schwere der Erkrankung zusammenhängen kann. <sup>69,70</sup> Darüber hinaus kann eine Vitamin-D-Supplementierung bei diesen Patienten <strong>muskuloskelettale Schmerzen </strong>einschränken und <strong>Osteoporose</strong> vorbeugen. <sup>69</sup> Tatsächlich ist Vitamin D ein wichtiger Mediator und an der Regulierung verschiedener (meist adaptiver) Immunreaktionen und Entzündungen beteiligt, was bei Autoimmunerkrankungen wie Arthritis eine wesentliche Rolle spielt.<sup>71</sup> Laut EFSA ist Vitamin D für die normale Aufrechterhaltung des Knochen- und Kalziumspiegels notwendig und kann zusammen mit Kalzium die zu osteoporotischen Frakturen führende Demineralisierung der Knochen verringern.*</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><u>Vitamin E</u></strong> ist ein starkes <strong>Antioxidans und entzündungshemmend</strong>. Es kann daher den oxidativen Stress abschwächen, der einer der Mechanismen ist, die zur Degeneration des Gelenks und zu Arthrose führen können. <sup>72</sup><sup>, </sup><sup>73</sup> Vitamin E kann auch die Entzündung in der Synovialflüssigkeit und im Knorpel sowie <strong>Schmerzen</strong> begrenzen. <sup>74</sup><sup>, </sup><sup>75</sup> Studien haben darauf hingewiesen, dass Personen mit Arthrose oft einen Mangel an Vitamin E haben, während seine Supplementierung die <strong>Risiken </strong>begrenzen und das Fortschreiten der <strong>Arthrose</strong> verzögern kann. <sup>72</sup><sup>,</sup><sup>76</sup> In ähnlicher Weise kann Vitamin E  bei <strong>rheumatoider Arthritis</strong> die Zerstörung des Gelenks reduzieren, insbesondere durch die Beruhigung der Entzündung. <sup>77</sup> Nach Angaben der EFSA schützt es vor oxidativem Stress.*</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><u>Vitamin K</u></strong> ist an der <strong>Mineralisierung von Knochen und Knorpel</strong> sowie an der Regulation von Genen in der Gelenkknorpelmatrix und bestimmten Enzymreaktionen beteiligt. <sup>78</sup>  Personen mit einem Vitamin-K-Mangel haben ein erhöhtes Risiko für Knorpel- und subchondrale Knochenschäden, die zur Entwicklung von <strong>Arthrose</strong> und anderen Gelenkerkrankungen führen <sup>78–81</sup>. Eine ausreichende tägliche Zufuhr an Vitamin K wirkt schützend. <sup>82</sup>  Bei Personen mit Arthrose, die einen Vitamin-K-Mangel aufweisen, wirkt sich die Einnahme von Vitamin K positiv auf die Gelenke aus. <sup>83</sup> In ähnlicher Weise kann eine ausreichende Kombination von Vitamin K und D bei Personen mit Kniearthrose die Gehgeschwindigkeit und die Leichtigkeit des Aufstehens von einem Stuhl erhöhen. <sup>84</sup> Vitamin K ist natürlich auch essentiell für die <strong>Knochengesundheit</strong> und beeinflusst die Knochenstärke und den Stoffwechsel, insbesondere durch die Förderung der Aktivierung von knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) und Proteinen, die die extrazelluläre Knochenmatrix mineralisieren.<sup>85</sup> Zusätzlich zu seiner Rolle bei der Mineralisierung scheint Vitamin K eine <strong>entzündungshemmende</strong> Wirkung zu haben, die bei vielen chronischen Krankheiten (Herz-Kreislauf, Arthrose, Osteoporose&#8230;) nützlich ist. <sup>86,87</sup> Insbesondere kann es den Spiegel des entzündlichen CRP bei Patienten mit <strong>rheumatoider Arthritis</strong> senken. Eine klinische Studie hat die Verbesserung der Erkrankung (weniger Entzündungen und Proteine, die die extrazelluläre Matrix zerstören) nach 3-monatiger Einnahme von Vitamin K hervorgehoben.<sup>88</sup> Laut EFSA ist Vitamin K für die normale Erhaltung der Knochen notwendig.*</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl wenig untersucht, können <strong><u>B-Vitamine</u></strong> auch an der Knochengesundheit beteiligt sein. Vitamin <strong>B3</strong>, auch bekannt als <strong>Niacin</strong>, ist wirksam bei der Reduzierung von oxidativem Stress, <sup>89,90</sup> der bei Skeletterkrankungen oft sehr präsent ist. Es kann daher eine Rolle bei den Symptomen der Arthrose spielen und den Zustand des Gelenks verbessern.<sup>91,92</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Mineralien (Zink, Magnesium, Kupfer, Selen, Kalzium)</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong><u>Zink</u></strong> ist ein starkes Antioxidans und ist an der Proliferation von Chondrozyten (Knorpelzellen) beteiligt. So kann eine Zinksupplementierung das Fortschreiten der <strong>Osteoarthritis</strong> verhindern.<sup>93</sup> In ähnlicher Weise scheint Zinkmangel mit Entzündungen und dem Fortschreiten der <strong>rheumatoiden Arthritis</strong> zu korrelieren,<sup>94,95</sup> während eine Zinksupplementierung Schmerzen, Steifheit, Schwellungen, Entzündungen und den Einsatz von Schmerzmitteln bei Patienten mit <strong>Psoriasis-Arthritis</strong> reduzieren kann. <sup>96</sup> Zink scheint auch eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung und sogar bei der Behandlung von <strong>Osteoporose</strong> zu spielen, da es die Knochenmineralisierung und die Knochenbildung durch Osteoblasten stimuliert und die Knochenresorption durch Osteoklasten hemmt. <sup>97,98</sup> Die empfohlene Tagesdosis von Zink beträgt 5-10mg/Tag, zu viel Zink kann Übelkeit oder Kopfschmerzen verursachen. Laut EFSA ist Zink für den normalen Knochenerhalt notwendig und schützt vor oxidativem Stress.*</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><u>Mangan</u></strong> und <strong><u>Kupfer </u></strong>sind essentiell für den Knochenstoffwechsel, da sie Co-Faktoren für verschiedene Enzyme sind. Eine Supplementierung mit diesen Mineralien erhöht die Knochenmineraldichte, was sie zu wertvollen Verbündeten gegen <strong>Osteoporose</strong> macht.<sup>99,100</sup> Diese Mineralien, besonders in Kombination mit Zink, sind sehr effektiv bei der Begrenzung des Knochenverlustes. <sup>98</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Mangan kann eine wichtige Rolle bei der Bildung von Knorpel- und Knochenkollagen sowie bei der Mineralisierung von Knochen spielen. Mangan ist auch in mehreren <strong>antioxidativen</strong> Enzymen enthalten, die helfen, freie Radikale zu begrenzen.<sup>101</sup> Diese antioxidativen Eigenschaften sind besonders wichtig für die Begrenzung der Entzündung bei <strong>rheumatoider Arthritis</strong>. Sie wirken auf Enzyme ein, die die Menge an Stickstoffmonoxid regulieren, insbesondere in der Synovialflüssigkeit.<sup>102</sup> Mangan, vor allem in Kombination mit Glucosamin und Chondroitin, scheint die Symptome von <strong>Arthrose</strong><sup>103</sup> zu lindern, insbesondere durch Modulation des Stoffwechsels von <strong>Knorpel</strong> und Gelenkflüssigkeit.<sup>104</sup> Mangan ist auch an der Immunfunktion, der Blutzuckerregulierung, der Verdauung, der Fortpflanzung und dem Knochenwachstum beteiligt.<sup>101</sup> Laut EFSA ist Mangan für den normalen Knochenerhalt und die Bindegewebsbildung notwendig und schützt vor oxidativem Stress. <sup>101</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Kupfer ist ebenso wichtig für die Knochenstärke und -mineralisierung sowie für die Prävention von Skelettanomalien und Osteoporose. Kupfer fördert unter anderem die Kollagenkettenbindung, begrenzt freie Radikale durch die Mitbildung antioxidativer Enzyme und hemmt direkt die Knochenresorption durch Osteoklasten.<sup>98</sup> Kupfermangel kann daher zu Skelettproblemen wie Osteoporose sowie zu dermatologischen, immunologischen oder kardiovaskulären Problemen führen. Ein zu hoher Kupferkonsum wurde aber auch mit einem hohen Frakturrisiko in Verbindung gebracht.<sup>105</sup> Laut EFSA ist Kupfer für den normalen Erhalt des Bindegewebes notwendig und schützt vor oxidativem Stress.*</p>
<p style="text-align: justify;">Die empfohlene Tagesdosis von Mangan beträgt 2mg/Tag. Die empfohlene Tagesdosis von Kupfer beträgt 1mg/Tag.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><u>Kalzium</u></strong> ist das Mineral, das am besten für die Gesundheit unserer Knochen und die Aufrechterhaltung einer guten Knochenmineralisierung bekannt ist.<sup>98</sup> Experten betonen jedoch, wie wichtig die <strong>Kombination mit Vitamin D</strong> ist, um die <strong>Knochenmineraldichte</strong> zu erhöhen, <strong>Osteoporose</strong> und einige Frakturen zu begrenzen, obwohl die Ergebnisse im letzteren Fall eher gemischt sind. <sup>106,107</sup> Vitamin D reguliert die intestinale Absorption von Kalzium. <sup>108</sup> Studien legen nahe, dass es noch effektiver ist, sie zusammen mit Zink, Kupfer und Mangan einzunehmen, um die Knochengesundheit zu verbessern. <sup>98</sup> Eine gute Kalziumzufuhr scheint auch mit einem verringerten Risiko für <strong>Kniearthrose</strong> korreliert zu sein,<sup>109</sup> was durch die Hemmung des Absterbens von Knorpelzellen (Chondrozyten) durch die Blockierung von Entzündungszellen (COX-2) erklärt werden kann. <sup>110</sup> Laut EFSA ist es für den normalen Knochenerhalt notwendig und kann in Kombination mit Vitamin D die Demineralisierung des Knochens reduzieren, die zu osteoporotischen Frakturen führt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch kann zu viel Kalzium (über 1000mg/Tag zusätzlich zu dem in einer normalen Ernährung) zu kardiovaskulären, renalen oder gastrointestinalen Komplikationen führen.<sup>111</sup>  </p>
<p style="text-align: justify;"><strong><u>Selen</u></strong> ist ein essentieller Nährstoff für Selenoproteine, die als Antioxidantien fungieren, Entzündungen regulieren und den Knochenstoffwechsel beeinflussen (Proliferation der Osteoblasten und Hemmung der knochenabbauenden Osteoklasten). <sup>98,112</sup> Eine Zufuhr von Selen wurde mit einer guten Knochenmineralisierung in Verbindung gebracht. <sup>113</sup><sup>,112</sup> Seine Eigenschaften machen deutlich, wie es einen gewissen Schutz gegen Osteoarthritis, rheumatoide Arthritis, Osteoporose und Knochenschäden durch oxidativen Stress bieten kann. <sup>98,114</sup> Bei <strong>Osteoarthritis </strong>kann Selen in Kombination mit den Vitaminen A, B2, B6, C und E helfen, die Krankheit zu begrenzen, insbesondere durch die Reduzierung von oxidativem Stress. <sup>115</sup> Eine Studie wies darauf hin, dass die Kombination von Selen mit den Vitaminen C und E noch effektiver wäre, um Knochenschäden zu verhindern, die zu <strong>Osteoporose</strong> führen.<sup>116</sup> Im Gegenteil, erhöht ein Selenmangel die Knochenresorption und verringert das Knochenvolumen und die Mineraldichte. In diesem Sinne haben Personen mit Selenmangel ein höheres Risiko für Osteoporose und <strong>osteoporotische Frakturen</strong>. <sup>98</sup> Ebenso wurde Selenmangel mit dem Risiko für <strong>rheumatoide Arthritis</strong> in Verbindung gebracht, bei der Entzündungen und oxidativer Stress eine wichtige Rolle spielen. <sup>117</sup> Laut EFSA schützt Selen vor oxidativem Stress.*</p>
<p style="text-align: justify;">Selen spielt auch eine wichtige Rolle für das reibungslose Funktionieren des Immunsystems, des Bewegungsapparates, des Nervensystems, des Hormonsystems, des Herz-Kreislauf-Systems und des Fortpflanzungssystems. <sup>118</sup> Der Selenkonsum in Europa ist oft zu niedrig, <sup>119</sup> wobei die empfohlene Selenzufuhr bei etwa 55 mg/Tag liegt, eine Zufuhr von mehr als 400 mg/Tag aber toxisch sein kann.<sup>120</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Enzian, Melone, Edelweiss</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong><u>Enzian</u></strong> hat eine <strong>analgetische Wirkung</strong>, die hilft, anhaltende entzündliche Schmerzen zu reduzieren. Es kann die Schmerzübertragung modulieren und die Expression bestimmter Schmerzrezeptoren im Gehirn verringern. Diese Wirkung auf das zentrale Nervensystem könnte auf die verschiedenen Verbindungen zurückzuführen sein, die Enzian enthält (Enziopicroside, Swertiamarin, Swerosid). Enzian kann auch die Ausdauerleistung verbessern. <sup>121,122</sup> Enzian wird traditionell zur Behandlung von Entzündungen der<strong> Gelenke</strong>, insbesondere bei <strong>rheumatoider Arthritis</strong>, eingesetzt. Durch die Hemmung von COX-2 und der Sekretion von entzündlichen Zytokinen scheint es wirksam zu sein.<sup>123</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><u>Edelweiss</u></strong> ist <strong>entzündungshemmend, schmerzlindernd und antioxidativ</strong>.<sup>124,125</sup> Seine entzündungshemmende Wirkung zeigt sich besonders in seiner Fähigkeit, die Sekretion von entzündlichen Zytokinen zu reduzieren und die Chemotaxis, die Anhäufung von weissen Blutkörperchen in entzündeten Geweben, zu hemmen.<sup>124,125</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Erfahren Sie mehr über <a href="https://nutrition-health-info.com/de/gesundheitseigenschaften-von-edelweis-und-enzian/">Enzian und Edelweiss</a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Eigenschaften der <strong><u>Melone </u></strong>sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Je nach Reifegrad enthält es viel <strong>SOD </strong>(Superoxyddismutase), einem <strong>antioxidativen Enzym</strong>, das für unser gutes Funktionieren unerlässlich ist. Swiss Alp Health verwendet einen patentierten Extrakt (Extramel®), der hochdosiert an SOD ist. Mehrere Studien haben die <strong>antioxidativen </strong>und<strong> entzündungshemmenden</strong> Eigenschaften der Melone hervorgehoben. Sie reduziert die Produktion von entzündlichen Zytokinen und freien Radikalen und stimuliert die Produktion des entzündungshemmenden Zytokins (IL-10) durch Makrophagen. <sup>126</sup> Melone ist auch nützlich, um mentale und muskuläre <strong>Müdigkeit und Stress zu begrenzen.</strong><sup>127</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Osteoarthritis</strong> wird häufig mit einem Anstieg des <strong>oxidativen Stresses</strong> in Verbindung gebracht, <sup>128</sup> da dieser zu verschiedenen Entzündungsreaktionen, Knorpelzelltod, Abbau der extrazellulären Matrix, Dysfunktion des subchondralen Knochens führen kann. <sup>129,130</sup> Es wurde gezeigt, dass die Gene, die SOD produzieren, bei Personen mit Osteoarthritis <sup>131,132</sup> schlecht exprimiert werden, nicht aber bei anderen Gleichaltrigen, was die orale Aufnahme fördert, <sup>133,134</sup> sowie die SOD-Eigenschaften der Melone während der Verdauung erhalten bleiben. <sup>126</sup>  Bei Ratten kann die Einnahme von SOD Schmerzen, Gelenkdysfunktion und die Produktion von entzündlichen Zytokinen reduzieren und dadurch Gelenkknorpelzellen schützen. <sup>135</sup> Bei Pferden kann die Einnahme von SOD die Oxidation und Entzündung in den Gelenken begrenzen, die Knorpelintegrität erhalten und <strong>Gelenkschmerzen </strong>lindern.<sup>136</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em><br />
<em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Die genannten Informationen können nicht als eigenständige Diagnose oder zur Auswahl, Anwendung, Änderung oder Beendigung der Behandlung einer Krankheit verwendet werden. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und deren Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.</em><br />
<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">* EFSA: offizielle gesundheitsbezogene Angaben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit. Eine gesundheitsbezogene Angabe der EFSA ist eine Aussage über einen Zusammenhang zwischen einem Lebensmittel und der Gesundheit. Die Europäische Kommission erlaubt verschiedene gesundheitsbezogene Angaben, solange sie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen.</p>
<ol style="text-align: justify;">
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<li>Visual Analogue Scale &#8211; Physiopedia. https://www.physio-pedia.com/Visual_Analogue_Scale.</li>
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		<title>Gezielte Nährstoffe für die Muskeln und Energie</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/musklen-energie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2021 13:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Muskeln und Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile der Inhaltsstoffe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.swiss-alp-health.ch/?p=7598</guid>

					<description><![CDATA[  Muskeln: Beweglichkeit und Stabilität Unsere Muskeln ermöglichen es uns, präzise Bewegungen auszuführen, das Gleichgewicht und die Haltung aufrechtzuerhalten und Wärme zu produzieren. Um unsere Muskeln, die plastisch sind und sich ein Leben lang anpassen können, zu pflegen, sind regelmässiges, moderates körperliches Training und die richtige Ernährung unerlässlich. Unsere Muskelmasse nimmt mit dem Alter ab [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/musklen-energie/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Gezielte Nährstoffe für die Muskeln und Energie</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"> </p>
<h1 style="text-align: justify;">Muskeln: Beweglichkeit und Stabilität</h1>
<p style="text-align: justify;">Unsere <a href="https://nutrition-health-info.com/de/muskeln/">Muskeln</a> ermöglichen es uns, präzise Bewegungen auszuführen, das Gleichgewicht und die Haltung aufrechtzuerhalten und Wärme zu produzieren. Um unsere Muskeln, die plastisch sind und sich ein Leben lang anpassen können, zu pflegen, sind regelmässiges, moderates <a href="https://nutrition-health-info.com/de/video-al/">körperliches Training</a> und die richtige Ernährung unerlässlich. Unsere Muskelmasse nimmt mit dem Alter ab und parallel dazu nimmt unsere Kraft ab (1 bis 2 % pro Jahr ab dem 30. Lebensjahr). Zu den Folgen einer reduzierten Muskelmasse gehören ein deutlich erhöhtes Sturz- und Frakturrisiko sowie Gleichgewichtsstörungen und eine verminderte Bewegungsfähigkeit.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Innovative &amp; effektive Kombination für unsere Muskeln: Molkenprotein + Leucin + MBH</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Zufuhr von Proteinen und Aminosäuren ist für die ordnungsgemäße<a href="https://nutrition-health-info.com/de/muskeln/"> Funktion unserer Muskeln</a> im Allgemeinen und insbesondere nach sportlichen Aktivitäten unerlässlich. Die aktuellen Empfehlungen für Erwachsene liegen bei 0,8g/kg/Tag, d.h. 52g Protein für eine 65kg schwere Person oder 64g für 80kg. Mit zunehmendem Alter reagieren unsere Muskelzellen jedoch weniger auf das Vorhandensein von Aminosäuren, um Proteine zu synthetisieren, während unser Bedarf steigt, was die Bedeutung einer regelmässigen Zufuhr von ausreichend Protein mit der Nahrung unterstreicht.<sup>1</sup> Daher wird älteren Menschen oft empfohlen, mehr Protein zu konsumieren: mehr als 1,2 g/kg/Tag, d. h. 72 g Protein für eine Person mit einem Gewicht von 65 kg oder 96 g für eine Person mit einem Gewicht von 80 kg. 10 g Eiweiss finden sich in 300 ml Joghurt, 1,5 Eiern, 50 g Fleisch oder Fisch, 100 g Tofu, 40 g Nüssen&#8230; Keine leichte Aufgabe im Alltag…</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Molke</strong>, ein in der Milch enthaltenes Protein, das keine Laktose enthält, gilt als die beste Proteinergänzung für die Muskelsynthese und kann sogar den Verlust von Muskelmasse bei Menschen begrenzen, die unterernährt sind oder an Sarkopenie leiden. In der Tat ist unser Muskelproteinaufbau mit Molke höher als mit Kasein (ein anderes in der Milch vorhandenes Protein, der Hauptrohstoff für Käse). Einer der Gründe dafür ist, dass Molke besser verdaut und absorbiert wird und einen höheren Gehalt an Leucin und verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs) hat. <sup>2,3</sup> Molke ist auch effektiver für die Muskelproteinsynthese als Reis- oder Sojaprotein. <sup>4</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Ein wichtiger Punkt ist jedoch der Anteil bestimmter Aminosäuren an der Proteinzufuhr. Leucin scheint eine besondere Rolle bei der Stimulierung des Muskelanabolismus zu spielen, da es an der Regulierung der Muskelproteinsynthese beteiligt ist.<sup>5</sup> In der Tat erhöht Leucin, viel mehr als andere verzweigtkettige Aminosäuren (BCAAs) wie Valin oder Isoleucin, die Verfügbarkeit bestimmter Komplexe, die für die Proteinproduktion notwendig sind, indem es deren Phosphorylierung beeinflusst. <sup>6–8</sup> Es hat sich gezeigt, dass <strong>etwa 7 g Molkenprotein in Kombination mit Leucin genauso wirksam sind wie 25 g Molkenprotein allein</strong>, besonders nach körperlicher Anstrengung. <sup>9</sup> In ähnlicher Weise kann eine mit <strong>Leucin</strong> angereicherte Dosis essentieller Aminosäuren die <strong>Muskelproteinsynthese </strong>nach körperlicher Anstrengung im Vergleich zu einer normalen Dosis essentieller Aminosäuren <strong>um 33% erhöhen</strong>. <sup>10</sup> Daher argumentieren Experten auf diesem Gebiet, dass der Schwerpunkt nicht auf einer hohen Proteinzufuhr, sondern auf der richtigen Dosierung von Leucin für eine optimale Muskelproteinsynthese liegen sollte. <sup>9,11</sup> Führende Muskelforscher (Churchward-Venne und Devries) plädieren daher nicht für eine möglichst hohe Proteinzufuhr, sondern für ein optimales Verhältnis von Protein zu Leucin, um die Muskelsynthese zu stimulieren. Devries schreibt in seiner 2018 <sup>11</sup> in englischer Sprache veröffentlichten Muskelstudie: &#8220;Leucin, nicht die Proteinzufuhr, ist der entscheidende Faktor für die anabole Reaktion der Muskelproteine. (&#8220;Leucine, Not Total Protein, Content of a Supplement is the Primary Determinant of Muscle Protein Anabolic Responses¨&#8221;).</p>
<p style="text-align: justify;">HMB (ß-Hydroxy-ß-methylbutyrat) ist ein Metabolit von Leucin, der natürlicherweise in Muskelzellen vorhanden ist. Die Einnahme von HMB als Nahrungsergänzungsmittel erhöht die Proteinsynthese und die Muskelmasse bei Sportlern und älteren Menschen. <sup>12–14</sup> Es hat ähnliche Wirkungen wie Leucin. <sup>15</sup> Es hilft auch, die Muskelmasse während einer 10-tägigen Bettruhe <sup>16</sup> und bei hospitalisierten Patienten mit bestimmten chronischen Krankheiten <sup>17</sup> zu erhalten, da es den Muskelschwund reduzieren kann. <sup>15</sup> Zusätzlich zur Erhöhung der Muskelkraft und des Muskelvolumens kann HMB vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. <sup>18</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Mischung von Aminosäuren für die Muskelsynthese: Arginin, Valin, Isoleucin</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine <strong>Arginin</strong>-Supplementierung in Kombination mit körperlicher Betätigung wurde mit einer erhöhten Vasodilatation (mehr Blut fliesst zu den Muskeln), einer erhöhten Herzkontraktilität und einer erhöhten Stabilität der weissen Blutkörperchen in Verbindung gebracht. <sup>19</sup> Die Ergebnisse zur Verbesserung der Muskelkraft sind gemischt, aber Arginin scheint die Leistungsfähigkeit zu erhalten, die Proteinsynthese<sup>20</sup>  zu stimulieren und den Muskelabbau zu verhindern, insbesondere bei Frauen nach der Menopause. <sup>21</sup> Die strukturelle Integrität der Muskeln scheint auch durch Arginin geschützt zu werden, wodurch Verletzungen der Muskelfasern nach dem Training begrenzt werden. <sup>22</sup><sup>,23</sup> Eine Arginin-Supplementierung kann auch die Fettzunahme begrenzen. <sup>24</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Valin</strong> und <strong>Isoleucin</strong> gehören zu den verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs), die eine Rolle bei der Stimulierung der Muskelproteinsynthese nach dem Training zu spielen scheinen, allerdings nur in Kombination mit einer vollständigen, hochwertigen Proteinquelle. .<sup>25</sup><sup>,26</sup> Sie können auch helfen, kleinere Muskelverletzungen zu begrenzen. <sup>27</sup></p>
<h1 style="text-align: justify;">Zelluläre Energie, essentiell für unser Funktionieren</h1>
<p style="text-align: justify;">Etwa 2 % der Arztbesuche stehen im Zusammenhang mit Müdigkeit. Dies kann viele Formen annehmen: gute Müdigkeit nach einer anhaltenden Anstrengung, die &#8220;Faulheit&#8221; eines Teenagers, die Erschöpfung von Eltern mit kleinen Kindern, Abgeschlagenheit, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen oder Müdigkeit im Zusammenhang mit gesundheitlichen Problemen, Konflikten oder nach einem Unfall usw. &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Wie können wir Energie definieren, wenn nicht als das Gegenteil von Müdigkeit? Psychologisch gesehen können es Motivationen, Wünsche und Sehnsüchte sein, die uns anregen. Die Verteilung der Energie nach den eigenen Prioritäten ist wichtig, um das eigene Leben zu lenken. Biologisch gesehen ist es der Prozess, bei dem unsere Zellen Nährstoffe aus unserer Nahrung und der Atemluft verwenden, um Komponenten zu bilden und zelluläre Reaktionen zu aktivieren. Diese zelluläre Energie wird ATP genannt und bestimmte Nährstoffe können helfen, sie zu regenerieren und viele physiologische Prozesse zu aktivieren, was uns einen körperlichen Schub gibt. ATP ist für fast alle Vorgänge in jeder unserer Zellen und damit für die Funktion aller unserer Organe notwendig. Einen Muskel zu bewegen, zu sprechen, zu blinzeln, zu denken, zu verdauen&#8230; alles verwendet ATP.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Kreatin + Citrullin um unsere Energie- und Erholungswerte zu erhöhen</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kreatin</strong> ist an der Erneuerung von ATP beteiligt, das das Hauptenergiemolekül einer Zelle ist und die Muskelkontraktion ermöglicht. Somit erhöht die Einnahme von Kreatin das Energieniveau und verbessert die sportliche Leistung (intensiv und kurz) und die Erholung. <sup>28</sup> In ähnlicher Weise fördert die Zugabe von <strong>Citrullin</strong> die aerobe Energieproduktion (mit Sauerstoff), verdrängt ATP, um die Proteinsynthese zu erhöhen, reduziert die Müdigkeit und verbessert die Erholung. <sup>29,30</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Q10, Multifunktionsstar unserer Zellen</h2>
<p style="text-align: justify;">Coenzym <strong>Q10</strong>, auch bekannt als Ubichinon, ist ein essentieller Bestandteil der Mitochondrien (der Teil der Zellen, der Energie produziert und oxidativen Stress und Zelltod reguliert) und ist daher für das Überleben der Zellen notwendig. Eine Q10-Supplementierung über zwei Wochen (im Gegensatz zu einer Einzeldosis) kann dank seiner antioxidativen Wirkung und der Stabilisierung der Muskelzellmembranen Entzündungen, Blutlaktat und Muskelschäden einschränken. <sup>31</sup><sup>,32,33</sup> Eine Q10-Supplementierung kann auch die Arbeitskapazität erhöhen, indem sie oxidativen Stress und Ermüdung einschränkt. <sup>34</sup> Im Gegensatz dazu kann ein Mangel an Q10 mit einer Abnahme des Muskeltonus, der Kraft und der Muskelmasse korreliert sein, was auf ein erhöhtes Risiko für Sakropenie hinweist. <sup>35</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Statine (ein Medikament, das unter anderem zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Zusammenhang mit einem hohen Cholesterinspiegel eingesetzt wird) blockieren teilweise die Produktion von Coenzym Q10, was ihre Nebenwirkungen, die Muskelkrämpfe und -schmerzen verursachen, erklären könnte. <sup>36</sup> Eine Q10-Supplementierung, insbesondere in Kombination mit einer basischen Ernährung (viel Gemüse, wenig Getreide und tierische Produkte), kann helfen, diese Effekte zu begrenzen. <sup>37,38</sup></p>
<h1 style="text-align: justify;">Mineralien (Magnesium, Zink, Mangan, Selen)</h1>
<p style="text-align: justify;"><strong>Magnesium</strong> spielt eine wichtige Rolle bei vielen Funktionen unseres Körpers, da es von mehr als 300 Enzymen verwendet wird.<sup>39</sup> Es ist an der Aufrechterhaltung der Muskelfunktion, der Muskelkontraktion und der Energieproduktion beteiligt. Die Zufuhr von Magnesium kann die Kraft und die körperliche und muskuläre Leistungsfähigkeit bei Sportlern und vor allem bei Nicht-Sportlern und älteren Menschen erhöhen, insbesondere durch die Erhöhung der Glukoseverfügbarkeit und die Verringerung der Laktatakkumulation. <sup>40</sup><sup>,41</sup> Die Zufuhr von Magnesium scheint auch dazu beizutragen, Muskelschäden bei Radrennsportlern zu verhindern. <sup>42</sup>  </p>
<p style="text-align: justify;">Auch<strong> Zink</strong> ist für viele unserer Funktionen unentbehrlich und ein Zinkmangel kann problematisch sein, insbesondere bei der Regulierung unseres Stoffwechsels und des Wachstums. Auf Muskelebene ist Zink nützlich für die Proteinsynthese, die Kollagenbindung und die Struktur und Funktion der Zellmembranen. Ein Mangel an Zink kann zu einer verminderten Muskelarbeitskapazität und einer verringerten Proteinsynthese führen und die Erholung nach Muskelverletzungen beeinträchtigen.<sup>43,44,45</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mangan</strong> ist an mehreren biologischen Prozessen beteiligt: am Stoffwechsel, am Knochenaufbau, an der Synthese von Neurotransmittern und an der Abwehr von oxidativem Stress. Es ist ein starkes Antioxidans und hilft, den Muskel vor stressigen Bedingungen zu schützen (z. B. Temperaturanstieg, UV-Strahlen, Narbenbildung usw.). <sup>46</sup><sup>,47</sup> Mangan ist lebensnotwendig und für unser ordnungsgemässes Funktionieren notwendig: Ein Mangel (weniger als 2mg/d) oder ein Überschuss (mehr als 10mg/d) über einen längeren Zeitraum könnte neurotoxische Effekte hervorrufen, die die kognitive und muskuläre Leistung verringern oder sogar zu neurodegenerativen oder metabolischen Erkrankungen führen.<sup>48</sup><sup>,49</sup><sup>,50</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Ein <strong>Selenmangel</strong>, insbesondere in Kombination mit einem Mangel an Vitamin E, verursacht viele Funktionsstörungen, vor allem in der Skelett- und Herzmuskulatur. In der Tat erfordert der Aufbau und die Reparatur von Muskeln das richtige Funktionieren von Selenoproteinen. Ein Selenmangel kann daher zu Muskeldystrophie (Muskelschwund und -schwäche) führen. <sup>51</sup> Eine Studie an Mäusen hat gezeigt, dass eine Selen-Supplementierung die Muskelleistung steigern kann, indem sie die Diffusion von Kalzium (das die Muskelkontraktion ermöglicht) und die Produktion von Selenoprotein N erhöht, wodurch der Muskel die Belastung einer langen Kontraktion besser ertragen kann. <sup>52</sup> Darüber hinaus weisen viele Studien darauf hin, dass Sportler einen erhöhten Selenbedarf haben, insbesondere zur Regulierung von muskelschädigendem oxidativem Stress und zur Förderung der Regeneration. <sup>53</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Wir achten darauf, die empfohlene Tagesdosis (Recommended Daily Intake, RDI) nicht zu überschreiten, da ein sehr hoher Überkonsum (mehr als das 4-fache der RDI) von Mineralien zu unerwünschten Effekten, insbesondere im Verdauungsbereich, führen kann.</p>
<h1 style="text-align: left;">Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B8, B9, B12, C, D3, E</h1>
<p style="text-align: justify;">Vitamine sind Moleküle, die für unsere Funktion und Gesundheit esentiell sind und regelmässig über die Nahrung zugeführt werden müssen, da unser Körper sie nicht (ausreichend) synthetisieren kann. Ein Mangel an Vitaminen verändert unseren Organismus und führt zur Entstehung von Krankheiten. B-Vitamine sind für die Funktion vieler Enzyme notwendig, Vitamin C ist ein Antioxidans und Vitamin D kann wie ein Steroidhormon wirken. Die Einnahme von B-Vitaminen wie B6, B9, B12 sowie C, D, E kann helfen, die Gesundheit des Bewegungsapparates zu verbessern. <sup>54</sup> Im Gegensatz dazu kann z. B. ein Mangel an den Vitaminen D, B9 und B12 zur Sarkopenie beitragen. <sup>55</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Einige Studien zu <u>bestimmten B-Vitaminen </u>können ihre Bedeutung für unsere Muskelgesundheit unterstreichen. Von Vitamin <strong>B1</strong> (Thiamin) wird angenommen, dass es die Konzentration von Laktat und Ammoniak in den Muskeln verringert, was einen verbesserten Kohlenhydratstoffwechsel und eine geringere Ermüdung nach dem Training hervorhebt. <sup>56</sup> Vitamin <strong>B2</strong> (Riboflavin) ist dafür bekannt, dass es vor oxidativem Stress schützt, und es wird angenommen, dass es Muskelschmerzen verringert und die Erholung nach körperlicher Anstrengung verbessert.<sup>57</sup> Vitamin <strong>B3</strong> (Niacin) ist für die ordnungsgemässe Funktion der Mitochondrien (der Teil der Zelle, der Energie produziert, oxidativen Stress und Zelltod reguliert) und damit für das Überleben der energieintensiven Muskelzellen unerlässlich. B3 und B1 können daher bei der Behandlung der mitochondrialen Myopathie nützlich sein. <sup>58</sup><sup>,59</sup> <strong>B9</strong> ist essentiell für unsere Entwicklung, und ein Mangel kann zu vielen gesundheitlichen Problemen führen, einschliesslich Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Muskelschwäche. Die Einnahme von B9 kann die ordnungsgemäße Funktion unserer Zellen und die Muskelkraft unterstützen. <sup>60</sup><sup>,55</sup> Vitamin <strong>B12</strong>, welches von einem in tierischen Produkten vorkommenden Bakterium produziert wird, ist für die DNA-Synthese und die zelluläre Energieproduktion unerlässlich. Ein Mangel kann sich negativ auf unsere vaskulären, kognitiven und skelettalen Funktionen auswirken und zu einem Verlust von Muskelmasse und -kraft und sogar zu Sarkopenie führen. <sup>61</sup><sup>,62</sup><sup>,63</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Muskelkontraktion kann zu oxidativem Stress führen, daher kann die Einnahme der <strong>Vitamine C und E</strong>, starker Antioxidantien, sehr hilfreich sein, um Gewebeschäden und Entzündungen zu begrenzen.<sup>64</sup><sup>,65</sup><sup>,66</sup><sup>,67</sup><sup>,68</sup>  Während eines Trainings können sie helfen, die Kraft vorübergehend zu erhöhen, aber ihre Wirkung auf Gewichtszunahme und Leistungssteigerung ist noch umstritten. <sup>69</sup><sup>,70</sup><sup>,71</sup> In jedem Fall sind die Vitamine C und E für die Gesundheit unserer Muskeln unerlässlich. Zum Beispiel kann eine Vitamin-E-Supplementierung den Muskelschwund oder die Sarkopenie begrenzen oder die Remobilisierung nach einer Ruhigstellung verbessern. <sup>72</sup><sup>,73</sup> In ähnlicher Weise kann eine Vitamin-C-Supplementierung Muskelschmerzen nach dem Training reduzieren und die Oxidation begrenzen. <sup>74</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vitamin D</strong> (insbesondere D3, das dem von unserem Körper in Kontakt mit den Sonnenstrahlen gebildeten am ähnlichsten ist) spielt eine wichtige Rolle für unsere Muskeln und Knochen, zum Beispiel für die Kalzium-Homöostase, aber ein grosser Teil der Bevölkerung hat einen Mangel. Vitamin-D-Mangel kann mit oxidativem Stress in der Skelettmuskulatur in Verbindung gebracht werden, der die Mitochondrien beeinträchtigt und zu Muskelschwund führen kann. <sup>75</sup> Dies erhöht das Risiko von Stürzen, Schmerzen und Schwäche. <sup>76</sup> Bei Sportlern verringert ein Mangel an Vitamin D die Leistung und erhöht das Verletzungsrisiko. <sup>77</sup> Eine Supplementierung kann Kraft, Leistung und Haltungsstabilität erhöhen, insbesondere bei älteren Menschen. <sup>78</sup><sup>,79</sup><sup>,80</sup></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Clause de non-responsabilité:</em><br />
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<em>Indications :</em><br />
<em>Les compléments alimentaires ne doivent pas être utilisés en remplacement d’une alimentation variée. L’apport journalier recommandé ne doit pas être dépassé. En général, les compléments alimentaires ne conviennent pas aux femmes enceintes et allaitantes, aux enfants et adolescents. Tenir hors de portée des enfants.</em>
</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Nährstoffe zur Unterstützung von Gehirn und Sehkraft</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/gehirn-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2020 12:56:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn & Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile der Inhaltsstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[Schützen wir unser Gehirn Die Anzahl der Funktionen unseres Gehirns ist unglaublich, und wir nutzen eine Vielzahl davon in jeder Sekunde unseres Lebens (Gedächtnis, Sprache, Lernen, Denken, autonome Körperregulationen&#8230;). Leider nehmen diese Hirnfunktionen mit zunehmendem Alter ab. Dieses Phänomen ist einerseits normal, weil unsere Zellen sich weniger reparieren und weniger neue Netzwerke bilden, andererseits verhindert [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/gehirn-2/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Nährstoffe zur Unterstützung von Gehirn und Sehkraft</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Schützen wir unser Gehirn</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Anzahl der Funktionen unseres Gehirns ist unglaublich, und wir nutzen eine Vielzahl davon in jeder Sekunde unseres Lebens (Gedächtnis, Sprache, Lernen, Denken, autonome Körperregulationen&#8230;). Leider nehmen diese Hirnfunktionen mit zunehmendem Alter ab. Dieses Phänomen ist einerseits normal, weil unsere Zellen sich weniger reparieren und weniger neue Netzwerke bilden, andererseits verhindert ein entzündliches Milieu oder ein Milieu, das einen Mangel an bestimmten wesentlichen Elementen aufweist, die korrekte Funktion unserer Zellen. Zum Beispiel scheinen bestimmte Moleküle bei Menschen, die an kognitiven Problemen wie Alzheimer leiden, zu fehlen, und ihre Supplementation könnte eine schützende Rolle spielen. Die Vitamine A, B, C, D, E sowie andere Moleküle wie Flavonoide oder Omega-3 beeinflussen viele Gehirnfunktionen in Bezug auf Antioxidation, Energieproduktion, Neuroplastizität, Neurotransmittersekretion, Zelltod, Gefäßerweiterung und Entzündung. <sup>1–3</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Lasst uns unsere Augen gesund halten</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Sehen ist einer der Sinne, die wir am meisten benutzen. Mit zunehmendem Alter können Entzündungen und oxidativer Stress Krankheiten wie Grauer Star, diabetische Retinopathie oder altersbedingte Makuladegeneration (AMD) verursachen. Glücklicherweise zeigen Studien, dass bestimmte Nährstoffe, wie die Vitamine C und E, Carotinoide (Lutein, Zeaxanthin, β-Carotin), Zink, Omega-3 (DHA, EPA), Kupfer&#8230; das Risiko der Entwicklung dieser Krankheiten verringern können.<sup>4,5,6</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Omega-3-DHA</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Omega-3-Fettsäuren, die zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehören, sind für eine Vielzahl von physiologischen Funktionen (Herz-Kreislauf, Neurologie&#8230;) unerlässlich. Es gibt 3 Arten, die an unserer Funktionsweise beteiligt sind: α-Linolsäure, Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). DHA ist ein starker Beschützer unseres Körpers: Es kann die Synthese von proinflammatorischen Zytokinen und <strong>oxidativem Stress reduzieren</strong>, <strong>die neuronalen Funktionen und die Integrität der Zellmembranen aufrechterhalten</strong>, <strong>die Produktion bestimmter Phospholipide wie Phosphatidylserin</strong><sup>27</sup><strong> erhöhen</strong>, den Zelltod (Apoptose) hemmen, die Angiogenese begrenzen und die Stoffwechselfunktionen modulieren.<sup>4,28</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Die graue Substanz im Gehirn und in den Augen, insbesondere in der Netzhaut, weist eine sehr hohe Konzentration an DHA auf, die es ermöglicht, dass <strong>neuronale Signale</strong> und das <strong>Sehvermögen</strong> richtig funktionieren. Ein Mangel an DHA führt zu schlechten <strong>kognitiven und visuellen Leistungen</strong>, insbesondere wenn er während der Schwangerschaft oder in der frühen Kindheit auftritt.<sup>29</sup> Im Gegenteil, die <strong>Einnahme von Omega-3 ist neuroprotektiv</strong> und kann Vorteile bei Kognition und Demenz haben. Hohe Blutspiegel von DHA wurden mit besserem Denken, geistiger Flexibilität, Gedächtnis und verbaler Leistungsfähigkeit in Verbindung gebracht. Sie begrenzt auch die Abnahme der <strong>neuronalen Plastizität</strong>, die mit dem altersbedingten Omega-3-Verlust einhergeht. Einige Studien deuten sogar auf eine Verringerung der an der Alzheimer-Krankheit beteiligten Plaques hin.<sup>2,30,31</sup> Aufgrund ihrer hohen Konzentration in der Netzhaut ist die DHA-Aufnahme <strong>wichtig für die Gesundheit des Auges</strong>, insbesondere für die Phototransduktion, die Photorezeptormembranen, die Integrität der Netzhaut und die Sehfunktion.<sup>4,28,32</sup> Zum Beispiel ist DHA nützlich für Menschen mit <strong>trockenen, entzündeten Augen</strong>,<sup>33,34</sup> oder früher Makuladegeneration sowie Krankheiten, bei denen Entzündung und Neovaskularisierung eine wichtige Rolle spielen.<sup>4</sup> Darüber hinaus kann DHA trotz einiger widersprüchlicher Studien auch eine positive Wirkung auf Bluthochdruck, Arthritis, Atherosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depression, Schlaganfall, Diabetes und einige Krebsarten haben. <sup>35,36,37</sup> Die einzige Möglichkeit, Omega-3-Fettsäuren zu erhalten, ist die Ernährung. Omega-3-Fettsäuren kommen in Fischöl und bestimmten Ölsaaten oder Algen vor, diese reichen aber selten für die empfohlene Tagesdosis aus, so dass eine Omega-3-Supplementierung eine wirksame Strategie zur Erhaltung der Gesundheit unserer Augen und unseres Gehirns darstellt.<sup>4 </sup>Omega-3-Fettsäuren &#8220;tragen zur normalen Entwicklung der Augen bei».</p>
<h2 style="text-align: justify;">Lutein und Zeaxanthin</h2>
<p style="text-align: justify;">Lutein und Zeaxanthin sind Carotinoide, und obwohl sie nicht als Vitamin A wirken können (im Gegensatz zu den β-Carotinen), sind sie starke <strong>Antioxidantien</strong>. Sie können Schäden durch oxidativen Stress begrenzen, indem sie die Energie freier Radikale entschärfen und die Glutathionsynthese (GSH) erleichtern. Lutein und Zeaxanthin haben auch <strong>entzündungshemmende Eigenschaften</strong>, indem sie die Zytokinkaskade hemmen, und können die <strong>Immunität</strong> modulieren. Die tägliche Supplementation von Lutein und Zeaxanthin kann <strong>Demenz</strong> und <strong>kognitive Leistungen</strong> wie Raum- und Langzeit<strong>gedächtnis</strong>, <strong>komplexe Aufmerksamkeit</strong>, <strong>logisches Denkvermögen</strong> und exekutive Funktionen signifikant verbessern. Hohe Konzentrationen von Lutein und Zeaxanthin wurden mit neuronaler Effizienz in vielen Bereichen des Gehirns wie der visuellen Wahrnehmung in Verbindung gebracht (Entscheidungsfindung, motorische Koordination&#8230;).<sup>17,18</sup> Möglicherweise können sie sogar vor bestimmten <strong>neurodegenerativen</strong> Krankheiten wie Alzheimer schützen, indem sie zum Beispiel neuronale Stammzellen stimulieren, den oxidativen Stress reduzieren und die Funktionen der Mitochondrien (dem Teil der Zellen, der Energie produziert) verbessern. <sup>2 </sup>Lutein und Zeaxanthin sind besonders in der Makula (zentrale Region der Netzhaut) konzentriert, daher ihr Spitzname Makulapigment. Sie sind wichtige Strukturmoleküle in Zellmembranen und verhindern oxidative Schäden an der Netzhaut, indem sie blaues Licht absorbieren. Studien haben gezeigt, dass sie die optische Pigmentmakuladichte (MPOD), die Sehschärfe, die Kontrastempfindlichkeit, das visuelle Gedächtnis und die visuelle Verarbeitungsgeschwindigkeit durch eine Verringerung des Signal-Rausch-Verhältnisses verbessern können.<sup>19,20</sup> <strong>Somit können sie das Risiko von Krankheiten wie der altersbedingten Makuladegeneration, die die Hauptursache für Sehprobleme und Blindheit ist, verringern.</strong> Es besteht eine <strong>Korrelation zwischen der kognitiven Funktion, der Menge der grauen Substanz<sup>17</sup> und der optischen Dichte des Makulapigments (Auge),</strong> was die Bedeutung von Lutein und Zeaxanthin im Hirngewebe von Kindern, Erwachsenen und älteren Menschen widerspiegelt. <sup>6,21,22,23</sup> Lutein und Zeaxanthin können in unserem Körper viele Eigenschaften haben, wie z.B. die Senkung des Cholesterinspiegels und die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die Verringerung des Krebsrisikos oder die Hemmung der Knochenresorption. Grauer Star, Retinopathie, Uveitis sowie Herzkrankheiten und Schlaganfall können ebenfalls reduziert werden. Auch Haut und kognitive Funktionen können davon profitieren.<sup>24,25,26</sup> Eine niedrige Aufnahme dieser Carotinoide hingegen erhöht das Erkrankungsrisiko. <sup>4 </sup>Sie sind zum Beispiel in Grünkohl und Spinat, einigen Getreidearten und Eigelb zu finden, jedoch selten in ausreichenden Mengen. <sup>4,6,1</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Lycopin</h2>
<p style="text-align: justify;">Lycopin ist ein Mitglied der Carotin-Familie und wird vom Körper nicht selbst synthetisiert. Es hat <strong>antioxidative</strong> Eigenschaften, insbesondere durch die Wiederherstellung der Aktivität von Superoxid-Dismutasen, Katalasen und Glutathion-Transferasen. <sup>45 </sup>Für das Gehirn kann Lycopin vor <strong>neurodegenerativen Erkrankungen</strong>, Epilepsie und <strong>Depressionen</strong> schützen und die <strong>Kognition</strong> und das <strong>Gedächtnis</strong> verbessern. Insbesondere spielt es eine Rolle bei <strong>oxidativem Stress</strong>, <strong>Neuroentzündungen</strong>, <strong>Zelltod</strong> und der Aufrechterhaltung der mitochondrialen Funktion.  Beispielsweise kann Lycopin aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften dazu beitragen, die Menge an freien Radikalen und die Aktivität der Mikroglia (Immunzellen im Gehirn) zu begrenzen und bei der Verringerung von Schäden durch <strong>zerebrale Ischämie</strong> (Einschränkung des Blutflusses) nützlich sein.<sup>46 </sup>Es kann auch Zelltod und Entzündungen begrenzen und die Integrität der Blut-Hirn-Schranke nach <strong>Hirnblutungen</strong> verbessern.<sup>47 </sup>Lycopin kann auch den Blutfett- und Zytokinspiegel regulieren und dadurch Hirnverletzungen aufgrund von Hyperlipidämie begrenzen und schützende Neurotransmitter freisetzen.<sup>48,49</sup> Schließlich scheint es, dass Lycopin trotz der Heterogenität der Ergebnisse Demenz und kognitiven Rückgang sowie die damit verbundene Mortalität begrenzen kann.<sup>50 </sup>Präklinische Studien haben gezeigt, dass Lycopin und Vitamin E synergetisch wirken, um den oxidativen Stress bei Alzheimer-Mäusen zu begrenzen, und dass Lycopin die Bildung von Plaques im Gehirn hemmen kann. <sup>51,52,53</sup> Lycopin ist ebenfalls hochkonzentriert im Augengewebe und hat auch das Potenzial, die Inzidenz und das Fortschreiten von Grauem Star und Makuladegeneration zu verringern. <sup>54</sup> Sie ist für viele Organe nützlich, zum Beispiel für die Hautgesundheit<sup>52</sup> oder zur Vorbeugung von Prostatakrebs und einigen Koronarerkrankungen.<sup>45</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Phosphatidylserin (PS)</h2>
<p style="text-align: justify;">Phospholipide sind wichtige Bestandteile unserer Zellen, insbesondere der <strong>neuronalen Membranen</strong>. Mit dem Alter verändert sich die Lipidzusammensetzung im Gehirn. Daher kann eine Phospholipid-Supplementierung, insbesondere Phosphatidylserin (PS) &#8211; manchmal in Kombination mit Omega3 &#8211; eine wirksame Therapie sein, um einen <strong>kognitiven Rückgang zu verhindern</strong> und die kognitive Leistung und das <strong>Gedächtnis</strong> zu verbessern &#8211; selbst bei Menschen mit leichter Demenz.<sup>2,65</sup> PS wird in unserem Darm gut resorbiert, kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und biochemische und strukturelle Veränderungen in unseren neuronalen Zellen verlangsamen oder sogar rückgängig machen. Dadurch werden unsere motorischen und kognitiven Funktionen, einschließlich Gedächtnis, <strong>Lernen</strong>, <strong>Konzentration</strong>, <strong>logisches Denken, Kommunikation</strong> &#8230; unterstützt.<sup>66</sup> Eine PS-Supplementierung kann sogar die Leistung bei intensiver <strong>körperlicher Anstrengung</strong> verbessern.<sup>67</sup>  Schließlich kann die kombinierte Einnahme von PS und Omega-3 auch für Menschen, die an <strong>Depressionen</strong> leiden, von Vorteil sein, insbesondere durch die Regulierung ihres Cortisolspiegels und die Korrektur ihres zirkadianen Rhythmus.<sup>68 </sup>PS kann auch <strong>Entzündungen</strong> reduzieren, was <strong>das Absterben von Nervenzellen in der Netzhaut begrenzen kann</strong>.<sup>69</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Coenzym Q10</h2>
<p style="text-align: justify;">Coenzym Q10 ist ein Kofaktor, der in den Mitochondrien (dem <strong>energieproduzierenden</strong> Teil der Zelle) vorhanden und ein starkes <strong>Antioxidans</strong> ist. Es ist ein starkes neuroprotektives Mittel, zum Beispiel durch die Verhinderung der Apoptose (Zelltod) und durch die Eliminierung freier Radikale. Die orale Einnahme von Coenzym Q10 erhöht die Q10-Konzentration im Gehirn. Q10 verbessert die mitochondriale Funktion, was bei der Behandlung von <strong>neurodegenerativen Erkrankungen</strong> nützlich sein kann, bei denen oxidativer Stress und <strong>mitochondriale</strong> Dysfunktion häufig zugrunde liegen. Trotz der Divergenz einiger klinischer Ergebnisse könnte Q10 somit vorteilhaft und gefährlich für die Parkinson-Krankheit, die Huntington-Krankheit, die Alzheimer-Krankheit, die amyotrophe Lateralsklerose und die Friedrich-Ataxie sein. <sup>38,39,40</sup> Q10 kann auch die <strong>Augenschäden</strong> verringern: Viele Studien haben die Bedeutung der Einnahme von Q10 zur Verlangsamung oder sogar Umkehrung des Fortschreitens des Glaukoms (intraokularer Druck, der den Sehnerv zerstört), das zur Erblindung führt, hervorgehoben. <sup>41,42</sup> Es kann auch Zellschäden und Zelltod durch <strong>UV</strong>-Strahlung oder Strahlung begrenzen.<sup>43</sup> Eine Studie stellte sogar fest, dass es in Kombination mit bestimmten Vitaminen die Wiederherstellung des Gesichtsfeldes nach einem Schlaganfall im Hinterhauptslappen verbessern kann.<sup>44 </sup>Chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Entzündungen können ebenfalls durch die antioxidative Wirkung von Q10<sup>38 </sup>gelindert werden.  </p>
<h2 style="text-align: justify;">Vitamin C</h2>
<p style="text-align: justify;">Vitamin C ist ein besonders starkes Antioxidans, das auch andere Antioxidantien (z.B. Vitamin E) stimulieren und die Eisenaufnahme optimieren kann. Eine Vitamin-C-Supplementierung wurde mit einer Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit und der Umkehrung des altersbedingten kognitiven und motorischen Rückgangs in Verbindung gebracht, insbesondere in Kombination mit Vitamin E und Bewegung. <sup>2,7</sup> Mit seiner besonders hohen Stoffwechselrate benötigt das Auge einen starken antioxidativen Schutz. Vitamin C hilft bei der Vorbeugung von Augenkrankheiten und wirkt sich positiv auf unsere Augen aus. <sup>4,6</sup> Es ist u.a. in Zitrusfrüchten, Beeren, Tomaten und Brokkoli enthalten, aber es werden große Mengen benötigt, um das Fortschreiten von Augen- und kognitiven Krankheiten wirklich einzudämmen.  Vitamin C trägt zur «normalen Funktion des Nervensystems&#8221;, &#8220;psychologischen Funktionen&#8221;, &#8220;Reduzierung der Müdigkeit&#8221; und &#8220;Schutz vor oxidativem Stress&#8221; bei&#8230;.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Vitamin E</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Begriff Vitamin E beschreibt eine Familie von <strong>Antioxidantien</strong>, bestehend aus 4 Tocopherolen (α-, β-, γ- und β-) und 4 Tocotrienolen (α-, β-, γ- und β-), die in der Lage sind, die Oxidation von Lipiden zu verhindern, indem sie freie Radikale angreifen und auf deren Stoffwechsel Einfluss nehmen. Oxidativer Stress trägt wesentlich zur Verschlechterung der <strong>neuronalen Funktionen</strong> und zur Entwicklung von <strong>Demenz</strong> bei. Dank seiner starken antioxidativen Wirkung wird Vitamin E häufig zum Schutz des Gehirns sowie zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Viele klinische Studien  unterstützen die Einnahme von Vitamin E, um ein gesundes Altern des Gehirns zu fördern und den kognitiven Abbau zu verzögern. Obwohl einige Erkenntnisse über seine Wirksamkeit bei Alzheimer, Krebs oder Herzkrankheiten umstritten sind, machen seine Sicherheit (wenig Nebenwirkungen) und die niedrigen Kosten es zu einer vielversprechenden Option. <sup>2,8,9</sup> Die <strong>Netzhaut</strong> ist besonders reich an Fettsäuren, was Vitamin E  zu einem wichtigen Bestandteil macht.<sup>4,10,6</sup> Ein Vitamin-E-Mangel kann zu einer Schädigung der Netzhaut und zum Verlust von <strong>Photorezeptoren</strong> führen, wird aber nachweislich durch die Einnahme von α &#8211; Tocopherol begrenzt.<sup>11 </sup>Schon eine einzige orale Dosis Vitamin E kann die Konzentration von Vitamin E in der Netzhaut um bis zu 5x erhöhen.<sup>4 </sup>Pflanzenöle, Nüsse, Weizenkeime und einige Pflanzen sind reich an Vitamin E, über unsere Ernährung allein bekommen wir aber nur selten genug davon. Vitamin E trägt zum &#8220;Schutz vor oxidativem Stress&#8221; bei.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Zink</h2>
<p style="text-align: justify;">Zink hat wichtige <strong>Antioxidations</strong>&#8211; und <strong>Immunfunktionen</strong> und kann daher vor den schädlichen Folgen freier Radikale schützen. Zink ist auch für das ordnungsgemäße Funktionieren des <strong>Gehirns</strong> von wesentlicher Bedeutung, da es bei den zellulären Prozessen und der <strong>synaptischen Übertragung</strong>, insbesondere im Hippocampus, eine Rolle spielt. Tatsächlich scheint die Deregulierung der Zinkhomöostase (zu niedrig oder zu hoch) viele <strong>neurodegenerative Erkrankungen</strong> und den <strong>kognitiven Rückgang</strong> zu charakterisieren. Alkoholismus, Schizophrenie, Morbus Wilson, Morbus Pick und Morbus Alzheimer zum Beispiel scheinen mit dem Zinkgehalt in Zusammenhang zu stehen. Eine Behandlung mit Zink kann somit von Vorteil sein. Zink kann auch die Blutzuckereinstellung bei Diabetikern verbessern oder die Genesung nach einem Schädeltrauma steigern. <sup>2,12,13,14,15</sup> Zink ist für die Gesunderhaltung der <strong>Netzhaut</strong> unerlässlich, da es ein wesentlicher Bestandteil vieler Proteine und Zellmembranen ist. Sie kann den Ausbruch bestimmter Krankheiten wie Makuladegeneration oder diabetischer Retinopathie verhindern.<sup>4,16</sup> Daher ist die Zufuhr von Zink notwendig. Ein Zinkmangel kann ein höheres Risiko des Sehverlustes mit sich bringen, während eine Zinkzufuhr (10mg/d) dazu beiträgt, die Netzhaut zu schützen. Zink kommt in Austern, Fleisch, Nüssen, Hülsenfrüchten und Milchprodukten vor, jedoch selten in ausreichenden Mengen auf täglicher Basis.<sup>6</sup> Seien Sie jedoch vorsichtig, da Zink in hohen Dosen (mehr als 100 mg pro Tag) giftig sein kann.<sup>6</sup> Zink trägt zur &#8220;normalen kognitiven Funktion&#8221;, &#8220;Aufrechterhaltung der normalen Sehkraft&#8221;, &#8220;Schutz vor oxidativem Stress&#8221;, &#8220;Aufrechterhaltung der normalen Sehkraft&#8221;, &#8220;Schutz vor Augenkrankheiten&#8221;, &#8220;Schutz vor Augenschäden&#8221;, &#8220;Schutz vor Augenkrankheiten&#8221; und &#8220;Schutz vor Krebs&#8221; bei.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Die B-Vitamine</h2>
<p style="text-align: justify;">Vitamine sind eine Gruppe organischer Verbindungen, die für die Funktion unseres Körpers essentiell sind, aber nicht von ihm produziert werden. Es gibt 8 B-Vitamine (Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Niacin (B3), Pantothensäure (B5), Vitamin B6, Biotin (B7), Folsäure (B9) und Vitamin B12), die bei vielen der enzymatischen Reaktionen unserer Zellen eine wesentliche Rolle spielen. Im <strong>Gehirn</strong> sind sie wichtig für viele Funktionen wie <strong>Energieproduktion</strong>, <strong>DNA-Reparatur</strong>, Synthese <strong>neurochemischer</strong> Moleküle usw. Eine gesunde Ernährung sollte diese Vitamine in ausreichender Menge liefern, aber Studien deuten darauf hin, dass dies bei einem großen Teil der Bevölkerung, der unter einem <strong>Mangel</strong> leidet, nicht der Fall ist. Dies prädisponiert für viele gesundheitliche Folgen und ermöglicht nicht die optimale Erhaltung unseres Gehirns. Ein Mangel an B-Vitaminen kann auch zu <strong>Sehschärfeproblemen</strong> führen, die mit einer Multivitamin-Supplementierung reversibel sind.<sup>55 </sup>Es gibt zum Beispiel einige Hinweise darauf, dass eine angemessene Zufuhr den kognitiven Rückgang und das Risiko einer Demenz begrenzen kann und mehrere Studien haben die Verbesserung der <strong>psychologischen und kognitiven Funktion</strong> (Leistung und Gedächtnis) nach einer Multi-Supplementierung hervorgehoben.<sup>2,56</sup> Darüber hinaus würde eine Supplementation mit Multivitamin B Entzündungen und oxidativen Stress im Gehirn reduzieren und die Energiespeicherung und den Zellstoffwechsel verbessern.<sup>57</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><u>Thiamin (B1)</u> ist ein Neuromodulator im Acetylcholinsystem, wirkt als Kofaktor bei <strong>Stoffwechselprozessen</strong> und trägt zur Struktur und Funktion von <strong>Zellmembranen</strong>, einschließlich <strong>Neuronen</strong>, bei. Eine Beeinträchtigung kann zu Müdigkeit, Reizbarkeit, gastrointestinalen Symptomen, Schmerzen oder sogar zu Hirnschwäche führen. Es kommt in Vollkorngetreide und grünem Gemüse vor, jedoch selten in der empfohlenen Menge. <sup>56</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><u>Riboflavin (B2)</u> ist essentiell für viele zelluläre Prozesse, den <strong>Fettsäurestoffwechsel im Gehirn</strong>, die <strong>Eisenaufnahme</strong> und -verwertung sowie die Regulation der <strong>Schilddrüsenhormone</strong>. Eine Deregulierung dieser Prozesse aufgrund eines Mangels an Riboflavin kann negative Auswirkungen auf die Hirnfunktion haben (Schwäche, Persönlichkeitsveränderung, Hirnfunktionsstörung). Darüber hinaus begrenzt es den oxidativen Stress dank seiner antioxidativen Eigenschaften und seiner Wirkung auf andere an den Redox-Zyklen beteiligte Moleküle. Riboflavin findet sich in Milchprodukten, grünem Gemüse oder Innereien.<sup>56,58</sup> Riboflavin trägt bei zu &#8220;normalem energieproduzierendem Metabolismus&#8221;, &#8220;normaler Funktion des Nervensystems&#8221;, &#8220;Aufrechterhaltung der normalen Sehkraft&#8221;, &#8220;Schutz der Zellen vor oxidativem Stress&#8221;, &#8220;Verringerung der Müdigkeit&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Zellfunktionen in unserem Körper und Gehirn sind von Niacin (B3)-Derivaten wie NAD oder NADP abhängig. Diese Verbindungen sind an der Energieproduktion, dem antioxidativen Schutz, der DNA-Reparatur und Genexpression, dem Zellzyklus und dem Vitamin-B9-Stoffwechsel beteiligt<strong>. Niacin scheint auch entscheidend für die Gesundheit und das Überleben der Nervenzellen zu sein</strong>. Niacinmangel führt zu Hautproblemen, Muskelschwäche, Angstzuständen oder Depressionen und kann ein Risikofaktor für Demenz, Neurodegeneration, neurologische oder psychiatrische Defizite sein. Die Einnahme von Niacin hingegen kann das Immunsystem modulieren und den unruhigen Schlaf, der mit der Parkinson-Krankheit verbunden ist, verringern. Bei Tieren kann es Alzheimer, Parkinson und Huntington, <strong>neuronale Verletzungen</strong> und Ischämie (blockierte Zirkulation) <strong>verbessern</strong>. Es ist in kleinen Mengen in Fleisch, Fisch und einigen Vollkorngetreide enthalten.<sup>56,59,60 </sup>Der Verzehr von mehr als 3 g pro Tag (die Dosierung für bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen) kann jedoch zu erhöhtem Augeninnendruck und Sehstörungen führen, die reversibel sind, wenn Niacin abgesetzt wird.<sup>61,62</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><u>Pantothensäure (B5)</u> ist an der Synthese von <strong>Coenzym A</strong> beteiligt. Coenzym A spielt eine Rolle beim <strong>oxidativen Stress</strong> und trägt zur Synthese von Cholesterin, Aminosäuren, Phospholipiden und Fettsäuren bei. Dies strukturiert und ermöglicht die <strong>einwandfreie Funktion neuronaler Zellen</strong>, zum Beispiel mit <strong>Neurotransmittern</strong> und Steroidhormonen. Taubheit, Hautprobleme oder sogar Verhaltensänderungen oder Enzephalopathie können Symptome eines Mangels sein. Fleisch und Vollkorngetreide können einen Teil dazu beitragen.<sup>56</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><u>Vitamin B6</u> ist essentiell für den <strong>Metabolismus</strong> von <strong>Aminosäuren</strong>, z.B. entscheidend für die Synthese von <strong>Neurotransmittern</strong> (Dopamin, Serotonin, GABA, Noradrenalin, Melatonin&#8230;). Es hat auch einen direkten Einfluss auf die <strong>Immunfunktionen</strong>, die Genexpression und die Regulierung der zerebralen Glukose. Indem sie die <strong>Entzündung begrenzt</strong>, reduziert sie einen Risikofaktor für <strong>Demenz</strong> und <strong>kognitive Verschlechterung</strong>. Eine hohe Zufuhr von B6 wurde auch mit einem verringerten Risiko für die Entwicklung von <strong>Grauem Star</strong> in Verbindung gebracht.<sup>63</sup> Die Hauptsymptome eines B6-Mangels sind Anämie oder neurologische Veränderungen (Reizbarkeit, Depression, kognitiver Rückgang, Demenz&#8230;). Ein Teil davon ist in Fleisch, Fisch, Gemüse oder Nüssen zu finden.<sup>2,56</sup> Vitamin B6 trägt zu &#8220;normalem energieproduzierendem Stoffwechsel&#8221;, &#8220;normaler Funktion des Nervensystems&#8221;, &#8220;normalen psychologischen Funktionen&#8221; und &#8220;verminderter Müdigkeit&#8221; bei.</p>
<p style="text-align: justify;"><u>Biotin (B7)</u> ist der Schlüssel für den Stoffwechsel und die Homöostase von <strong>Glukose</strong>, der <strong>Hauptenergiequelle</strong> im <strong>Gehirn</strong>. Es wirkt auch auf Insulinrezeptoren und die Bauchspeicheldrüse. Ein Mangel kann zu Depressionen, Lethargie oder Ekzemen führen. Es ist unter anderem in Eiern zu finden.<span style="text-decoration: line-through;"><sup>56</sup></span></p>
<p style="text-align: justify;"><u>Folat (B9)</u> wird für die <strong>Protein- und DNA-Synthese benötigt</strong> und ist daher besonders wichtig für sich schnell teilende Zellen während der Entwicklung. Die Supplementation mit Folat wurde mit einem verringerten Risiko der Entwicklung einer Makuladegeneration in Verbindung gebracht.<sup>64</sup> Anämie, Verhaltensänderungen, periphere oder kognitive Neuropathien können Symptome eines Mangels sein. Sie kommen in Grünpflanzen und Zitrusfrüchten vor.<sup>2,56</sup></p>
<p style="text-align: justify;"><u>Vitamin B12</u> ist eng mit den Folat- und Methionin-Zyklen verflochten, so dass ein Mangel an B12 die Funktion der anderen Zyklen beeinträchtigen kann. Vitamin-B12-Mangel kann zu Anämie oder neuropsychiatrischen Symptomen führen, wie z.B. Verhaltens- oder kognitiven Problemen, Neuropathien oder Rückenmarksverletzungen. <strong>Kognitive Defizite oder Depressionen</strong> können oft mit einem Mangel an Vitamin B6, B9 und/oder B12 in Verbindung gebracht werden. Fleisch und Fisch enthalten die Bakterien, die B12 produzieren.<sup>2,56</sup> Vitamin B12 trägt zu &#8220;normalem energieproduzierendem Stoffwechsel&#8221;, &#8220;normaler Funktion des Nervensystems&#8221;, &#8220;normalen psychologischen Funktionen&#8221; und &#8220;reduzierter Müdigkeit&#8221; bei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em><br />
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<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">* offizielle gesundheitsbezogene Angaben der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit).</p>
<p style="text-align: justify;">Eine gesundheitsbezogene Angabe der EFSA ist jede Aussage über einen Zusammenhang zwischen einem Lebensmittel und der Gesundheit. Die Europäische Kommission lässt verschiedene gesundheitsbezogene Angaben zu, solange sie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und für die Verbraucher leicht verständlich sind. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist für die Bewertung der wissenschaftlichen Beweise zur Untermauerung gesundheitsbezogener Angaben zuständig.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Augen- und Gehirnfunktion</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/gehirn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2020 08:53:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn & Augen]]></category>
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					<description><![CDATA[Teile und Funktionen des Gehirns Das Gehirn arbeitet wie ein großer Computer. Das Gehirn verarbeitet die Informationen, die es über unsere 5 Sinne erhält, und sendet bewusste und unbewusste Botschaften an unseren Körper zurück. Aber es kann noch viel mehr: Wir denken, treffen Entscheidungen, empfinden Emotionen. Unser Gehirn hat die Größe von zwei geballten Fäusten [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/gehirn/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Augen- und Gehirnfunktion</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Teile und Funktionen des Gehirns</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Gehirn arbeitet wie ein großer Computer. Das Gehirn verarbeitet die Informationen, die es über unsere 5 Sinne erhält, und sendet bewusste und unbewusste Botschaften an unseren Körper zurück. Aber es kann noch viel mehr: Wir denken, treffen Entscheidungen, empfinden Emotionen.</p>
<p style="text-align: justify;">Unser Gehirn hat die Größe von zwei geballten Fäusten und wiegt etwa 1,5 kg. Von außen sieht es ein bisschen wie eine große Walnuss aus, mit Falten und Rissen. Das Hirngewebe besteht aus etwa 100 Milliarden Neuronen und einer Billion Zellen, die das Gewebe stützen und ernähren (Gliazellen).</p>
<p style="text-align: justify;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-7231" src="https://nutrition-health-info.com/wp-content/uploads/2020/10/Grafik_ECBrain-Eyes_Graphic_Brain_DE-300x165.png" alt="" width="700" height="385" />Das Gehirn setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen. Das Grosshirn stellt den größten Teil des Gehirns dar; es umfasst die <u>Großhirnrinde</u>, die sich in eine rechte und linke Hälfte (Hemisphären) gliedert. Jede Hemisphäre wird wiederum in 4 Lappen unterteilt. sowie den <u>Thalamus</u>, den <u>Hypothalamus</u>, die Amygdala (Mandelkern), den <u>Hippocampus</u>&#8230; Wenn wir uns der Wirbelsäule nähern, finden wir weitere Teile wie das <u>Kleinhirn</u>, den <u>Hirnstamm</u> und schließlich das <u>Rückenmark</u>. Jeder Teil hat seine eigenen Funktionen: Bewegungskoordination, räumliche Orientierung, Problemlösung und Planung, Emotionsbildung, Dekodierung von Sinnesinformationen, Aufmerksamkeit, Sprache, Gedächtnis, Appetit- oder Schlafkontrolle, Reflexe und Belohnungsmechanismen, Kontrolle unbewusster Aktivitäten wie Blutzuckerspiegel, Hormonproduktion, Atmung oder Herzfrequenz&#8230;<sup>1,2</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Neuronen und Informationsübertragung</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Neuron ist eine Zelle, die sich aus einem &#8220;Körper&#8221; (wie alle Zellen, mit einem Kern, der DNA und Organellen für die Synthese von Proteinen und Energie enthält), kleinen &#8220;Arm&#8221;-Rezeptoren, den sogenannten Dendriten, und einem langen &#8220;Arm&#8221;-Transmitter, einem Axon, zusammensetzt. Ein Neuron nimmt verschiedene Arten von Informationen oder Reizen auf und transportiert sie als elektrisches Signal. Bei der Ankunft erlaubt das elektrische Signal die Freisetzung von Neurotransmittern (chemische Moleküle). Diese enden in einem kleinen Raum zwischen zwei Neuronen, einer so genannten Synapse, und binden dann an das nächste Neuron. Wenn genügend Neurotransmitter vorhanden sind, die sich an die Rezeptoren des zweiten Neurons binden, wird die Aktivierungsschwelle überschritten und ein elektrisches Signal erzeugt, das sich bis zum Ende dieses Neurons ausbreitet und dann in einer neuen Synapse freigesetzt wird, usw. Es gibt auch hemmende Neurotransmitter (z.B. GABA), die darauf abzielen, die Aktivierung des 2. Neurons ohne Grund zu verhindern. Schließlich ermöglichen spezifische Neurotransmitter die Übertragung spezifischer Informationen (<em>Dopamin</em> -für Motivation/Belohnungssystem, Bewegungsentscheidungen-, <em>Serotonin</em> -Stabilität, Hemmung-, <em>Acetylcholin</em> -Muskelkontraktion, Gedächtnis-, <em>Noradrenalin</em> -Stoffwechselregulation, Aufmerksamkeit, Lernen- &#8230; ).<sup>3,4,5</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Die Sehkraft, wie funktioniert sie?</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie arbeiten unsere Augen und unser Gehirn zusammen, um Licht in ein Bild zu verwandeln? Lichtstrahlen treten durch die Hornhaut, die transparente Schicht auf der Außenseite des Auges, in das Auge ein und passieren dann die Pupille in der Mitte der Iris. Die Iris hat die Fähigkeit, sich je nach der in das Auge einfallenden Lichtmenge zu vergrößern und zu verkleinern. Dann gehen die Lichtstrahlen durch die natürliche Linse des Auges, die sich verkürzt oder verlängert, um die Lichtstrahlen korrekt auf einen bestimmten Punkt auf der Netzhaut zu fokussieren. Die Netzhaut fängt alle Lichtstrahlen dank zweier Arten von Zellen ein: Stäbchen reagieren empfindlich auf die Intensität des Lichts, und Zapfen werden zum Sehen von Farben verwendet (sie werden durch Grün, Rot oder Blau aktiviert). Die Zellen, die aktiviert werden, senden ein elektrisches Signal an den Sehnerv. Die von jedem Auge kommenden Signale treffen sich am Chiasma opticum und teilen sich dann wieder entsprechend dem Gesichtsfeld auf (der linke Teil des Bildes &#8211; von beiden Augen kommend &#8211; geht in die rechte Gehirnhälfte und umgekehrt). Diese optischen Fasern gehen dann in den hinteren Teil des Gehirns, in den Teil der Sehrinde des Hinterhauptslappens, wo die Informationen entschlüsselt werden.<sup>6,7,8</sup></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-7234" src="https://nutrition-health-info.com/wp-content/uploads/2020/10/Grafik_ECBrain-Eyes_Graphic_Eyes_DE-300x165.png" alt="" width="650" height="358" srcset="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/wp-content/uploads/2020/10/Grafik_ECBrain-Eyes_Graphic_Eyes_DE-300x165.png 300w, https://www.swiss-alp-nutrition.ch/wp-content/uploads/2020/10/Grafik_ECBrain-Eyes_Graphic_Eyes_DE-768x422.png 768w, https://www.swiss-alp-nutrition.ch/wp-content/uploads/2020/10/Grafik_ECBrain-Eyes_Graphic_Eyes_DE-24x13.png 24w, https://www.swiss-alp-nutrition.ch/wp-content/uploads/2020/10/Grafik_ECBrain-Eyes_Graphic_Eyes_DE-36x20.png 36w, https://www.swiss-alp-nutrition.ch/wp-content/uploads/2020/10/Grafik_ECBrain-Eyes_Graphic_Eyes_DE-48x26.png 48w, https://www.swiss-alp-nutrition.ch/wp-content/uploads/2020/10/Grafik_ECBrain-Eyes_Graphic_Eyes_DE-600x330.png 600w, https://www.swiss-alp-nutrition.ch/wp-content/uploads/2020/10/Grafik_ECBrain-Eyes_Graphic_Eyes_DE.png 1000w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<h2 style="text-align: justify;">Alterung des Gehirns</h2>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir älter werden, verändert sich das Gehirn auf allen Ebenen. Die Morphologie ist anders: das Volumen nimmt ab (von -5% pro Jahrzehnt nach dem 40. Lebensjahr, insbesondere im präfrontalen Kortex, der das logische Denken und einen Teil der Persönlichkeit und der Emotionen reguliert), die Vaskularisierung verändert sich und kann weniger bestimmte Bereiche durchspülen, usw. Veränderungen finden sich auch auf der Ebene der Zellen (langsamere Informationsübertragung &#8211; Entmarkung -), der Synapsen (Veränderungen/Verlust von Verbindungen) und der Moleküle (Abnahme von Neurotransmittern und Hormonen). Dies kann zu kognitiven oder körperlichen Problemen, Lernschwierigkeiten, Gedächtnisstörungen (episodisch &#8211; für vergangene Ereignisse in unserem Leben &#8211; oder semantisch &#8211; für unsere &#8220;allgemeine Kultur&#8221;, Namen, Zahlen) führen &#8230; Dennoch bleibt das Gehirn plastisch, und einige Verluste sind nicht irreversibel oder können sich mit der Zeit und dem Training verlangsamen. Doch Vorsicht, wenn es normal ist, leicht verlangsamte Funktionen zu haben, gehören Demenz oder neurodegenerative Erkrankungen (Alzheimer, Parkinson&#8230;) nicht zum &#8220;normalen&#8221; Altern und sind oft auf genetische, entzündliche und/oder Umweltfaktoren zurückzuführen&#8230; <sup>9,10</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Faktoren wie regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und begrenzter Alkoholkonsum scheinen schützend zu wirken. Einige Nährstoffe scheinen auch schützend zu wirken, insbesondere wenn sie vor oxidativem Stress schützen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em><br />
<em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Die genannten Informationen können nicht als eigenständige Diagnose oder zur Auswahl, Anwendung, Änderung oder Beendigung der Behandlung einer Krankheit verwendet werden. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und deren Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.</em><br />
<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Anatomie du cerveau et du système nerveux &#8211; Fédération pour la Recherche sur le Cerveau (FRC). https://www.frcneurodon.org/comprendre-le-cerveau/a-la-decouverte-du-cerveau/anatomie-du-cerveau-et-du-systeme-nerveux/.</li>
<li>How does the brain work? &#8211; InformedHealth.org &#8211; NCBI Bookshelf. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK279302/.</li>
<li>How do neurons work? &#8211; Queensland Brain Institute &#8211; University of Queensland. https://qbi.uq.edu.au/brain-basics/brain/brain-physiology/how-do-neurons-work.</li>
<li>How does a neuron work? https://www.wingsforlife.com/en/latest/how-does-a-neuron-work-562/.</li>
<li>Comprendre le cerveau et son fonctionnement &#8211; Institut du Cerveau. https://icm-institute.org/fr/actualite/comprendre-le-cerveau-et-son-fonctionnement/.</li>
<li>How the Human Eye Works | Cornea Layers/Role | Light Rays. https://www.nkcf.org/about-keratoconus/how-the-human-eye-works/.</li>
<li>How Does Vision Work? &#8211; Video &amp; Lesson Transcript | Study.com. https://study.com/academy/lesson/how-does-vision-work.html.</li>
<li>Bâtonnets et cônes | Ask A Biologist. https://askabiologist.asu.edu/batonnets-et-cones.</li>
<li>Peters, R. Ageing and the brain. <em>Postgraduate Medical Journal</em> vol. 82 84–88 (2006).</li>
<li>What happens to the brain as we age? https://www.medicalnewstoday.com/articles/319185#Recent-discoveries-in-brain-aging.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Funktion und Auswirkungen des Entzündungsgeschehens</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/funktion-und-auswirkungen-des-entzundungsgeschehens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2020 16:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsytem und Entzündung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://clone.swiss-alp-health.ch/?p=6731</guid>

					<description><![CDATA[Die Entzündung gehört zu den Abwehrmechanismen unseres Körpers. Sie ist der Prozess, der dem Immunsystem das Eingreifen gegen schädliche Reize (Krankheitserreger, geschädigte Zellen, toxische Substanzen, Strahlung etc.) erleichtert und den Heilungsprozess einleitet. Es handelt sich somit um einen für das Überleben essenziell wichtigen Mechanismus. Langfristig schädigen entzündliche Vorgänge jedoch auch das gesunde Gewebe und stören [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/funktion-und-auswirkungen-des-entzundungsgeschehens/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Funktion und Auswirkungen des Entzündungsgeschehens</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="text-align: justify;">Die Entzündung gehört zu den <strong>Abwehrmechanismen unseres Körpers</strong>. Sie ist der Prozess, der dem <a href="https://nutrition-health-info.com/de/immunsystem-gegen-infektionen/">Immunsystem</a> das Eingreifen gegen schädliche Reize (Krankheitserreger, geschädigte Zellen, toxische Substanzen, Strahlung etc.) erleichtert und den <strong>Heilungsprozess</strong> einleitet. Es handelt sich somit um einen für das Überleben essenziell wichtigen Mechanismus. Langfristig schädigen entzündliche Vorgänge jedoch auch das gesunde Gewebe und stören die Reaktionsmechanismen, sodass es zu chronischen Entzündungserkrankungen kommen kann.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wie läuft eine Entzündung ab?</h2>
<p style="text-align: justify;">An der Entzündungsreaktion sind sowohl Immunzellen als auch die Zellen des betroffenen Gewebes beteiligt. Entzündungsmechanismen unterscheiden sich je nach Art des Reizes und des betroffenen Gewebes, basieren jedoch auf denselben Prinzipien:<sup>1</sup></p>
<p style="text-align: justify;">1) Rezeptoren auf der Zelloberfläche erkennen schädliche Reize.<br />
2) Es werden verschiedene zelluläre Entzündungssignalwege aktiviert (NF-κB, MAPK, JAK-STAT, COX-2 etc.).<br />
3) Entzündungsmarker werden freigesetzt (Zytokine, CRP etc.) und können in die Blutbahn gelangen.<br />
4) Weitere Immunzellen werden in das Gewebe rekrutiert, um die auslösenden Reize zu neutralisieren.<sup>1</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Zytokine können proinflammatorisch, d. h. entzündungsfördernd, (IL-1β, IL-6, IL-8, IL-12, TNF-α, IFN-γ, GM-CSF etc.) oder antiinflammatorisch, d. h. entzündungshemmend, (IL-4, IL-10, IL-11, TGF-β etc.) wirken. Sie agieren innerhalb eines Systems von <u>komplexen Wechselwirkungen zur Modulation</u> der Immunantwort und des Entzündungsgeschehens. Diese Wechselwirkungen müssen zwar effektiv sein, dürfen aber nicht zu stark ausfallen, da eine überschiessende Bildung inflammatorischer Zytokine Veränderungen der Hämodynamik, eine Regulationsstörung des Immunsystems sowie Gewebeschäden hervorrufen kann, die ab einem entsprechenden Ausmass zum Organversagen führen können.<sup>1</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Akute Entzündung</h2>
<p style="text-align: justify;">Entzündungen können <strong>akut</strong> sein, wenn die Gewebeschäden auf ein Trauma, eingedrungene Mikroorganismen oder das Vorhandensein schädlicher Substanzen zurückzuführen sind. Akute Entzündungen setzen schnell ein, erreichen einen Höhepunkt und klingen nach wenigen Tagen ab. Die entsprechenden Symptome wie Rötung, Schmerzen, Wärmeentwicklung und Schwellung werden durch einen erhöhten Blutfluss und die Infiltration von Immunzellen in das betroffene Gewebe hervorgerufen.<sup>2</sup> Die Entzündungsreaktion ist <strong>notwendig</strong>, um die Bedrohung zu beseitigen. Normalerweise dämmen zelluläre und molekulare Wechselwirkungen das Problem zuverlässig ein, wodurch die Homöostase (Gleichgewichtszustand) im Gewebe wiederhergestellt werden kann und die Entzündung abklingt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Chronische Entzündung</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine unkontrollierte akute Entzündung kann jedoch zu einer <strong>chronischen</strong> Entzündung werden, die langsam verläuft und sich mitunter monate- oder jahrelang hinzieht. Dies kann zurückzuführen sein auf die fehlgeschlagene Ausschaltung des <u>infektiösen</u> Agens, eine lange oder wiederholte Exposition gegenüber niedrigen, nicht vermeidbaren Konzentrationen eines <u>Reizstoffs</u> (z. B. Chemikalien), Funktionsstörungen des <u>Immunsystems</u>, die zu seiner Sensibilisierung gegenüber einer Komponente des gesunden Gewebes führen können (Entstehen einer Autoimmunerkrankung), auf eine <u>wiederkehrende akute Entzündung</u> oder vermehrten <u>oxidativen Stress</u> (z. B. verstärkte Bildung freier Radikale und/oder Funktionsstörung der Mechanismen, die diese neutralisieren). Das Ausmass und die Auswirkungen chronischer Entzündungen variieren in Abhängigkeit von der Entzündungsursache und der Regenerationsfähigkeit des Körpers. Zahlreiche Krankheiten stehen jedoch im Zusammenhang mit chronischen Entzündungen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was sind die wichtigsten, durch chronische Entzündungen hervorgerufenen Krankheiten?</h2>
<p style="text-align: justify;">Beispiele für <strong>chronisch entzündliche Erkrankungen</strong> sind Schlaganfälle, chronische Atemwegserkrankungen, Allergien, Herzerkrankungen, Krebs, Arthrose, Alzheimer-Krankheit, Fettleibigkeit und Diabetes.<sup>2</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Chronische Entzündung und zunehmendes Alter</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Altern</strong> ist ein komplexer Prozess, der aus einer Kombination von genetischen und Umwelteinflüssen sowie epigenetischen Faktoren (der von den Umgebungsbedingungen abhängigen reversiblen Modifikation der Genexpression) resultiert. Unter normalen Umständen gehen alterungsbedingte Veränderungen nicht automatisch mit chronischen Entzündungsprozessen einher. Sicherlich sind unsere Organsysteme mit zunehmendem Alter aber weniger regenerations- und ausgleichsfähig.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch deuten neueste wissenschaftliche Ergebnisse darauf hin, dass <strong>viele entzündliche Erkrankungen</strong>, die häufig mit dem Alter auftreten, von einer <strong>kontinuierlichen, unbehobenen und unkontrollierten Entzündung ihren Ausgang nehmen</strong>, die zunächst unsere Funktionsfähigkeit beeinträchtigt. Eine Verschlechterung der Zellfunktionen, die Funktionsstörungen der Organe (Seneszenz), erhöhten oxidativen Stress, eine Regulationsstörung des Immunsystems, erhöhte Infektionsanfälligkeit sowie eine durchlässige Darmwand bei veränderter Zusammensetzung der Darmflora (Darmprobleme) nach sich zieht, kann das erste Anzeichen dafür sein.<sup>3,4</sup> Viele entzündliche Erkrankungen entwickeln sich <u>schleichend</u>, sodass Beschwerden erst dann auftreten, wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist, die Veränderungen auszugleichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses chronische Entzündungsphänomen wird auch als «Entzündungsaltern» (engl. Inflammaging) oder «Senoinflammation» bezeichnet, ist aber nicht unvermeidlich. Natürlich spielen unsere <strong>Gene</strong> eine je nach Krankheit mehr oder weniger wichtige Rolle bei diesem Geschehen, doch hängen viele Risikofaktoren <strong>mit unserem Lebensstil</strong> zusammen. Beispielsweise tragen Übergewicht, eine fett- und zuckerreiche Ernährung, Tabakkonsum, Stress, Schlafstörungen und Bewegungsmangel oft entscheidend zur Aufrechterhaltung chronischer Entzündungen und zum Manifestwerden der Krankheit bei.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Bedeutung von genetischer Veranlagung <u>und</u> Lebensweise: Beispiel 1 – Krebs</h2>
<p style="text-align: justify;">Krebs gehört wie viele andere Krankheiten zu den chronisch entzündlichen Erkrankungen, die sich entsprechend den folgenden Überlegungen betrachten lassen. Krebs gilt gemeinhin als <u>genetisch bedingte</u> Erkrankung. Er beginnt mit einer Genmutation, die − sofern kein wirksamer Reparaturmechanismus greift − auf die Tochterzellen übertragen wird. Weitere Mutationen können im Laufe der Zeit hinzukommen. Bestimmte Mutationen können zwar bereits in unserem Genom vorhanden sein, am häufigsten werden Mutationen jedoch durch <u>Umweltkarzinogene</u> hervorgerufen, welche die DNA schädigen. Eine Studie an Zwillingspaaren in den nordischen Ländern ergab, dass Krebs in 33 % der Fälle genetisch bedingt ist, in den übrigen Fällen hängt die Entwicklung vermutlich mit <u>unserem Lebensstil</u> zusammen.<sup>5</sup> <u>Chronische Entzündungen</u> können Karzinogenese, maligne Transformation, Tumorwachstum, Invasion und Metastasenbildung begünstigen, während ein gesundes Immunsystem das Tumorwachstum eingrenzen kann.<sup>6</sup> Ebenso können offenbar die <u>Ernährung</u><sup>7</sup> sowie starker <u>Stress</u><sup> 8</sup> mutagene Mechanismen sowie den Schweregrad der Entzündung beeinflussen. Das heisst also, wir können unser Risiko senken, indem wir darauf achten, entzündungsfördernde Faktoren und Karzinogene in unserem Alltag zu vermeiden.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Bedeutung von genetischer Veranlagung <u>und</u> Lebensweise: Beispiel 2 – Alzheimer</h2>
<p style="text-align: justify;">Auch im Fall der Alzheimer-Krankheit sind die Ursachen komplex. In 1 % der Fälle tragen Mutationen in Genen wie APP, PSEN1 und PSEN2 entscheidend zur Entwicklung der Krankheit bei.<sup>9,10</sup> Bei den übrigen Patienten wird sie jedoch durch Wechselwirkungen zwischen bestimmten <u>genetischen Risikofaktoren</u> und vielen mit der Lebensweise zusammenhängenden Faktoren ausgelöst.<sup>11</sup> Alzheimer wird oft als <u>entzündliche</u> Erkrankung angesehen, da ein Zusammenhang festgestellt wurde zwischen der Regulationsstörung der Immunzellen des Gehirns sowie dem Vorliegen von Zytokinen einerseits und dem beschleunigten Fortschreiten der Krankheit sowie dem Untergang von Nervenzellen anderseits.<sup> 12,13,14</sup> Viele Aspekte der Lebensweise stehen in Verbindung mit Entzündungen. Die Exposition gegenüber <u>Pestiziden</u> und anderen <u>Chemikalien</u> sowie <u>Rauchen</u>, <u>Alkohol</u> und <u>Übergewicht</u> spielen sowohl bei der Alzheimer-Krankheit<sup>9</sup> als auch bei Entzündungen eine Rolle. <u>Die Ernährung</u> scheint ebenfalls einer der wichtigsten Risikofaktoren im Hinblick auf die Prävention und Verlangsamung sowohl der Krankheit<sup>15</sup> als auch von entzündlichen Veränderungen<sup>16</sup> zu sein: Insgesamt weniger zu essen, bei reduzierter Zufuhr von Salz, Zucker, gesättigten Fettsäuren, Fleisch und Wurstwaren, dagegen aber einem erhöhtem Anteil an Obst, Gemüse und Walnüssen (Vitamine, entzündungshemmende Substanzen und Antioxidantien), ergänzt um etwas Meeresfrüchte, soll helfen, die kognitiven Funktionen und die Funktion der Nervenzellen aufrechtzuerhalten.<sup>17,18,19,20</sup> Ausreichende <u>körperliche Aktivität</u> und <u>kognitive Übungen</u> sind für unser Gedächtnis und unsere kognitiven Fähigkeiten ebenfalls unerlässlich.<sup>17</sup> <u>Chronischer Stress</u> ist ein weiterer wichtiger Alzheimer-Risikofaktor, da er Genexpression und Entzündungsprozesse beeinflusst. <u>Yoga und Meditation</u> sind daher wertvolle Verbündete – mit Kirtan Kriya wurden beispielsweise überraschende Wirkungen auf die Hirnstimulation erzielt.<sup>17</sup> Auch das <u>psychische Wohlbefinden</u> ist ein wichtiger Faktor: Bei positiv eingestellten, sozial gut aufgestellten und geistig gefestigten Personen, die ihr Leben als sinnerfüllt betrachten und gern für andere da sind, ist das Risiko eines kognitiven Abbaus geringer, bei gleichzeitig eingeschränktem Entzündungsgeschehen.<sup>17</sup> Das heisst, mit einer Änderung unserer Lebensweise können wir entzündliche Prozesse und damit auch unser Demenzrisiko senken.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Bedeutung von genetischer Veranlagung <u>und</u> Lebensweise: Beispiel 3 – Arthrose</h2>
<p style="text-align: justify;">Auch die <a href="https://nutrition-health-info.com/de/arthrose-ursachen-und-folgen/">Arthrose</a> ist eine multifaktorielle Erkrankung. Es gibt eine bestimmte <u>genetische Veranlagung</u>, die weniger auf eine Mutation in einem bestimmten Gen zurückgeht, sondern sich vielmehr aus dem Zusammenwirken vieler verschiedener Einzelgene (die im Zusammenhang stehen mit Entzündungen, Knorpeln, Knochen etc.) ergibt.<sup>21</sup> Gelenkverschleiss kann bedingt sein durch <u>Übergewicht</u>, traumatische <u>Verletzungen</u> oder <u>mechanische Faktoren</u> wie Überlastung, repetitive Bewegungen oder Fehlstellungen, unzureichenden Halt oder Gelenkinstabilität.<sup>21</sup> Offenbar entgleist der Stoffwechsel der Gelenkzellen schon <em>Jahrzehnte</em> vor dem Auftreten der ersten Beschwerden, und der <u>Entzündungsprozess</u> scheint stark an der Entwicklung der Krankheit und am Verlust des Gelenkknorpels beteiligt zu sein.<sup>22</sup> Tatsächlich können bestimmte entzündungsfördernde Zytokine die katabolen Vorgänge (Zerstörung) in der extrazellulären Matrix sowie das Absterben von Gelenkzellen begünstigen<sup> 23</sup> und den Mineralverlust des Knochens verstärken.<sup>24</sup> Die <u>Lebensweise</u> scheint massgeblich für den Ausbruch und das Fortschreiten der Krankheit verantwortlich zu sein: <u>Bewegung</u>, <u>Gewichtsabnahme</u>, eine Senkung des <u>Cholesterinspiegels</u> und eine gesunde <u>Ernährung</u> sind von grundlegender Bedeutung, um die Krankheit und die entzündlichen Prozesse einzudämmen.<sup>25</sup> Patienten, die eine westlich geprägte Ernährungsweise mit industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln (Fleisch, raffiniertes Getreide, Zucker etc.) pflegen, zeigen sowohl unter dem funktionellen Aspekt als auch im Röntgenbild einen ungünstigeren Verlauf als Personen, die darauf achten, viel Obst und Gemüse sowie Meeresfrüchte und Vollkorn auf ihren Speiseplan zu bringen.<sup>26</sup> Nahrungsmittel pflanzlicher Herkunft sind wichtig, da sie gute Kaliumlieferanten sind und basisch wirken: Sie verhindern damit, dass der Körper den Knochen oder Muskeln Mineralstoffe entziehen muss, um unseren täglichen Säureanfall (tierische Produkte, Getreide, Stoffwechselkrankheiten etc.) zu regulieren,<sup>32</sup> und ermöglichen die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Knochendichte. Ausserdem könnten Omega-3-Fettsäuren, die Vitamine K und D<sup> 25,27</sup> sowie andere Nährstoffe wie <a href="https://nutrition-health-info.com/de/glucosamin-chondroitin/">Glucosamin</a>, <a href="https://nutrition-health-info.com/de/glucosamin-chondroitin/">Chondroitin</a>, <a href="https://nutrition-health-info.com/de/hyaluronsaeure/">Hyaluronsäure</a> oder <a href="https://nutrition-health-info.com/de/kollagen-ist-essenziell-aber-warum/">Kollagen</a><sup>29–31</sup> günstig auf die Gelenke wirken. Auch hier ist es möglich, durch eine Änderung unserer Alltagsgewohnheiten Entzündungsprozesse zu mildern und die Arthroseentwicklung zu verlangsamen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Dank Entzündungseindämmung besser leben und gesünder alt werden</h2>
<p style="text-align: justify;">Um Entzündungen und damit dem Auftreten bestimmter Krankheiten entgegenzuwirken, sind bestimmte <strong>Veränderungen der Lebensweise</strong> unerlässlich: <u>Gewichtsabnahme</u>, <a href="https://nutrition-health-info.com/de/ist-sport-ein-jungbrunnen/"><u>körperliche Aktivität</u></a> an mehreren Tagen pro Woche, 7 Stunden <u>Schlaf</u> pro Nacht und <u>Stressabbau</u>, beispielsweise durch Meditation. Sehr wichtig ist eine gesunde <u>Ernährung</u>, d. h. keine Fertiggerichte, -kuchen und -getränke, wenig Fleisch (nur einmal pro Woche und von hoher Qualität), wenig Zucker (so wenig wie möglich, unraffiniert), wenig gesättigte Fette (Butter etc.) und wenig Salz (max. 1 Teelöffel pro Tag; dabei das in Käse und anderen gesalzenen Lebensmitteln enthaltene Salz berücksichtigen). Die Speisen sollten idealerweise selbst zubereitet werden, abwechslungsreich und reich sein an pflanzlichen Nahrungsmitteln (Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, mindestens ½ Teller pro <em>Mahlzeit</em>), Walnüssen (max. 1 Handvoll pro Tag), Vollkornprodukten (1/2 Teller pro <em>Tag</em>), Omega-3-Fettsäuren, pflanzlichen Ölen und Vitaminen.<sup>2</sup> Bestimmte ergänzende <u>Nährstoffe</u> können ebenfalls entzündungshemmende Eigenschaften haben, z. B. Kurkuma,<sup>33–37</sup> Boswellia,<sup>38–40</sup> Ingwer,<sup>41–44</sup> <a href="https://nutrition-health-info.com/de/hagebutte/">Hagebutte</a>,<sup>45–47</sup> und <a href="https://nutrition-health-info.com/de/was-ist-msm/">Methylsulfonylmethan (MSM)</a>.<sup>48</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Gut zu wissen also, dass wir alle durch eine Änderung unserer Lebensweise die entzündlichen Prozesse in unserem Körper einschränken können. Mit jedem Tag, an dem wir uns von diesem Gesundheitsbewusstsein leiten lassen, tragen wir dazu bei, Schäden zu begrenzen und die Funktionen unseres Körpers nachhaltig und langfristig zu unterstützen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ändern Sie Ihre Gewohnheiten ab sofort</strong>, denn <strong>Vorbeugen</strong> ist besser als <strong>Heilen</strong>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em><br />
<em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Die genannten Informationen können nicht als eigenständige Diagnose oder zur Auswahl, Anwendung, Änderung oder Beendigung der Behandlung einer Krankheit verwendet werden. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und deren Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.</em><br />
<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="color: #ffffff;">a</span></em></p>
<ol>
	<li>Chen, L. <em>et al.</em> Inflammatory responses and inflammation-associated diseases in organs. <em>Oncotarget</em> <strong>9</strong>, 7204–7218 (2018).</li>
	<li>Fleit, H. B. Chronic Inflammation. in <em>Pathobiology of Human Disease: A Dynamic Encyclopedia of Disease Mechanisms</em> 300–314 (Elsevier Inc., 2014). doi:10.1016/B978-0-12-386456-7.01808-6</li>
	<li>Ferrucci, L. &amp; Fabbri, E. Inflammageing: chronic inflammation in ageing, cardiovascular disease, and frailty. <em>Nature Reviews Cardiology</em> <strong>15</strong>, 505–522 (2018).</li>
	<li>Chung, H. Y. <em>et al.</em> Redefining chronic inflammation in aging and age-related diseases: Proposal of the senoinflammation concept. <em>Aging and Disease</em> <strong>10</strong>, 367–382 (2019).</li>
	<li>Mucci, L. A. <em>et al.</em> Familial risk and heritability of cancer among twins in nordic countries. <em>JAMA &#8211; Journal of the American Medical Association</em> <strong>315</strong>, 68–76 (2016).</li>
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	<li>Kinney, J. W. <em>et al.</em> Inflammation as a central mechanism in Alzheimer’s disease. <em>Alzheimer’s and Dementia: Translational Research and Clinical Interventions</em> <strong>4</strong>, 575–590 (2018).</li>
	<li>Bolós, M., Perea, J. R. &amp; Avila, J. Alzheimer’s disease as an inflammatory disease. <em>Biomolecular Concepts</em> <strong>8</strong>, 37–43 (2017).</li>
	<li>Kinney, J. W. <em>et al.</em> Inflammation as a central mechanism in Alzheimer’s disease. <em>Alzheimer’s and Dementia: Translational Research and Clinical Interventions</em> <strong>4</strong>, 575–590 (2018).</li>
	<li>Yusufov, M., Weyandt, L. L. &amp; Piryatinsky, I. Alzheimer’s disease and diet: a systematic review. <em>International Journal of Neuroscience</em> <strong>127</strong>, 161–175 (2017).</li>
	<li>Vasefi, M., Hudson, M. &amp; Ghaboolian-Zare, E. Diet Associated with Inflammation and Alzheimer’s Disease. <em>Journal of Alzheimer’s Disease Reports</em> <strong>3</strong>, 299–309 (2019).</li>
	<li>Khalsa, D. S. &amp; Perry, G. The Four Pillars of Alzheimer’s Prevention. <em>Cerebrum : the Dana forum on brain science</em> <strong>2017</strong>, (2017).</li>
	<li>Cremonini, A. L. <em>et al.</em> Nutrients in the Prevention of Alzheimer’s Disease. <em>Oxidative Medicine and Cellular Longevity</em> <strong>2019</strong>, (2019).</li>
	<li>Hu, N. <em>et al.</em> Nutrition and the Risk of Alzheimer’s Disease. <em>BioMed Research International</em> (2013). doi:10.1155/2013/524820</li>
	<li>Morris, M. C. Nutrition and risk of dementia: Overview and methodological issues. <em>Annals of the New York Academy of Sciences</em> <strong>1367</strong>, 31–37 (2016).</li>
	<li>Madry, H., Luyten, F. P. &amp; Facchini, A. Biological aspects of early osteoarthritis. <em>Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy</em> <strong>20</strong>, 407–422 (2012).</li>
	<li>Mobasheri, A. <em>et al.</em> Recent advances in understanding the phenotypes of osteoarthritis. <em>F1000Research</em> <strong>8</strong>, 2091 (2019).</li>
	<li>Kang, Y. H., Lee, H. J., Lee, C. J. &amp; Park, J. S. Natural products as sources of novel drug candidates for the pharmacological management of osteoarthritis: A narrative review. <em>Biomolecules and Therapeutics</em> <strong>27</strong>, 503–513 (2019).</li>
	<li>Geurts, J. <em>et al.</em> Elevated marrow inflammatory cells and osteoclasts in subchondral osteosclerosis in human knee osteoarthritis. <em>Journal of Orthopaedic Research</em> <strong>34</strong>, 262–269 (2016).</li>
	<li>Thomas, S., Browne, H., Mobasheri, A. &amp; Rayman, M. P. What is the evidence for a role for diet and nutrition in osteoarthritis? (2018).</li>
	<li>Xu, C. <em>et al.</em> Dietary Patterns and Progression of Knee Osteoarthritis: Data from the Osteoarthritis Initiative. <em>The American journal of clinical nutrition</em> <strong>111</strong>, 667–676 (2020).</li>
	<li>Rayman, M. P. Diet, nutrition and osteoarthritis. <em>BMC Musculoskeletal Disorders</em> <strong>16</strong>, S7 (2015).</li>
	<li>Sahni, S. <em>et al.</em> Protective effect of high protein and calcium intake on the risk of hip fracture in the framingham offspring cohort. <em>Journal of Bone and Mineral Research</em> <strong>25</strong>, 2770–2776 (2010).</li>
	<li>Jerosch, J. Effects of glucosamine and chondroitin sulfate on cartilage metabolism in OA: Outlook on other nutrient partners especially omega-3 fatty acids. <em>International Journal of Rheumatology</em> <strong>2011</strong>, (2011).</li>
	<li>Bagchi, D. <em>et al.</em> Effects of orally administered undenatured type II collagen against arthritic inflammatory diseases: a mechanistic exploration. <em>International journal of clinical pharmacology research</em> <strong>22</strong>, 101–10 (2002).</li>
	<li>Gupta, R. C., Lall, R., Srivastava, A. &amp; Sinha, A. Hyaluronic acid: Molecular mechanisms and therapeutic trajectory. <em>Frontiers in Veterinary Science</em> <strong>6</strong>, (2019).</li>
	<li>Ausman, L. M. <em>et al.</em> Estimated Net Acid Excretion Inversely Correlates With Urine pH in Vegans, Lacto-Ovo Vegetarians, and Omnivores. <em>Journal of Renal Nutrition</em> <strong>18</strong>, 456–465 (2008).</li>
	<li>Bose, S., Panda, A. K., Mukherjee, S. &amp; Sa, G. Curcumin and tumor immune-editing: Resurrecting the immune system. <em>Cell Division</em> <strong>10</strong>, (2015).</li>
	<li>Catanzaro, M., Corsini, E., Rosini, M., Racchi, M. &amp; Lanni, C. Immunomodulators inspired by nature: A review on curcumin and Echinacea. <em>Molecules</em> <strong>23</strong>, (2018).</li>
	<li>Yue, G. G. L. <em>et al.</em> Immunostimulatory activities of polysaccharide extract isolated from Curcuma longa. <em>International Journal of Biological Macromolecules</em> <strong>47</strong>, 342–347 (2010).</li>
	<li>Yue, G. G. L. <em>et al.</em> Evaluation of in vitro anti-proliferative and immunomodulatory activities of compounds isolated from Curcuma longa. <em>Food and Chemical Toxicology</em> <strong>48</strong>, 2011–2020 (2010).</li>
	<li>Neyrinck, A. M. <em>et al.</em> Curcuma longa extract associated with white pepper lessens high fat diet-induced inflammation in subcutaneous adipose tissue. <em>PLoS ONE</em> <strong>8</strong>, (2013).</li>
	<li>Schmiech, M. <em>et al.</em> Comparative investigation of frankincense nutraceuticals: Correlation of boswellic and lupeolic acid contents with cytokine release inhibition and toxicity against triple-negative breast cancer cells. <em>Nutrients</em> <strong>11</strong>, (2019).</li>
	<li>Algieri, F. <em>et al.</em> Botanical Drugs as an Emerging Strategy in Inflammatory Bowel Disease: A Review. <em>Hindawi Publishing Corporation</em> (2015). doi:10.1155/2015/179616</li>
	<li>Bertocchi, M. <em>et al.</em> Anti-Inflammatory Activity of Boswellia serrata Extracts: An In Vitro Study on Porcine Aortic Endothelial Cells. <em>Oxidative Medicine and Cellular Longevity</em> <strong>2018</strong>, (2018).</li>
	<li>Sahardi, N. F. N. M. &amp; Makpol, S. Ginger (Zingiber officinale Roscoe) in the Prevention of Ageing and Degenerative Diseases: Review of Current Evidence. <em>Evidence-based Complementary and Alternative Medicine : eCAM</em> <strong>2019</strong>, (2019).</li>
	<li>An, S., Liu, G., Guo, X., An, Y. &amp; Wang, R. Ginger extract enhances antioxidant ability and immunity of layers. <em>Animal Nutrition</em> <strong>5</strong>, 407–409 (2019).</li>
	<li>Anh, N. H. <em>et al.</em> Ginger on human health: A comprehensive systematic review of 109 randomized controlled trials. <em>Nutrients</em> <strong>12</strong>, (2020).</li>
	<li>Suk, S. <em>et al.</em> Gingerenone A, a polyphenol present in ginger, suppresses obesity and adipose tissue inflammation in high-fat diet-fed mice. <em>Molecular Nutrition and Food Research</em> <strong>61</strong>, (2017).</li>
	<li>The Royal Australian College of General Practionners. Rosehip – an evidence based herbal medicine for inflammation and arthritis.</li>
	<li>Vaishya, R., Agarwal, A. K., Shah, A., Vijay, V. &amp; Vaish, A. Current status of top 10 nutraceuticals used for Knee Osteoarthritis in India. <em>Journal of Clinical Orthopaedics and Trauma</em> <strong>9</strong>, 338–348 (2018).</li>
	<li>Mármol, I., Sánchez-De-Diego, C., Jiménez-Moreno, N., Ancín-Azpilicueta, C. &amp; Rodríguez-Yoldi, M. Therapeutic applications of rose hips from different Rosa species. <em>International Journal of Molecular Sciences</em> <strong>18</strong>, (2017).</li>
	<li>Butawan, M., Benjamin, R. L. &amp; Bloomer, R. J. Methylsulfonylmethane: Applications and safety of a novel dietary supplement. <em>Nutrients</em> <strong>9</strong>, (2017).</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lysin und Threonin: wichtige essentielle Aminosäuren für das Bindegewebe</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/lysin-und-threonin-wichtige-essentielle-aminosauren-fur-das-bindegewebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2020 14:19:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel über Gelenkbeschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel über Schönheit und Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Muskeln und Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile der Inhaltsstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[L-Lysin Lysin ist eine essentielle Aminosäure, die von unserem Körper nicht selbst hergestellt werden kann, und wir daher zwingend über unsere Ernährung aufnehmen müssen. Lysin erhöht die Absorption von Kalzium im Darm und begrenzt seine Ausscheidung über den Urin, was zur Erhaltung gesunder Knochen beiträgt. Lysin fördert auch gesunde Blutgefässe und glatte Muskeln und begrenzt [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/lysin-und-threonin-wichtige-essentielle-aminosauren-fur-das-bindegewebe/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Lysin und Threonin: wichtige essentielle Aminosäuren für das Bindegewebe</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 style="text-align: justify;">L-Lysin</h2>
<p style="text-align: justify;">Lysin ist eine essentielle Aminosäure, die von unserem Körper nicht selbst hergestellt werden kann, und wir daher zwingend über unsere Ernährung aufnehmen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Lysin erhöht die Absorption von <strong>Kalzium</strong> im Darm und begrenzt seine Ausscheidung über den Urin, was zur Erhaltung gesunder Knochen beiträgt. Lysin fördert auch gesunde Blutgefässe und glatte Muskeln und begrenzt Kalziumablagerungen in den Gefässen, indem es hilft, Kalzium von den Gefässen zu den Knochen zu transportieren.<sup>1,2</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus ist Lysin eine der Aminosäuren, die für <a href="https://nutrition-health-info.com/de/kollagen-ist-essenziell-aber-warum/">Kollagen</a> notwendig sind; das wichtige Protein, das für die Form und die mechanischen Eigenschaften unserer Gewebe verantwortlich ist. In der Tat ist Lysin entscheidend für die Synthese von Kollagen und dann für seine optimale Funktion. Lysin spielt eine Schlüsselrolle in der <strong>Struktur des <a href="https://nutrition-health-info.com/de/9-gruende-warum-kollagen-ihrer-gesundheit-guttut/">Kollagens</a></strong>, da es viele enzymatische Modifikationen (post-translationale Modifikationen) erfährt, insbesondere solche, die die Verbindungen in und zwischen den Kollagenketten ermöglichen.<sup>3</sup> Lysin hemmt auch die MPPs, die für den Kollagenabbau verantwortlichen Enzyme.<sup>4</sup>   </p>
<p style="text-align: justify;">Diese Eigenschaften machen Lysin zu einem Verbündeten der Wahl, um die <strong>Wundheilung</strong> zu unterstützen. Auf der Hautebene erleichtert es die Zellproliferation, moduliert Entzündungen und Angiogenese (Gefäßbildung) und kann sogar eine antimikrobielle Wirkung haben, insbesondere gegen Herpes, was die Heilung beschleunigt.<sup>5,6</sup> Für die <strong>Knochenheilung</strong> beschleunigt Lysin ebenfalls die Heilung um zwei Wochen: Es aktiviert die Osteoblasten, die Knochen bilden, erhöht den Kalzium- und Kollagengehalt, fördert die Vaskularisierung und stimuliert die Sekretion von Wachstumsfaktoren und Insulin (den Eintrag von Glukose in die Zellen).<sup>7,8</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich kann Lysin sogar einige Auswirkungen auf Krebs, Grauen Star, Diabetes, Bluthochdruck und Angstzustände haben.<sup>4,9-13</sup></p>
<h2 style="text-align: justify;">Threonin</h2>
<p style="text-align: justify;">Threonin ist ebenfalls eine essentielle Aminosäure, die durch die Ernährung aufgenommen wird. Es ist sehr wichtig für die gute Struktur unseres Gewebes, da es der Vorläufer von Glycin, der Hauptaminosäure des Kollagens, ist. Darüber hinaus spielt das in Kollagen eingebaute Threonin eine wichtige Rolle für die Stabilität des Kollagens und der Bindungen zwischen den Ketten (Interfibrillen des Kollagens). Threonin kommt auch in Elastinfasern vor, einer weiteren Strukturfaser, die in bestimmten Bindegeweben wie Haut und Bändern vorkommt.<sup>14,15</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Als Vorläufer von Acetyl-CoA ist Threonin auch am Energiezyklus der Zellen beteiligt. Acetyl-CoA kann das <a href="https://nutrition-health-info.com/de/immunsystem-gegen-infektionen/">Immunsystem</a> und die Sekretion von Neurotransmittern stimulieren sowie Angstzustände und die Ansammlung von Fett in der Leber begrenzen.<sup>14,16</sup></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em><br />
<em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Die genannten Informationen können nicht als eigenständige Diagnose oder zur Auswahl, Anwendung, Änderung oder Beendigung der Behandlung einer Krankheit verwendet werden. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und deren Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.</em><br />
<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
	<li>Civitelli, R. <em>et al.</em> Dietary L-lysine and calcium metabolism in humans. <em>Nutrition (Burbank, Los Angeles County, Calif.)</em> <strong>8</strong>, 400–405 (1992).</li>
	<li>Shimomura, A. <em>et al.</em> Dietary L-Lysine prevents arterial calcification in adenine-induced uremic rats. <em>Journal of the American Society of Nephrology</em> <strong>25</strong>, 1954–1965 (2014).</li>
	<li>Yamauchi, M. &amp; Sricholpech, M. Lysine post-translational modifications of collagen. <em>Essays in Biochemistry</em> <strong>52</strong>, 113–133 (2012).</li>
	<li>Roomi, M. W., Ivanov, V., Kalinovsky, T., Niedzwiecki, A. &amp; Rath, M. Inhibition of cell invasion and MMP production by a nutrient mixture in malignant liposarcoma cell line SW-872. <em>Medical Oncology</em> <strong>24</strong>, 394–401 (2007).</li>
	<li>Datta, D., Bhinge, A. &amp; Chandran, V. Lysine: Is it worth more? <em>Cytotechnology</em> <strong>36</strong>, 3–32 (2001).</li>
	<li>Spallotta, F. <em>et al.</em> Enhancement of lysine acetylation accelerates wound repair. <em>Communicative and Integrative Biology</em> <strong>6</strong>, (2013).</li>
	<li>Fini, M. <em>et al.</em> [Role of lactose, arginine and lysine combination in fracture healing (an experimental study)]. <em>Annali italiani di chirurgia</em> <strong>67</strong>, 77–82; discussion 82-3 (1996).</li>
	<li>Sinha, S. &amp; Goel, S. C. Effect of amino acids lysine and arginine on fracture healing in rabbits: A radiological and histomorphological analysis. <em>Indian Journal of Orthopaedics</em> <strong>43</strong>, 328–334 (2009).</li>
	<li>Sulochana, K. N., Punitham, R. &amp; Ramakrishnan, S. Beneficial effect of lysine and amino acids on cataractogenesis in experimental diabetes through possible antiglycation of lens proteins. <em>Experimental Eye Research</em> <strong>67</strong>, 597–601 (1998).</li>
	<li>Kalogeropoulou, D., LaFave, L., Schweim, K., Gannon, M. C. &amp; Nuttall, F. Q. Lysine ingestion markedly attenuates the glucose response to ingested glucose without a change in insulin response. <em>American Journal of Clinical Nutrition</em> <strong>90</strong>, 314–320 (2009).</li>
	<li>Vuvor, F., Mohammed, H., Ndanu, T. &amp; Harrison, O. Effect of lysine supplementation on hypertensive men and women in selected peri-urban community in Ghana. <em>BMC Nutrition</em> <strong>3</strong>, 67 (2017).</li>
	<li>Payen, V. L. <em>et al.</em> (+)-catechin in a 1:2 Complex with lysine inhibits cancer cell migration and metastatic take in mice. <em>Frontiers in Pharmacology</em> <strong>8</strong>, (2017).</li>
	<li>Smriga, M. <em>et al.</em> Oral treatment with L-lysine and L-arginine reduces anxiety and basal cortisol levels in healthy humans. <em>Biomedical Research</em> <strong>28</strong>, 85–90 (2007).</li>
	<li>Bird, M. I., Nunn, P. B. &amp; Lord, L. A. J. Formation of glycine and aminoacetone from l-threonine by rat liver mitochondria. <em>BBA &#8211; General Subjects</em> <strong>802</strong>, 229–236 (1984).</li>
	<li>Jiravanichanun, N., Mizuno, K., Peter Bächinger, H. &amp; Okuyama, K. Threonine in Collagen Triple-helical Structure. <em>Polymer Journal</em> <strong>38</strong>, 400–403 (2006).</li>
	<li>Boehm, G. <em>et al.</em> Effect of increasing dietary threonine intakes on amino acid metabolism of the central nervous system and peripheral tissues in growing rats. <em>Pediatric Research</em> <strong>44</strong>, 900–906 (1998).</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Granatapfelextrakt reich an Ellagsäure, ein Verbündeter für die Haut!</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/granatapfelextrakt-reich-an-ellagsaure-ein-verbundeter-fur-die-haut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2020 15:31:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel über Schönheit und Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile der Inhaltsstoffe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://clone.swiss-alp-health.ch/?p=6664</guid>

					<description><![CDATA[Ellagsäure ist ein Polyphenol, das in bestimmten Obst- und Gemüsesorten, hauptsächlich Beeren, Granatapfel und einigen Ölsaaten, vorkommt. Ellagsäure ist für seine antioxidativen Eigenschaften bekannt: Sie hilft bei der Beseitigung von Giftstoffen und schützt vor freien Radikalen. Im Wesentlichen produzieren Pflanzen diese Verbindung als Abwehrmechanismus gegen Infektionen und Parasiten. Ellagsäure ist ein guter Lichtschutz für die [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/granatapfelextrakt-reich-an-ellagsaure-ein-verbundeter-fur-die-haut/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Granatapfelextrakt reich an Ellagsäure, ein Verbündeter für die Haut!</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p style="text-align: justify;">Ellagsäure ist ein Polyphenol, das in bestimmten Obst- und Gemüsesorten, hauptsächlich Beeren, Granatapfel und einigen Ölsaaten, vorkommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ellagsäure ist für seine <strong>antioxidativen</strong> Eigenschaften bekannt: Sie hilft bei der Beseitigung von Giftstoffen und schützt vor freien Radikalen. Im Wesentlichen produzieren Pflanzen diese Verbindung als Abwehrmechanismus gegen Infektionen und Parasiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ellagsäure ist ein <strong>guter Lichtschutz</strong> für die <strong>Haut</strong>: sie begrenzt die Produktion von pro-<strong>inflammatorischen</strong> Zytokinen und freien Radikalen (oxidativer Stress) sowie den Abbau von Kollagen durch UV-B-Strahlen, was die <strong>Faltenbildung</strong>, die Verdickung der Epidermis und die <strong>Pigmentierung </strong>reduziert und die Haut strahlender macht. <sup>1,2,3,4</sup> Einige Studien an Mäusen legen sogar nahe, dass es eine gute Behandlung für entzündliche Hautkrankheiten (Dermatitis, Ödeme) oder Wundheilung sein könnte.<sup>5,6</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Ellagsäure könnte ein gutes Antikarzinogen sein, weil sie die Vermehrung von Tumorzellen bei Tieren hemmt. Es moduliert auch Entzündungen und kann Virusinfektionen blockieren. <sup>7</sup> Ellagsäure reguliert den Lipidstoffwechsel und die Darmmikrobiota und lindert die Komplikationen von Typ-2-Diabetes.<sup>8</sup></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em><br />
<em>Die auf www.swiss-alp-nutrition.ch veröffentlichten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind kein Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung oder Behandlung. Die genannten Informationen können nicht als eigenständige Diagnose oder zur Auswahl, Anwendung, Änderung oder Beendigung der Behandlung einer Krankheit verwendet werden. Bei gesundheitlichen Problemen empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Jeder Zugriff auf www.swiss-alp-nutrition.ch und deren Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.</em><br />
<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wissenschaftliche Referenzen:</strong></p>
<ol style="text-align: justify;">
	<li>Bae, J. Y. <em>et al.</em> Dietary compound ellagic acid alleviates skin wrinkle and inflammation induced by UV-B irradiation. <em>Experimental Dermatology</em> <strong>19</strong>, (2010).</li>
	<li>Kasai, K., Yoshimura, M., Koga, T., Arii, M. &amp; Kawasaki, S. Effects of oral administration of ellagic acid-rich pomegranate extract on ultraviolet-induced pigmentation in the human skin. <em>Journal of Nutritional Science and Vitaminology</em> <strong>52</strong>, 383–388 (2006).</li>
	<li>Yoshimura, M., Watanabe, Y., Kasai, K., Yamakoshi, J. &amp; Koga, T. Inhibitory effect of an ellagic acid-rich pomegranate extract on tyrosinase activity and ultraviolet-induced pigmentation. <em>Bioscience, Biotechnology and Biochemistry</em> <strong>69</strong>, 2368–2373 (2005).</li>
	<li>Baek, B., Lee, S. H., Kim, K., Lim, H. W. &amp; Lim, C. J. Ellagic acid plays a protective role against UV-B-induced oxidative stress by up-regulating antioxidant components in human dermal fibroblasts. <em>Korean Journal of Physiology and Pharmacology</em> <strong>20</strong>, 269–277 (2016).</li>
	<li>Mo, J., Panichayupakaranant, P., Kaewnopparat, N., Songkro, S. &amp; Reanmongkol, W. Topical anti-inflammatory potential of standardized pomegranate rind extract and ellagic acid in contact dermatitis. <em>Phytotherapy Research</em> <strong>28</strong>, 629–632 (2014).</li>
	<li>Yuniarti, W. M., Primarizky, H. &amp; Lukiswanto, B. S. The activity of pomegranate extract standardized 40% ellagic acid during the healing process of incision wounds in albino rats (Rattus norvegicus). <em>Veterinary World</em> <strong>11</strong>, 321–326 (2018).</li>
	<li>Zhang, H. M. <em>et al.</em> Research progress on the anticarcinogenic actions and mechanisms of ellagic acid. <em>Cancer Biology and Medicine</em> <strong>11</strong>, 92–100 (2014).</li>
	<li>Kang, I., Buckner, T., Shay, N. F., Gu, L. &amp; Chung, S. Improvements in Metabolic Health with Consumption of Ellagic Acid and Subsequent Conversion into Urolithins: Evidence and Mechanisms. <em>Advances in Nutrition</em> <strong>7</strong>, 961–972 (2016).</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gesundheitseigenschaften von Edelweiss und Enzian</title>
		<link>https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/gesundheitseigenschaften-von-edelweis-und-enzian/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Swiss Alp Nutrition]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2020 13:39:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog De]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile der Inhaltsstoffe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://clone.swiss-alp-health.ch/?p=6638</guid>

					<description><![CDATA[Enzian und Edelweiss sind alpine Pflanzen mit vielen gesundheitlichen Eigenschaften. Besonders gut für das Gelenk und die Haut. Enzian Enzian hat eine schmerzstillende Wirkung, die dazu beiträgt, anhaltende entzündliche Schmerzen zu reduzieren. Es kann die Schmerzübertragung modulieren und die Expression bestimmter Schmerzrezeptoren im Gehirn vermindern. Diese Wirkung auf das zentrale Nervensystem könnte auf die verschiedenen [...]<p><a class="btn btn-secondary understrap-read-more-link" href="https://www.swiss-alp-nutrition.ch/de/gesundheitseigenschaften-von-edelweis-und-enzian/">Weiterlesen...<span class="screen-reader-text"> from Gesundheitseigenschaften von Edelweiss und Enzian</span></a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Enzian und Edelweiss sind alpine Pflanzen mit vielen gesundheitlichen Eigenschaften. <br />
Besonders gut für das Gelenk und die Haut.</h2>


<h2 class="wp-block-heading">Enzian</h2>


<p class="has-text-align-justify">Enzian hat eine <strong>schmerzstillende</strong> Wirkung, die dazu beiträgt, anhaltende entzündliche Schmerzen zu reduzieren. Es kann die Schmerzübertragung modulieren und die Expression bestimmter Schmerzrezeptoren im Gehirn vermindern. Diese Wirkung auf das zentrale Nervensystem könnte auf die verschiedenen Verbindungen zurückzuführen sein, die Enzian enthält (Gentiopikroside, Swertiamarin, Swerosid).<sup>1,2</sup></p>


<p class="has-text-align-justify">Enzian wird traditionell zur Behandlung von <strong>Gelenkentzündungen</strong>, insbesondere bei <strong>rheumatoider Arthritis</strong>, eingesetzt. Durch Hemmung von COX-2 und der Sekretion entzündlicher Zytokine scheint es wirksam zu sein.<sup>3,4</sup></p>


<p>Dank seiner entzündungshemmenden Wirkung und der Stimulierung der Synthese essentieller Lipide in der epidermalen Barriere der Haut trägt es zur Verringerung von Psoriasis oder Dermatitis bei.<sup>5,6,7</sup></p>


<p>Enzian kann auch die <strong>Ausdauerleistungsfähigkeit</strong> verbessern.<sup>1</sup> Er wird oft verwendet, um die Gesundheit des Magen-Darm-Traktes (Mobilität, Sekretion) oder der Leber zu verbessern.<sup>5,8</sup> Darüber hinaus kann er einen Einfluss auf Atherosklerose und Diabetes-Komplikationen haben.<sup>9,10</sup></p>


<h2 class="wp-block-heading">Edelweiss</h2>


<p>Edelweiß kann viele gesundheitliche Vorteile haben: Es wirkt <strong>entzündungshemmend</strong>, <strong>schmerzlindernd</strong> und <strong>antioxidativ</strong>.<sup>11</sup> Seine entzündungshemmende Wirkung zeigt sich in der Verringerung der Sekretion entzündlicher Zytokine und der Hemmung der Chemotaxis, d.h. der Abnahme der Ansammlung von Leukozyten (weiße Blutkörperchen) in entzündeten Geweben. Diese Wirkung ist besonders wirksam bei entzündlichen <strong>Hauterkrankungen</strong> (z.B. Dermatitis).<sup>12,13</sup> Darüber hinaus reduziert sie <strong>Falten</strong>, Hautalterung und UV-bedingte oxidative Schäden, indem sie die Elastizität und Dichte der Dermis erhöht.<sup>13,14</sup></p>


<p>Edelweiss kann sogar einen Effekt auf das <strong>Gedächtnis</strong> haben, indem es die cholinerge Neurotransmission sowie die glatte Muskulatur in den Blutgefäßen erhöht.<sup>15,16</sup> Darüber hinaus besitzt es eine <strong>antimikrobielle</strong> Aktivität, die bei bestimmten Atemwegs- oder Unterleibsinfektionen eingesetzt werden könnte.<sup>17</sup></p>


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<p style="text-align: justify;"><em>Haftungsausschluß:</em><br />
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<em>Indikationen:</em><br />
<em>Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Die empfohlene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Generell sind Nahrungsergänzungsmittel nicht für schwangere und stillende Frauen, Kinder und Jugendliche geeignet. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.</em></p>
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<p><strong>Wissenschaftliche Referenzen</strong></p>


<ol>
	<li>Öztürk, N., Başer, K. H. C., Aydin, S., Öztürk, Y. &amp; Çaliş, I. Effects of Gentiana lutea ssp. symphyandra on the central nervous system in mice. <em>Phytotherapy Research</em> <strong>16</strong>, 627–631 (2002).</li>
	<li>Chen, L. <em>et al.</em> Down-regulation of NR2B receptors partially contributes to analgesic effects of Gentiopicroside in persistent inflammatory pain. <em>Neuropharmacology</em> <strong>54</strong>, 1175–1181 (2008).</li>
	<li>Jia, N. <em>et al.</em> Iridoid glycosides from the flowers of Gentiana macrophylla Pall. ameliorate collagen-induced arthritis in rats. <em>Journal of Ethnopharmacology</em> <strong>189</strong>, 1–9 (2016).</li>
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	<li>Gendrisch, F. <em>et al.</em> Gentiana lutea extract modulates ceramide synthesis in primary and psoriasis-like keratinocytes. <em>Molecules</em> <strong>25</strong>, (2020).</li>
	<li>Yang, B. <em>et al.</em> Gentiana scabra Bunge roots alleviates skin lesions of contact dermatitis in mice. <em>Journal of Ethnopharmacology</em> <strong>233</strong>, 141–147 (2019).</li>
	<li>Mirzaee, F., Hosseini, A., Jouybari, H. B., Davoodi, A. &amp; Azadbakht, M. Medicinal, biological and phytochemical properties of Gentiana species. <em>Journal of Traditional and Complementary Medicine</em> vol. 7 400–408 (2017).</li>
	<li>Kesavan, R. <em>et al.</em> Gentiana lutea exerts anti-atherosclerotic effects by preventing endothelial inflammation and smooth muscle cell migration. <em>Nutrition, Metabolism and Cardiovascular Diseases</em> <strong>26</strong>, 293–301 (2016).</li>
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	<li>Speroni, E. <em>et al.</em> In vivo efficacy of different extracts of Edelweiss (Leontopodium alpinum Cass.) in animal models. <em>Journal of Ethnopharmacology</em> <strong>105</strong>, 421–426 (2006).</li>
	<li>Dobner, M. J. <em>et al.</em> Anti-inflammatory activity of Leontopodium alpinum and its constituents. <em>Planta Medica</em> <strong>70</strong>, 502–508 (2004).</li>
	<li>Daniela, L. <em>et al.</em> Anti-inflammatory effects of concentrated ethanol extracts of edelweiss (Leontopodium alpinum Cass.) callus cultures towards human keratinocytes and endothelial cells. <em>Mediators of Inflammation</em> <strong>2012</strong>, (2012).</li>
	<li>Cho, W. K. <em>et al.</em> Anti-aging effects of leontopodium alpinum (Edelweiss) callus culture extract through transcriptome profiling. <em>Genes</em> <strong>11</strong>, (2020).</li>
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	<li>Reisinger, U. <em>et al.</em> Leoligin, the major lignan from Edelweiss, inhibits intimal hyperplasia of venous bypass grafts. <em>Cardiovascular Research</em> <strong>82</strong>, 542–549 (2009).</li>
	<li>Dobner, M. J., Schwaiger, S., Jenewein, I. H. &amp; Stuppner, H. Antibacterial activity of Leontopodium alpinum (Edelweiss). <em>Journal of Ethnopharmacology</em> <strong>89</strong>, 301–303 (2003).</li>
</ol>
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